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Rommelhypotheek
Anzeige für eine US-Subprime-Hypothek, Juli 2008

Mit dem Begriff Junk-Hypothek bezieht sich hauptsächlich auf amerikanisch subprime-Hypotheken die eine wichtige Rolle bei der Entwicklung der Kreditkrise von 2007. Dabei handelt es sich um Hypotheken, bei denen Hypothekengläubiger bereit waren, ein hohes Risiko von Rückzahlungsproblemen beim Hypothekengeber einzugehen.

Der Begriff 'Subprime' bezieht sich auf den KreditBewertung der Kreditnehmer. 'Prime“ stand für eine bestimmte Bonität, die für eine Hypothek ausreichend war, also stand „Subprime“ für die darunter liegenden Ratings, die also grundsätzlich für eine Hypothek nicht ausreichend waren. Der Grund war oft eine schlechte Bonität oder fehlendes Einkommen.

Dennoch waren die Banken im Wirtschaftsboom der Jahre 2003-2007 bereit, Hypothekendarlehen auch an Personen mit einem Subprime-Rating und ohne Einkommen zu vergeben. Auch die ersten Jahre waren zinslos. Die Idee war, dass die Kreditnehmer bei steigenden Immobilienpreisen ihre Häuser im Laufe der Zeit mit erheblichem Gewinn verkaufen und die Hypothek mit Zinsen abbezahlen könnten. Und selbst wenn die Leute in Not gerieten, war das für die Bank kein Desaster, denn dann konnte das Haus über die Hypothek verkauft werden. Darüber hinaus haben Banken das Risiko durch die Abtretung und/oder Verpachtung der Hypothekendarlehen an andere weitergegeben versichern. Oft wurden verbriefte Risiken sogar neu gebündelt und verbrieft, sodass immer weniger klar war, welchem ​​Risiko ein Anleger ausgesetzt war. Die Banken blieben als 'Verwalter' der Kredite waren zwar noch die zentrale Anlaufstelle für den Kunden, aber sie trugen kein Risiko und erhielten dafür sogar 'Wartungaus diesen Transaktionen bezahlt.

Dies führte zu einem sogenannten moralisches Risiko: Einerseits erhielten die Banken zwar Provisionen für aufgenommene Kredite, andererseits konnten sie Risiken weitergeben, wodurch der Anreiz zur Vorsicht verschwand. Darüber hinaus konnten die Banken durch den Verkauf und die Verbriefung dieser Kredite ihr Kapital relativ schnell wieder zurückgewinnen und es so über neue Junk-Hypotheken wieder verleihen. Und dann wieder. Und wieder. In der Folge stieg die Zahl der Junk-Hypotheken an, bis sie das gesamte Finanzsystem bedrohten.

Als die Zinssätze 2006-2007 endlich zu steigen begannen und die Nachfristen endeten, gerieten viele Kreditnehmer in Schwierigkeiten, weil sie ihren Verpflichtungen nicht nachkommen konnten. Als man dann versuchte, die verpfändeten Gebäude einzukassieren, stellte sich heraus, dass der Hauspreis nicht mehr anstieg, sondern sogar zu fallen begann, weil so viele Hausbesitzer ihr Haus auf diese Weise verloren und somit ein größeres Angebot bestand.

Dies führte nicht nur zu Verlusten bei den Banken, sondern führte auch dazu, dass viele Hausbesitzer den Kredit nicht mehr zurückzahlen wollten, weil das Haus zu stark an Wert verloren hatte. Dies führte dazu, dass einige den Schlüssel bei der Bank ablieferten und erklärten, den Kredit nicht mehr zurückzahlen zu wollen, was die Probleme verschärfte. In einigen Bundesstaaten konnten Hausbesitzer dies tun, weil die Bank nur Rückgriff auf die verpfändete Immobilie hatte. Der Kreditnehmer wurde damit von seinen Schulden befreit, unter Androhung des Verlustes seines Hauses und seiner Kreditwürdigkeit.

Die Probleme im Hypothekensektor griffen jedoch auf die Käufer der Risiken über, nämlich die Verbriefungsvehikel und deren Anleger. Da es sich bei diesen Investoren häufig wieder um Verbriefungsvehikel und Banken handelte, konnte die Krise auf andere Sektoren übergreifen.

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