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Reninge
Reninge
Untergemeinde in BelgienFlagge von Belgien
Reninge (Belgien)
Reninge
Ort
RegionFlagge Flämische RegionFlandern
ProvinzFlagge WestflandernWestflandern
GemeindeLo Reninge
Zusammenschluss1977
Koordinaten50° 57′ N, 02° 47′ O
Allgemeines
Oberfläche22,90 km²
Einwohner(01/01/2006)1.083
(47 Einwohner/km²)
Andere
Postleitzahl8647
NIS-Code3203(C)
Alter NIS-Code32021
Detailkarte
Karte von Reningea
Lage in der Gemeinde
Portal  Portalsymbol  Belgien

Reninge ist ein Ort in der Belgier Provinz Westflandern und ein Untergemeinde von Lo Reninge. Reninge übernahm 1971 die Gemeinde Nordschote und fusionierte 1977 mit der kleinen Stadt, Dorfsiehe da in die fusionierte Gemeinde Lo-Reninge, die seit 1985 den Stadttitel trägt.

Der Fluss de fließt durch den Norden der Gemeinde Eisen. Das Kemmelbeek bildet die östliche Grenze von Reninge.

Geschichte

Reninge wurde erstmals 887 in einer Liste von Karl der Kale, die bestätigt, dass die Zehntengesetz zum Abtei Marchiennes ist eingetroffen. Die Einweihung der Kirche St.Rictrudis ist ein Hinweis auf die Verbindung zwischen der beteiligten Abtei und der Stadt Reninge. Es Marchiennegoed war eine Zehntscheune dieser Abtei aus dem Jahr 1140. In diesem Jahr Relikte wurden von Rectrudis nach Reninge verlegt.

Die Herren vor Ort trugen zunächst den Namen aus Reninge, während um 1200 durch Heirat die Familien aus Ypern und von Saint-Omer Amtsantritt. 1469 wurde die Herrschaft verkauft an Eleonore von Poitiers, wer war die Witwe von Wilhelm IV. von Stavele. 1555 wurde das Lehen verkauft an Maximilian Vilain. Im Zusammenhang mit den Religionsstreitigkeiten nach der Rückeroberung Alexander Farnese, baute eine Verteidigungslinie, um das Land vor Einfällen der damaligen Calvinisten zu schützen Ostende. Es Fort Knokke zum Eisen war ein Teil davon. 1597 wurde die Kirche von Reninge von den Bettlern geplündert.

Bei der Aachener Frieden (1668) Reninge kam nach Frankreich, aber mit dem Frieden von Utrecht (1713) wurde Österreicher.

Im Jahr 1816 wurde ein Nonnenkloster gegründet, von dem aus Bildung vermittelt wurde. Im Jahr 1833 wurde dieses Kloster Teil des Ordens der Verkündet. In den siebziger Jahren des 19. Jahrhunderts wurde die Steinstraße eröffnet Nordschote gebaut und 1902 eine Straßenbahnverbindung mit Diksmuide und Poperinge.

Während der Erster Weltkrieg Reninge kam ganz nah an die Front. Dies führte zum deutschen Beschuss und 1916 zur Evakuierung der Bevölkerung. Viele Gebäude wurden zerstört oder schwer beschädigt. Der Wiederaufbau erfolgte in den 1920er Jahren.

Sehenswürdigkeiten

St. Richard-Kirche

Natur und Landschaft

Reninge liegt im Poldergebiet am Rande von Sandy Flandern, in einer Höhe von etwa 5 Metern. Im Norden verläuft die Eisen mit dem Reninger Brücke. Im Osten findet man die Kemmelbeek die nördlich des Beckens in die Yser mündet. Weitere Wasserläufe sind Meersbeek und Bözingegracht.

Politik

Reninge hatte einen eigenen Gemeinderat und Bürgermeister bis zur Fusion 1977. Bürgermeister waren:

Der letzte Bürgermeister, Roger Simoen, wurde nach der Fusion Bürgermeister von Lo-Reninge.

Geboren in Reninge

Kerne in der Nähe

Oostvleteren, siehe da, Nordschote, Südschote

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