WikiDer > Fensterprostitution
Fensterprostitution ist eine Form von Prostitution wo ein Sexarbeiterin akquiriert Kunden, indem man in Unterwäsche hinter einem anzeigen Fensterrahmen sichtbar entlang der öffentliche Straße. Normalerweise stellt die Sexarbeiterin (auch Fensterarbeiterin genannt) ein[1] oder Fensterprostituierte) das Fenster mit Arbeitsbereich eines Fensterhebers für einen bestimmten Zeitraum, oft pro Tag oder Teil des Tages. Die Prostituierte ist zudem unabhängig und wirbt selbst Kunden an und verhandelt auch den Preis und die zu erbringenden Leistungen.
Geschichte
Die Fensterprostitution nahm in den Niederlanden mit der Einführung der Bordellverbot 1911. Auch das Anreden von Menschen auf der Straße war verboten. Als Privatperson ein Zimmer zu mieten und aus dem Fenster zu schauen, war jedoch eine harmlose Tätigkeit.[2] Um 1948 saßen ordentlich gekleidete Prostituierte hinter den Fenstern und tranken Tee mit einem Strickstück. In den 1960er Jahren wurde die Kleidung ersetzt durch Netzstrümpfe, Miniröcke und durchsichtiger Pullover.[3] Später wurde Dessous zur Norm, die von . betont wurde Schwarzlicht, und der Körper durch Rot akzentuiert fluoreszierende Beleuchtung. Das typische rote Leuchtstofflicht in solchen Gebäuden hat seinen Ursprung bei seinen Besuchern von einst. Die damaligen Seeleute besuchten die Viertel der Fensterprostitution, sobald sie an Land kamen. Die roten Petroleumlaternen, die sie von ihrem Schiff mitgebracht hatten, wurden von den Prostituierten wegen des stechenden Geruchs, den das Kerosin mit sich brachte, nicht hereingelassen. Sofort wussten auch andere Matrosen, wo die Prostituierten waren. Später wurden die Petroleumlampen durch Lampen gleicher Farbe ersetzt.
Liste der Städte mit Fensterprostitution
Die Niederlande
Im Amsterdam sind die traditionellen Viertel der Fensterprostitution das Rotlichtviertel, die Gegend um den Singel und die Ruysdaelkade. Im Rotterdam Fensterprostitution wird seit den 1970er Jahren nicht mehr geduldet, aber die Fensterprostitution in Katendrecht dauerte bis Anfang der 1990er Jahre. Im Den Haag es betrifft die Hunsestraat, die Geleenstraat und die Doubletstraat. Im Alkmaar Auf dem Achterdam gibt es einen Toleranzbereich für Fenster. Im Arnheim Spijkerkwartier war früher das Rotlichtviertel, wurde aber im Januar 2006 geschlossen. Im Utrecht Ab den 1970er Jahren gab es eine besondere Form der Fensterprostitution: Die Frauen saßen hinter den Fenstern von Hausbooten auf Zandpad.[4] Im Juli 2013 entzog der Stadtrat die Genehmigungen hierfür.[5] Sexgeschäfte sind in einem Viertel der niederländischen Gemeinden verboten (die „Null-Option“), obwohl dies aus rechtlicher Sicht nicht erlaubt ist.[1]
- Alkmaar – zurück dam
- Amsterdam - Das Rotlichtviertel, Singel, Ruysdaelkade (siehe auch Prostitutionsgebiete in Amsterdam).
- Den Haag – Prostitution in Den Haag
- Deventer – Boxen hängen
- Doetinchem – Roerstraat
- Eindhoven – Edisonstraat/Baekelandplein
- Groningen – Prostitution in Groningen
- Haarlem – Prostitution in Haarlem
- Heerenveen – Munnikstraat
- Leeuwarden – Prostitution in Leeuwarden
- Nimwegen – Neuer Markt
- Utrecht – Prostitution in Utrecht (Stadt)
Ehemalige:
- Arnheim – Fensterprostitution bis 2006, siehe Prostitution in Arnheim
- Rotterdam – Fensterprostitution bis 1981, siehe Prostitution in Rotterdam
Belgien
- Antwerpen – Kapitänsquartier
- Brüssel – Aarschotstraat (Nordbahnhof)
- Gent – "die gläserne straße", das ist die Pieter Vanderdoncktpassage. Kunden sollten wissen, dass die Mädchen in der Glasgasse von Zuhältern ausgebeutet werden. Diese Frauen sind keine "glücklichen Nutten".
- Ostende – "Hazegras", in der Nähe des Bahnhofs Ostende
- Charleroi
- deinze – Kortrijksesteenweg
- Lüttich
- Sint Truiden – "Chaussée d'Amour", Luisersteenweg
- Und auf vielen Durchgangsstraßen außerhalb geschlossener Ortschaften, zum Beispiel auf der Straße von Deinze nach Sint-Martens-Latem, gab es etwa 60 Fenster...
Deutschland
- Aachen (Antoniusstraße)
- Bochum – im Shop
- Braunschweig
- Dortmund
- Duisburg - Vulkanstraße
- Düsseldorf – Industriestraße
- Essen – Stahlstraße
- Frankfurt - Bahnhofsviertel
- Hamburg – Reeperbahn (Laufhäuser), Herbertstraße (Fensterprostitution)
- Karlsruhe
- Köln – Pessach Laufhaus, Hornstraße
- Mannheim – Lupinenstraße
- Oberhausen – Flaßhofstra .e
Hinweis: In Duisburg, Köln und Frankfurt am Main betrifft dies Eroszentren oder Laufhäuser, wo die Frauen hinter einem Fenster in einem Gebäude arbeiten, oft große Wohnungen über sechs Stockwerke. Beide Formen sind in Hamburg vorhanden.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
|