WikiDer > Bildarchivierungs- und Kommunikationssystem

Bildarchivierungs- und Kommunikationssystem, abgekürzt als PACS, ist ein Bildverarbeitungssystem (Computer und Server in einem Netzwerk mit spezifischer Software), das es ermöglicht, Computer zur Verarbeitung der in der Abteilung erstellten digitalen Bilder (mit Bericht) zu verwenden. Radiologie, zu bearbeiten, zu archivieren und an die anfragenden Fachärzte zu verteilen.
Das PACS ist eine Anwendung, die hauptsächlich für den Radiologen bestimmt ist. Aufgrund der digitalen Natur des Systems ist es jedoch auch möglich, dass andere als Radiologen Zugriff auf die digitalen PACS-Bilder haben. Im PACS werden alle digitalen radiologischen Bilder nach einem speziellen Protokoll aufgenommen, DICOM, die auf den Modalitäten (oder Radiologiegeräten) gespeichert sind. Verwenden von Standardlinks, wie z HL7, die korrekten Patientendaten aus dem KIS (Krankenhausinformationssystem) an das PACS gesendet. Es gibt PACS-Systeme, die vollständig in die RIS (Radiologie-Informationssystem). Durch diese PACS-RIS-Verknüpfung entsteht ein kompletter radiologischer Workflow, bei dem die richtigen Patientendaten (aus dem KIS) mit den richtigen Bilddaten verknüpft werden Die Termine der Patienten werden im Sekretariat aufgelistet. Die verschiedenen Modalitäten (Röntgengerät, MRT-Scanner, CT-Scanner, etc.) eine eigene Arbeitsliste (die sogenannte DICOM Modality Worklist, kurz DMWL) anfordern können, so ist ein reibungsloser Informationsfluss zu den Modalitäten, Ärzten und Pflegekräften gewährleistet, so dass:
- Fehler sind praktisch ausgeschlossen.
- Wartezeiten für Patienten werden durch einen reibungslosen Informationsfluss am richtigen Ort und zur richtigen Zeit begrenzt.
- Die digitalen Röntgenbilder können von mehreren Ärzten gleichzeitig betrachtet werden.
Durch die Integration der Spracherkennung in PACS und RIS steht der zugehörige Studienbericht dem überweisenden Arzt sofort zur Verfügung.
Die Bilder der Studien stehen dann sofort im Netzwerk zur Verfügung, so dass sie von den Bewerbern (sowohl intern als auch extern) eingesehen werden können. Müssen die Fotos an einen anderen Ort (anderes Krankenhaus, Physiotherapeut, Reha etc.) Rechenzentrum, auf eine CD-ROM gebrannt oder sogar auf einen analogen Röntgenfilm gelegt.
Wenn der Patient bereits zu einer Röntgenuntersuchung war, können diese Bilder auch abgerufen werden (sofern sie digital gespeichert sind). Dadurch können Vergleiche mit früheren Studien (zB Wirkung einer Chemotherapie, Heilung einer Lungenentzündung oder Fraktur) oder mehrere Untersuchungen am gleichen Patienten (zB Ultraschall und CT) zusammen betrachtet werden.
Selbstverständlich sorgt das System für eine strikte Informationssicherheit und Datenbankverwaltung, sodass überweisende Ärzte nur die Bilder und Befunde ihrer eigenen Patienten einsehen können.