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Rosidae
Rosidae
Rosidae
Taxonomische Klassifikation
nicht aktuell
Unterschicht
Rosidae
takht. (1967)
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Rosidae ist ein Botanischer Name im Rang einer Unterklasse, gebildet aus dem Familiennamen Rosengewächse.

Es Cronquist-System (1981) verwendeten diesen Namen für eine der sechs Hauptgruppen in den Dikotyledonen, die wie folgt beschrieben werden:

Pflanzen in einer oder mehreren Hinsichten fortgeschrittener als die Magnolien; Pollenkörner triaperturtat (mit 3 Öffnungen) oder davon abgeleitet, Keimblätter nicht mehr als zwei, Staubblätter nicht bandförmig, meist mit deutlicher Staubbeutel und Filament, Pflanzen produzieren selten Benzylisochinolin oder Aporphin-Alkaloide, oft andere Alkaloide, Tannine, Betalaine, Senföle oder Iridoidkomponenten.
Blumen in der Regel gut entwickelt und mit ausgeprägter Blütenhülle, wenn nicht in Zwitter eingeordnet Pseudonym oder mit vielen Saat auf wandmontierte Plazenten, selten mit allen Funktionen der Hamameliden wie dort beschrieben, Pollenkörner mit unterschiedlichen Architekturtypen, selten mit Poren- oder granularer Infrastruktur.
Blüten mit abgelösten Blütenständen, selten ohne Blütenstände oder sommergrün, wenn laubabwerfend, meist mehr Staubgefäße als Blütenblätter, oder mit bissigen oder krassinucellar Samenanlagen, Samenanlagen sehr selten mit Integumentary Tapetum, Fruchtblätter 1 bis viele, frei oder öfter im Verbund verwachsen Stößel, oft Pflanzen mit Tannine oder Betalaine oder Senföle.
Staubblätter wenn in großer Zahl, meist in zentripetaler (selten zentrifugaler) Reihenfolge eingeleitet, Blumen selten mit Parietal Plazentation (bemerkenswerte Ausnahme: viele Saxifragaceae) und auch selten (außer bei parasitären Arten) mit frei-zentraler oder basaler Plazentation in einer Verbindung Eierstock mit 1 Samenstock, aber sehr oft (besonders bei Arten mit wenigen Staubblättern) mit 2 bis vielen Samenkapseln mit je 1 oder 2 Samenanlagen.
Blüten loseblättrig, selten ohne Blütenstände, sehr selten laubabwerfend, Pflanzen meist mit Tannine, manchmal Iridoid Bestandteile, selten mit Senföle und niemals Betalaine.

Die Zusammensetzung dieser Gruppe nach Cronquist (1981):

In der 22. Ausgabe des Heukels' Flora der Niederlande, 1996, nach Cronquist (oder besser gesagt einer leicht modifizierten Version dieses Systems) wird diese Gruppe in den Superorden verbannt Rosiflora.

Die 23. Ausgabe der Heukels, 2005, verwendet jedoch die APG II-System (oder besser gesagt eine leicht modifizierte Version dieses Systems) und darin existiert diese Gruppe nicht. Die Pflanzen aus dieser Gruppe werden (meistens) dort im rosen.