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Ralph Kirkpatrick | ||||
| Allgemeine Information | ||||
| Geboren | 10. Juni1911 | |||
| Verstorben | 13. April1984 | |||
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| Beruf | Cembalist und Musikwissenschaftler | |||
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Ralph Kirkpatrick (Leominster, Massachusetts, 10. Juni1911 – Guilford, Connecticut, 13. April1984) war ein amerikanischCembalist und Musikwissenschaftler.
Kirkpatrick studierte an Harvard Universität und mit Wanda Landowska, Nadia Boulanger, Arnold Dolmetsch und Günther Ramin. Er unterrichtete ab 1940 bei Yale Universität und wurde dort 1956 zum Professor ernannt.
Bekannt wurde er durch sein Buch über Domenico Scarlattic (1953) und durch die Veröffentlichung aller Werke Scarlattis 1972.
Scarlattis Werke sind außer von Alessandro Longo auch von Kirkpatrick geordnet und nummeriert und werden auch durch die Kk.-Nummerierung bezeichnet, die jetzt die Standardeinstellung ist.
Kirkpatrick hat unter anderem eine Reihe von Arbeiten übernommen Johann Sebastian Bach (auf Archivaufnahmen) auf Cembalo op. Er produzierte auch eine Ausgabe des Goldberg-Variationen von Bach (1938, erschienen bei Schirmer New York unter der Nummer 37149). Darin erörtert er ausführlich Ornamentik, Fingersatz, Phrasierung, Tempo, Dynamik und Gesamtinterpretation. Er war auch der Autor des Buches Bachs Wohltemperiertes Klavier interpretieren: Ein Vortrag eines Interpreten.
Kirkpatrick spielte auch moderne Komponisten, darunter Quincy-TrägerKonzert für Cembalo und Orchester, Darius MilhaudsSonate für Violine und Cembalo und der Doppelkonzert für Cembalo, Klavier und Orchester von Elliott Carterdie ihm gewidmet war.
Als ausführender Musiker wurde er vor allem durch seine Aufnahmen von Bach und Scarlatti bekannt. Er machte auch Aufnahmen auf dem Klavichord und auf dem Hammerklavier (einschließlich der Arbeit von Wolfgang Amadeus Mozart).
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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