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Pierre Fournier (Paris, 24. Juni1906 - Genf, 8. Januar1986) war ein FranzösischCellist. Wegen seiner eleganten Art zu musizieren und seinem majestätischen Klang wurde er als "Aristokrat der Cellisten" bezeichnet.
Er war der Sohn eines Generals der französischen Armee. Seine Mutter brachte ihm das Klavierspielen bei, aber er entwickelte eine milde Form von Polio und verlor die Geschicklichkeit in seinen Beinen und Füßen. Aufgrund seiner Probleme mit den Pedalen entschied er sich daher für die Cello.
Er absolvierte seine Ausbildung an der Konservatorium von Paris im 1923 als er siebzehn wurde. Er wurde als "Cellist der Zukunft" gefeiert und für seine Virtuosität und Technik mit dem Bogen gelobt. Berühmt wurde er, als er zu den Orchesterkolumne spielte und tourte um die Welt.
Er nahm das komplette Kammermusik von Brahms und Schubert für die BBC (diese Aufnahmen sind verloren gegangen). Er wurde auch für seine Aufnahmen des Bach-Suiten. Sie gelten bis heute als eine der besten Aufnahmen dieser Suiten.
Fournier lehrte an der École Normale de Musique in Paris und an der Pariser Konservatorium von 1937 bis 1949.
1956 trat er ein Schweiz wohnen, ohne seine französische Staatsangehörigkeit aufzugeben. Dort unterrichtete er weiter. Der britische Cellist Julian Lloyd Webber war einer seiner Schüler.
Er erhielt mehrere Auszeichnungen wie den von Offizier auf Französisch Ehrenlegion, Offizier auf französisch Orden der Künste und Briefe und Kommandant in der belgischen Orden von Leopold II.
Er trat bis zwei Jahre vor seinem Tod auf. Er starb im Alter von 79 Jahren in Genf.

Auszeichnungen und Anerkennungen
Grammy Awards für die beste kammermusikalische Darbietung:
- Pierre Fournier, Arthur Rubinstein & Henryk Szeryng für die Umsetzung von Schuberts Klaviertrios Nr. 1 in B, op. 99 und Nr. 2 E-Dur op. 100
- Pierre Fournier, Arthur Rubinstein & Henryk Szeryng für die Aufführung von Brahms'komplette Trios und Schumanns Trio Nr. 1 in d-moll.