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Procola-arrest
Prokola
Datum28. September 1995
ParteienProkola / Luxemburg
Angelegenheit27/1994/474/555
KörperEuropäischer Gerichtshof für Menschenrechte
RichterR. Ryssdal (Präsident), A. Spielmann, J. De Meyer, R. Pekkanen, J.M. Morenilla, F. Bigi, G. Mifsud Bonnici, D. Gotshev, P. Kūris
VorschriftenKunst. 6:1 EMRK
Themasubjektives Recht auf unvoreingenommen Rechtsprechung, Staatskanzlei
StattfindenNJ 1995, 667 (Hinweis EAA)
ECLIA  ECLI:NL:XX:1995:AG0214

Das Procola-Urteil (NJ 1995, 667) ist ein Urteil, das 1995 wurde darauf hingewiesen von Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte.

Fall

Es war ein Fall, dass die Molkereigenossenschaft Prokola gegen den Staat Luxemburg hatte über die jährliche eingereicht Milchquote.

Aussage

Der Tenor des Urteils Procola ist, dass die Doppelrolle der Luxemburgischer Staatsrat – der sowohl in der Gesetzgebung als auch in der Rechtsprechung berät – widerspricht dem Erfordernis eines unparteiischen Richters in Art. 6 EMRK.

Operation

Das Urteil war nicht nur für Luxemburg wichtig, sondern auch für die Niederlande und Belgien, weil die Staatsrat in den Niederlanden und der Staatsrat in Belgien eine ähnliche Doppelrolle erfüllt. In den Niederlanden führte dies zu einem Politikwechsel im Staatsrat, wodurch ab sofort garantiert werden kann, dass Richter nicht über Fälle entscheiden, in denen sie zuvor beraten wurden. Auf dieser Grundlage wurde das nachfolgende Urteil Kleyn et al Betuweroute, nicht zu einer Verurteilung.

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