WikiDer > Quagga
| quagga Status: Ausgestorben (1883)[1] (2008) | |||||||||||||||
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| Taxonomische Klassifikation | |||||||||||||||
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| Unterart | |||||||||||||||
| equus quagga quagga Boddaert, 1785 | |||||||||||||||
| Bilder auf | |||||||||||||||
| quagga auf | |||||||||||||||
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Das quagga (equus quagga quagga) ist eine ausgestorbene Unterart der Steppe Zebra (equus quagga) wer lebte in Südafrika. Sein Name ist a Lautmalerei des bellenden Geräusches, das Zebras machen[2]. Die europäischen Siedler haben den Begriff vom Original übernommen khoikhoic-Population.
Zeichnung
Die Quagga war besonders gezeichnet. Die markanten schwarz-weißen Zebrastreifen auf dem Quagga reichten nicht über die Hälfte seines Torsos hinaus. Seine Beine – und manchmal auch sein Gesäß – waren weiß oder gelblich. Der Rest seines Fells war rotbraun oder kastanienbraun. Dazu passt die Unschärfe im Streifenmuster bei Steppenzebras von Nord nach Süd. Die roten und braunen Schattenstreifen, die man bei anderen Steppenzebras sieht, hatten das schwarz-weiße Muster im Quagga weitgehend verdrängt.
Lebensraum
Wahrscheinlich begann der Lebensraum der Quagga hinter den Bergen um mountains Kapstadt, auf den trockenen Ebenen der karoo. Von dort breitete es sich nach Osten und Nordosten aus. Über den Vaal-Fluss die Quagga kam nicht vor und im Osten wurde ihr Lebensraum wahrscheinlich von der Great Boulder River.
Aussterben
Das Aussterben der Quagga fällt mit der Kolonisierung Südafrikas zusammen. Um 1800 gab es noch große Gruppen von Quaggas; die zuverlässigste Schätzung ist eine ursprüngliche Gesamtpopulation von 50.000 Tieren. Das Bauern die nach der englischen Machtübernahme ins Land zogen, feuerten die Quagga ab, um das Land für ihr eigenes Vieh zu räumen. Sie verwendeten die Häute für Schuhe und Lebensmittelbeutel; das Fleisch ging zu ihren Arbeitern und Sklaven. Ein Quagga wurde 1870 zum letzten Mal gefangen. Um 1873 starb der letzte Quagga im Oranger Freistaat. Nach dem Tod dieses Tieres blieben nur noch zwei Quaggas in Zoos in Berlin und Amsterdam. Der letzte Quagga in Gefangenschaft starb am 12. August1883 im Amsterdam im Handwerker.[3][4]
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurden europaweit Zuchtprogramme eingerichtet, um bedrohte Arten vor dem Aussterben zu bewahren. Für die Quagga kam diese Form des Naturschutzes zu spät. Ein erschwerender Faktor war die Sprachverwirrung zwischen den Siedlern in Südafrika und den Naturforschern in Europa. Erstere bezeichneten das Burchell-Zebra, den nördlichen Nachbarn des Quagga, an einer Stelle auch als "quagga". Als sich die Gelehrten nach dem Status des Quagga erkundigten, wurde ihnen gesagt, dass es immer noch im Überfluss vorhanden sei. Es konnte auch vorkommen, dass es bis 1889 dauerte, bis das Aussterben der Quagga bemerkt wurde.[5]
Wissenschaftliche Klassifikation
Erst lange nach dem Aussterben der Quagga wurde die taxonomische Stellung der Art klar. Das Tier galt neben dem Bergzebra und dem Steppenzebra seit jeher als eigenständige Art. Die Genforschung von 1984 machte deutlich, dass die Quagga den Steppenzebras zuzuordnen sind. Die Studie wurde unter anderem durch den deutschen Taxonomen Reinhold Rau ermöglicht, der US-Forschern Gewebe aus einer schlecht montierten Quagga in Mainz schenkte. Die Ergebnisse der Studie führten schließlich dazu, dass im Jahr 2004 alle Steppenzebras unter equus quagga. Das Quagga war das erste Steppenzebra, das jemals beschrieben wurde; das sogenannte „Prioritätsprinzip“ der Zoologische Nomenklatur schreibt dann vor, dass alle Unterarten mit diesem Artnamen bezeichnet werden.
Wiedereinführung
Nachdem klar wurde, dass es sich bei dem Quagga um ein Steppenzebra handelt, startete Reinhold Rau 1987 ein Projekt zur Nachzüchtung des Quagga, das sogenannte Quagga-Projekt. Dieses Projekt läuft noch[3]. Es werden helle Burchell-Zebras verwendet, die versuchen, Tiere zu züchten, die Quaggas ähneln. Wissenschaftler haben das Programm kritisiert. Sie sagen, dass sich Quaggas und Burchell-Zebras genetisch in vielerlei Hinsicht unterscheiden als nur das Aussehen.
In Museumssammlungen
Das letzte Quagga von Artis wurde von Friedrich Kerzo und ist jetzt in der Sammlung von Naturalis. Das Exemplar ist zu zerbrechlich, um dauerhaft ausgestellt zu werden. Naturalis besitzt auch einen ausgestopften Hengst von Kap der guten Hoffnung. Insgesamt 23 ausgestopfte Quaggas werden weltweit in Museumssammlungen aufbewahrt.[4]
Wissenswertes
- In der fiktiven Geschichte Jurassic Park Ist die Quagga das erste Tier, das durchkommt? InGen geklont wurde. Hier kommt eine andere Technik zum Einsatz: Mit der isolierten DNA auf einem Artefakt (Haut, Knochen) gelang es ihnen, einen neuen Embryo zu erzeugen und in die Gebärmutter eines Zebras einzupflanzen. In Wirklichkeit ist diese Technik (noch) zu schwierig. Der Autor von Jurassic Park, Michael Crichton, hat in Interviews angedeutet, dass er sich für sein Buch von der DNA-Forschung zum Quagga von 1984 inspirieren ließ.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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