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Robert (Rob) Giel (Wassenaar, 8. Mai1930 – Groningen, 25. Juli2009) war ein NiederländischPsychiater. Er war der Begründer der Psychiatrie Epidemiologie in den Niederlanden.
Lebenszyklus
Nach seinem Studium Medizin zum Universität Leiden 1957 bis 1960 war er Regierungsarzt in Neu Guinea. Er war unter anderem mit der Erforschung der Prävention von Tuberkulose, Malaria und Filariose.
Von 1960 bis 1962 absolvierte Giel eine Ausbildung zum Psychiater an der Universität Groningen. Anschließend forschte er über den Verlauf der Neurosen und andere psychische Störungen unter Studierenden der Universität Edinburgh. Von 1963 bis 1966 spezialisierte er sich auf die Neurologie. Während dieser Ausbildung promovierte er 1965 am Eine katamnestische Studie an 100 neurotischen Patienten. Von September 1969 bis zu seiner Emeritierung 1995 war Giel an der Universität Groningen tätig, zunächst als Dozent, später als Professor Sozialpsychiatrie. In letzterer Funktion leitete er 33 Beförderungen.
Giel war unter anderem Mitglied der Konsultationsausschuss Niederländisch-Südmolukken (Ausschuss-Köbben). Er war außerdem Herausgeber von Redakteuren und veröffentlichte im In- und Ausland. Er war auch als Berater der Weltgesundheitsorganisation (WHO), für die er viele Reisen unternahm, unter anderem nach Osteuropa, es Naher Osten, Indonesien und Afrika. Von 1966 bis 1969 war Giel wie außerordentlicher Professor verbunden mit dem Haile Selassie Universität in Addis Abeba, Äthiopien. Sowohl vor als auch nach seiner Verbindung mit der University in Universiteit Addis Abeba er hielt Kontakt mit dem niederländisch-äthiopischen Psychiater Dr. Assefa Negash, Spezialistin für transkulturelle Psychiatrie und Trauma. Giel ließ seine Manuskripte regelmäßig von Negash lesen, der immer noch als Psychiater arbeitet.
Nach seiner Pensionierung im Jahr 1995 wurde Giel zum Ritter in dem Orden des Niederländischen Löwen. Im Groningen ist der Rob Giel Forschungszentrum nach ihm benannt, eine Partnerschaft zwischen psychiatrischen Einrichtungen Lentis, GGZ Friesland, GGZ Drenthe , Mediant und Dimence und dem Universitätszentrum für Psychiatrie der Universitätsklinikum Groningen. 2007 erschien sein Gedichtband „Onderweg“ mit dem Untertitel „Steh stehen, schauen und dann sehen“. Giel war Mitglied der KNAW. Giel starb am 25. Juli 2009.