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EIN Reedkontakt oder Reed-Schalter ist ein elektrisches Schaltkontakt in einem Brille Röhre betrieben von a Magnetfeld, von a . kommend Dauermagnet oder von a Spule durch die ein Strom fließt.
Es besteht aus einem hermetisch verschlossenen Glasrohr, in dem zwei oder mehr schmale Metallzungen untergebracht sind. Diese werden so platziert, dass sich die Enden überlappen, sich aber nicht berühren. Nähert sich ein Magnet, ziehen sich die Zungen gegenseitig an und stellen so einen elektrischen Kontakt her. Wenn der Magnet entfernt wird, kehren die Kontakte in ihre ursprüngliche Position zurück. Die Tube ist gefüllt mit a Edelgas, damit beim Umschalten fließen die Schaltkontakte nicht verbrennen; schließlich kann es wenig oder keine geben Funken stammen. Reedkontakte werden meist zum Schalten von Steuerströmen verwendet, also nicht für große Leistungen.
Ein Reedkontakt hat eine hohe zulässige Schaltfrequenz von bis zu 300 Hz, was die meisten mechanischen Schalter nicht erreichen können. Reedkontakte sind für kleine (30 V DC - 0,01 A) bis große (7500 V DC - 0,2 A) Spannungen erhältlich.
Bei der Verwendung eines Reedkontakts muss man damit umgehen Hysterese. Dies bedeutet, dass zum Schließen des Schalters ein etwas größeres Magnetfeld benötigt wird, als um die geschlossenen Kontakte geschlossen zu halten.
Performance
Schalter
Neben dem weit verbreiteten Reedschalter mit Schließer kann er auch mit einem Öffner oder Wechsler ausgestattet werden. Ob ein Reedkontakt einen Schließer oder einen Öffner hat, wird durch NO oder NC angezeigt. 'Keineswegs normalerweise geöffnet und zeigt an, dass der Kontakt im normalen, nicht betätigten Zustand geöffnet ist. 'NC' bedeutet normalerweise geschlossen, die anzeigt, dass der Kontakt im deaktivierten Zustand geschlossen ist. Der Typ 'NC' bedeutet also Geschlossen in Abwesenheit eines Magnetfeldes.
Relais
Beim Schalten des Reedkontakts mittels a Spule, dann spricht man von a Relais oder Reed-Relais. Der Reedkontakt ist von einer kleinen Spule umgeben, mit der der Schalter betätigt werden kann. Mit einem kleinen Strom kann ein (viel) größerer Strom geschaltet werden. Das Glasrohr mit einer darum gewickelten Spule kann in einem dual in line (DIL) Gehäuse. Es gibt DILs mit mehreren Reedkontakten und einer Spule in einem Gehäuse. Optional kann auch eine magnetische Abschirmung vorgesehen werden, damit die Reedkontakte nicht von außen durch Magnetfelder geschaltet werden können.
Verlässlichkeit
Reedschalter sind einfach zu bedienen, haben eine hohe Genauigkeit und eine lange Lebensdauer. Da sich die Kontakte in einem komplett geschlossenen Gehäuse befinden, können sie nicht oxidieren oder schmutzig werden. EIN Mikroschalter oder ein optischer Schalter sind in dieser Hinsicht weniger zuverlässig, da sie intern verschmutzen können. Ein Reedkontakt kann dort eingesetzt werden, wo aggressive oder explosive Stoffe vorhanden sind. Da die Funken von den Kontakten im Gehäuse verbleiben, können sie außerdem in einer Umgebung mit brennbaren Stoffen verwendet werden.
Nachteilig ist, dass das Glasgehäuse brechen kann. Außerdem können die Kontakte im Inneren durchbrennen, wenn zu viel Strom durch sie fließt.
Anwendung
Ein Reedschalter wird häufig in kontaktgesteuerten Alarmanlagen. Diese Installationen werden normalerweise mit in Reihe geschalteten Schaltern ausgeführt. Die hintereinander geschalteten Kontakte bilden einen geschlossenen Stromkreis, bei Unterbrechung der Kette wird der Alarm aktiviert. Die hierfür verwendeten Reedschalter sind in der Regel vom Typ 'NO', im Zustand 'no alarm' wird ihr Kontakt durch den zugehörigen Magneten geschlossen gehalten. Der Vorteil dieses geschlossenen Systems besteht darin, dass bei einem Kabelbruch oder einer Manipulation auch der Alarm ausgelöst wird. In der Praxis wird der Reedkontakt beispielsweise in einem Türrahmen versteckt, oft durch eine Platte geschützt. In der Tür selbst befindet sich ein kleiner Magnet. Bei geschlossener Tür sorgt der Magnet für einen geschlossenen Reedkontakt. Beim Öffnen der Tür vergrößert sich der Abstand zwischen Magnet und Reedschalter, das Magnetfeld wird eventuell zu schwach: Der Kontakt öffnet, wodurch der Alarm ausgelöst wird.
Die kleine Version kann hinzugefügt werden Modelleisenbahnen zwischen den Schienen montiert. Durch Platzieren eines Magneten unter einer Lokomotive oder einem Waggon können Weichen, Bahnschranken usw. bedient werden. Auch der Sensor von Fahrradcomputer und elektronisch Schrittzähler funktioniert normalerweise mit einem Reedkontakt.
Beim Kontrollieren trampen Reedkontakte sind weit verbreitet: zum Beispiel zum Positionieren der Aufzugskabine und zum Zählen der Stockwerke; hier ist die bistabile Version weit verbreitet, sie wird durch den Südpol eines Magneten eingeschaltet und durch seinen Nordpol ausgeschaltet.