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Roger De Wulf
Roger DeWulf
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Vollständiger NameRoger Pierre De Wulf
GeborenVilvoorde, 5. Januar1929
VerstorbenMachelen, 4. April2016
WahlkreisFlagge von Flämisch-Brabant.svgBrüssel
RegionFlagge Region Brüssel-HauptstadtBrüssel
Hinweis Flämische GemeinschaftFlämische Gemeinschaft
LandFlagge von Belgien Belgien
PartyBSP / SP
Funktionen
1958–1971StadtratMachelen
1961–1974ProvinzratBrabant
1971–1974Stellvertreter Brabant
1974–1985Mitglied des Parlaments
1976–1995Gemeinderat Machelen
1977–1979Außenministerfür Wirtschaft
1977–1979Außenminister für Soziales
1974–1980Mitglied Kulturrat der Niederländischen Kulturgemeinschaft
1979–1981Minister für Beschäftigung und Arbeit
1980–1995Mitglied Flämischer Rat
1981–1985Flämischer Minister für Gesundheitspolitik
1988–1992Flämischer Arbeitsminister
1985–1995Senator
1982–2000Bürgermeister Machelen
Portal  Portalsymbol  Belgien
Politik

Roger Pierre De Wulf (Vilvoorde, 5. Januar1929Machelen, 4. April2016) war ein Belgier Politiker für die SP.[1]

Lebenszyklus

Er wurde in Vilvoorde geboren, zog aber nach Machelen. Dort war er Mitglied der sozialistischJugendbewegung.

Nach seiner Jugend begann er als Beamte Bei der Nationales Institut für Kranken- und Invalidenversicherung (INAMI). Dieses Amt hatte er bis 1974 inne. Seine politische Karriere begann 1958 als Stadtrat für die BSP in Machelen. Ab 1961 verband er dies mit der Position des Provinzrat von Brabant. 1971 gab er sein Mandat als Gemeinderat ab und wurde Stellvertreter für die Provinz Brabant, ein Amt, das er bis 1974 innehatte. Bei den Wahlen 1974 wurde er zum WahlkreisBrüssel gewählt in der Abgeordnetenkammer. Dort blieb er bis 1985.

Er war von 1977 bis 1979 Außenministerfür Wirtschaft und Soziale Angelegenheiten in den Regierungen Tindemans IV und Vanden Boeynants II. Von 1979 bis 1981 war er Minister für Beschäftigung und Arbeit. Seine wichtigste Leistung in dieser Position war die Anpassung an das Sozialleistungssystem. So hat er beispielsweise zusätzlich zu den beiden ursprünglichen Kategorien von Leistungsempfängern (mit und ohne Familie) eine dritte Kategorie (die der Alleinstehenden) geschaffen. 1985 wechselte er zum Senat, wo er bis 1995 direkt gewählter Senator war.

In der Zeit von April 1974 bis Oktober 1980 war er aufgrund des damals bestehenden Doppelmandats auch Mitglied des Kulturrat der Niederländischen Kulturgemeinschaft, die am 7. Dezember 1971 installiert wurde. Vom 21. Oktober 1980 bis Mai 1995 war er Mitglied der Flämischer Rat, der Nachfolger des Kulturrates und der Vorgänger des aktuellen Flämisches Parlament.[2] In dem Flämische RegierungenGeens I und Gens IV, war er jeweils von 1981 bis 1985 Minister für Gesundheitspolitik und von 1988 bis 1992 Arbeitsminister. In dieser Funktion realisierte er die Modernisierung der Psychiatrie, die seiner Meinung nach bis dahin im Mittelalter verblieb.[3]

1976 wurde er wieder Gemeinderat von Machelen und ab 1982 Bürgermeister der Gemeinde. Im Jahr 2000 beschloss der damals 71-jährige De Wulf kein neues Mandat als Bürgermeister von Machelen einschließen.[4]

Er starb 2016 im Alter von 87 Jahren.[5]

Vorgänger:
Nein
Staatssekretär für Wirtschaft
1977-1979
Nachfolger:
Nein
Vorgänger:
Marcel Plasman
Staatssekretär für Soziales
1977-1979
Nachfolger:
Nein
Vorgänger:
Guy Sitaels
Minister für Beschäftigung und Arbeit
1979-1981
Nachfolger:
Michel Hansenne
Vorgänger:
Nein
Flämischer Minister für Gesundheitspolitik
1981-1985
Nachfolger:
Jan Lenssens
Vorgänger:
Theo Kelchtermans
Flämischer Arbeitsminister
1988-1992
Nachfolger:
Leona Detiege
Bürgermeister von Machelen
1982-2000
Nachfolger:
Jean-Pierre De Groef