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Pünktlichkeit ist der Grad der Pünktlichkeit oder Genauigkeit.
Der Begriff wird am häufigsten in der öffentlicher Verkehr um anzugeben, inwieweit die Umsetzung von a Linienverkehr entspricht dem dem Kunden vorab mitgeteilten Zeitplan. Diesen Fahrplan finden Sie im Zeitplan des jeweiligen Dienstes.
Pünktlichkeit ist in erster Linie ein Prozessqualitätsindikator: es sagt etwas darüber aus, inwieweit die Produktion zeitlich mit der Planung übereinstimmt. Sie sagt also nicht unbedingt etwas über die Attraktivität der Transportleistung aus Kundensicht aus.
Dass Pünktlichkeit mit dem Fahrplan zusammenhängt, macht deutlich, dass es an sich nicht schwer ist, einen Liniendienst pünktlich ablaufen zu lassen: Es geht einfach um einen sehr großzügigen Zeitplan. Dies hat den Nachteil, dass bei einem sehr großen Zeitplan die Transportgeschwindigkeit erheblich geringer ist als theoretisch möglich, was die Attraktivität der Transportleistung verringert und die Produktionskosten erhöht, wodurch der Transportpreis steigt und die Kundenzahl sinkt. Andererseits führt ein zu straffer Zeitplan zu zu vielen Abweichungen bei den Ankunftszeiten, was auch zu einer Attraktivitätsminderung führt, insbesondere wenn Anschlüsse an andere Verkehrsdienste verpasst werden. Es wird klar sein, dass hier ein Optimum vom Transportunternehmen gefunden werden muss.
Neben einem verantwortungsvollen Zeitspielraum ist es vielleicht noch wichtiger, Zeitstörungen während der Transportproduktion zu vermeiden. Aber auch hier spielt der Kostenfaktor eine entscheidende Rolle. Extrem zuverlässige und sehr großzügig bemessene Produktionsmittel führen zu hohen Kosten und damit zu höheren Transportpreisen.
Pünktlichkeit ist daher in der Geschäftspraxis des öffentlichen Verkehrs nie ein Selbstzweck, sondern immer eine Abwägung zwischen Geschwindigkeit, Zuverlässigkeit, Transportpreis und Kundenmeinung. Aus betriebswirtschaftlicher Sicht sprechen Sie von der Vermeidung von Zeitstörungen und der Kostenkontrolle im Verhältnis zum Kundenumsatz.