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Rob Voerman

Rob Voerman (Deventer, 6. Mai1966) ist ein NiederländischGrafiker, Bildhauer und Installationskünstler.

Biografie

Voerman hat 1988 ein Studium begonnen Garten und Landschaftsbau im Wageningen. Er hat dieses Studium nicht abgeschlossen. 1990 trat er in die Abteilung ein bildhauen des CABK (Christliche Akademie der Schönen Künste) im Kämpfen jetzt die ArtEZ Kunst & Design Zwolle. Diese Ausbildung schloss er 1996 ab.

Voerman ist mit dem verheiratet japanischFotografKünstler Miyuki Okuyama. Er lebt in Arnheim, sein Atelier befindet sich in Großen, in der Nähe von Zevenaar.

2001 nahm Rob Voerman am Artist-in-Residence-Programm teil Weltanschauungen im New York, für die er sich in einem Zimmer in einem der Türme der World Trade Center. Dieses Programm wurde aufgrund der Angriffe nie gestartet. Im Jahr 2003 machte Voerman als Folge der Katastrophe den Linolschnitt Weltanschauungen. Die Arbeit zeigt einen Blick auf New York von einem der Türme des WTC. Rechts ist der zweite Turm zu sehen.

Arbeit

Die Architektur, Vergänglichkeit und Dekonstruktion stehen im Zentrum von Voermans zweidimensionalen Werken und Skulpturen. Seine grafischen Arbeiten, Zeichnungen, Aquarelle und Gemälde zeigen meist verblasste Landschaften mit utopischen Strukturen aus einer unbekannten postapokalyptischen Welt. Seine Zeichnungen enthalten viele futurologische Kugel- und Kreisstrukturen, oft in geschwungenen Formen, ohne Anfang und Ende. Die seltsamen Strukturen, die absurderweise aus „unmöglichen“ Materialien bestehen, wirken auf den Betrachter feindselig und jenseitig.

Voerman verwendet in seiner dreidimensionalen Arbeit eine beliebige Vielfalt an ausrangierten Materialien wie rostigen Gegenständen, Holzstücken, Pappe, Plastik und Glas. Seine Strukturen liegen irgendwo zwischen einer primitiven Hütte, einer Höhle und einer Maschine. Sie enthalten die archetypischen Formen der Architektur, aber auch futuristische Elemente von Konstruktionen aus dem Maschinenzeitalter. Auch in seinen Bauten mischen sich verschiedene Typologien von Architektur, Möbeln und Maschinen, die oft buchstäblich zusammengeschoben werden. Seine Architekturen sind oft dysfunktional. Elemente wie Fenster, Türen und Möbel haben ihre Funktion verloren.

Ein Beispiel ist die Installation Tarnung (2007), eine skurril geformte Hütte, konstruiert aus einer Mischung aus gefundenen Türen, Glasscherben und Kartonstücken, die kunstvoll in Ornamente verwandelt wurden. Innen ist der Schuppen unerwartet heimelig, mit Bett, Kaffeeecke und einem ovalen Fenster, das sich nach außen öffnet.[1] Die Installation wurde 2010 in einer Ausstellung im Cobra Museum für moderne Kunst Amstelveen, zusammen mit Aquarellen und Zeichnungen von Voerman.

Ein Beispiel für eine Skulptur, in der Voerman Architektur mit einem Möbelstück kombiniert, ist die Arbeit Mondschein (2006). Hier wurde ein Schreibtisch zum Modell einer straffen horizontalen Struktur einerseits und einer kugelförmigen Kuppel aus farbigem Glas und Holzstücken andererseits erweitert. Die Kugelform scheint eine Explosion zu sein, die das Gebäude, an dem sie befestigt ist, ruiniert. Die Skulptur fungiert auch als Raucherbereich und Bar zugleich, denn in den Tisch wurde ein Aschenbecher und eine Art Bar eingearbeitet, die bei der Ausstellung auf der Art Amsterdam 2006 auch tatsächlich dafür genutzt wurde.[2]

Laut Voerman selbst sind sowohl seine Diagramm wie seins Skulpturen bis vor kurzem von einem Dialog zwischen archaischen Agrarformen und Erscheinungsformen der modernen technisch entwickelten Gesellschaft bestimmt.[3] Indem er in seinen Arbeiten Ordnung, Struktur und Gleichgewicht mit Chaos, Vergänglichkeit und Dekonstruktion verbindet, kommentiert er die überorganisierte Gesellschaft der Moderne. In seiner jüngsten Arbeit versucht Voerman, die Architektur fiktiver Gemeinschaften und Welten in abgelegenen Gebieten sowie im bestehenden urbanen Umfeld zu schaffen.

Voerman ist in mehreren Museen, Unternehmenssammlungen und Privatsammlungen vertreten. 2006 kaufte es Museum für moderne Kunst in New York drei seiner Charts, darunter das Werk Bruder (2000). Beim AMC in Amsterdam Südost, Nicht in meinem Garten erstellt.

Neben autonomer Arbeit fertigt Voerman auch Auftragsarbeiten an. 2011 zum Beispiel anlässlich der Ausstellung „Was wäre wenn“ im Architekturzentrum Rondeel in Deventer, ein Entwurf für das Bahnhofsgelände von Deventer und eine Erweiterung für den Geschäftskomplex auf der Südseite des Bahnhofs.

Seit 2006 zeichnet sich Voermans Werk durch eine Symbiose aus Utopie, Romantik und subversiven Elementen aus. Einerseits nehmen die Gebäude einen düstereren und gewalttätigeren Charakter an. Aber andererseits wird das Werk utopischer und auch ausgelassener.

Ausstellungen

Es gab Ausstellungen seiner Arbeiten in Amsterdam, London, New York, Los Angeles, Berlin, Bregenz und Newcastle upon Tyne. Zusammen mit anderen hat er an mehreren Ausstellungen in Belgien, Deutschland, den USA, Großbritannien, Dänemark, Taiwan, Kanada und auch den Niederlanden teilgenommen. Im Jahr 2010 fand eine umfangreiche Retrospektive im Kobra-Museum in Amstelveen.

Kollektionen (Auswahl)

Seine Arbeiten wurden unter anderem erworben von:

Preise

Externer Link