WikiDer > Richard Tucker

Richard Tucker
Richard Tucker

Richard Tucker, geboren als Rubin-Ticker (New York, 28. August1913 - Kalamazoo, 8. Januar1975), war einer der berühmtesten Betreiber seiner Generation und ein Star der star Metropolitan Opera in New York City.

Lebenszyklus

Nach seinem Gesangsstudium bei Paul Althouse debütierte er 1943 am Jolson Theatre in New York als Alfredo in Alfred La traviata.

Im Januar 1945 debütierte er an der New Yorker Metropolitan Opera als Enzo inzo La Gioconda. Er wurde schnell zu einer der Hochburgen des Metropolitan und blieb es dreißig Jahre lang.

Er interpretierte unter anderem:

1968 sang er in Luisa Miller, zusammen mit Montserrat Caballe, und 1970, zu seinem 25. Geburtstag als Mitglied der Kompanie an der Met, wurde eine Gala organisiert, bei der er mit Größen wie auftrat Joan Sutherland, Renata Tebaldic, Leontyne Preis und Robert Merrill.

Er trat auch regelmäßig in den Opern von Chicago und San Francisco.

1947 kam er nach Europa. Sein erster Auftritt fand in der Arena von . statt Verona. Er spielte Enzo in La Gioconda und hatte neben ihm Maria Callas, mit dem er später in auftreten würde La forza del destino und Aida.

Er trat auch in der

In den 1950er und 1960er Jahren trat er unter der Leitung von Alfredo Antonini bei den Open-Air-Konzerten im New Yorker Lewisohn Stadium auf, die jeweils von mehr als 10.000 Menschen besucht wurden.[1][2][3][4]

In der Rolle von Eleazar in La Juive große Erfolge erzielte er zunächst in New York (1964), dann in London (1973) und in Barcelona (1974).

In voller Aktivität erlag Tucker einem Herzinfarkt.

Richard Tucker hatte eine erkennbare Stimme, die es ihm ermöglichte, sowohl das lyrische als auch das dramatische Repertoire zu beherrschen, und er tat dies dreißig Jahre lang mit anhaltendem Erfolg.

Als gläubiger Jude trat er sein ganzes Leben lang in Synagogen auf als hazzan oder Kantor.

Tribut

Das Richard-Tucker-Denkmal am Lincoln Square in Manhattan

Kurz nach Richard Tuckers Tod gründeten seine Witwe, seine Kinder, seine Freunde und Kollegen die Richard Tucker Musikstiftung, um die Erinnerung an diesen großen Tenor wach zu halten. In den letzten Jahrzehnten veranstaltete die Stiftung jährlich ein Benefiz-TV-Konzert, für das Luciano Pavarotti und andere Opernstars gehostet. Mit den so gesammelten Mitteln werden seit mehr als vierzig Jahren Stipendien an junge Sängerinnen und Sänger vergeben.

Tuckers Beerdigung fand ausnahmsweise in der Metropolitan-Szene statt. Der Park daneben Lincoln Center ist nach Richard Tucker Square benannt und seine Büste steht dort.

Literatur

  • David Hamilton, Die Metropolitan Opera Enzyklopädie, Simon & Schuster (1987) ISBN 0-671-61732-X

Fußnoten

  1. Die New York Times, 19. Mai 1959.
  2. Die New York Times, 18. Juni 1959.
  3. Die New York Times, 2. Juli 1959.
  4. Die New York Times, 27. Juni 1964.