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Das Rhythmicon ist ein elektronisches Musikinstrument, das 1931 vom russischen Erfinder gebaut wurde Leon Theremin in Autrag gegeben von Henry Cowell.[1] Das Gerät ist das erste Schlagzeugmaschine, oder "Rhythm Machine", wie es damals genannt wurde.
Geschichte
1930 wollte der amerikanische Komponist und Musiklehrer Henry Cowell ein Instrument, mit dem mehrere rhythmische Muster gespielt werden können. Er arbeitete mit Erfinder zusammen Leon Theremin zum Design und Bau des innovativen Gerätes. Das Rhythmicon kann 16 verschiedene Rhythmen gleichzeitig erzeugen.
Das Rhythmicon wurde am 19. Januar 1932 von Cowell und anderen Musikpädagogen öffentlich vorgestellt, darunter Joseph Schillinger, auf der Die neue Schule im New York.[2]
Schillinger war mit Theremin befreundet und kannte ihn seit den 1920er Jahren Als Cowell 1938 das Interesse am Rhythmicon verlor, kaufte Schillinger das Musikinstrument. Nach seinem Tod schenkte die Witwe Schillinger das Gerät der Smithsonian Institution.[2]
Nur drei Exemplare des Rhythmicon wurden gebaut.[2]
Operation
Das Rhythmicon ist ein Tasteninstrument. Die linke Taste bildet zusammen mit dem Grundrhythmus den Grundton. Die anderen Tasten sind eine Tonfolge, die der Tonhöhe und dem Rhythmus der Obertonfolge des Grundtons entspricht. Das Instrument hat 17 Tasten und erzeugt die Klänge über eine rotierende Scheibe mit optischer Abtastung. Zur Erzeugung der Rhythmen dringt Licht durch Löcher der sich drehenden Scheiben und wird von elektrischen Fotozellen analysiert.[1]
Beliebte Verwendung
Das Rhythmicon wurde in einer Reihe von Filmen aus den 1950er und 1960er Jahren verwendet, darunter DR. Strangelove oder: Wie ich lernte, mir keine Sorgen mehr zu machen und die Bombe zu lieben von 1964. Auch mehrere Bands sollen das Instrument benutzt haben, wie zum Beispiel Pink Floyd auf Atom Herz Mutter (1970), Arthur Brown auf Die verrückte Welt von Arthur Brown (1968) und Die Tornados auf Roboter (1963). Die deutsche Band Mandarinen-Traum verwendete einige Sätze aus dem Rhythmicon auf dem Album Rubycon ab 1975.
Literatur
- (und) Irina Aldoshina, Ekaterina Davidenkova, Geschichte elektromusikalischer Instrumente in Russland in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts[toter Link] , 19.-21. September 2010 (PDF-Datei).
Externe Links
- (und) Das Rhythmicon oder "Polyrhythmophon" bei obsolete.com (archiviert)
- Demonstration des Rhythmicon auf Youtube
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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