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Rudolf Koppitz
Im Schoß der Natur, Selbstbildnis, 1923.

Rudolf Koppitz (Schreiberseifen, Tschechische Schlesien, 3. Januar1884 - Perchtoldsdorf, Niederösterreich, 8. Juli1936) war ein österreichisch Fotograf von Tschechisch Abstammung.

Leben und Arbeiten

Koppitz begann seine Ausbildung zum Fotografen 1897 im Fotoatelier von Robert Rotter in Bruntal. Nachdem er eine Weile als Kontaktfotograf gearbeitet hatte, ging er zu Wien dort an der Hochschule für Grafik zu studieren. Dort wurde er stark beeinflusst von der Wiener Secession (Gustav Klimt) und der bildhaft. Anfangs fotografierte er hauptsächlich Landschaften und Stadtansichten und bereiste dafür die ganze Welt Europa (Er hat auch Fotos gemacht in Delft). Ab den 1920er Jahren wurde er vor allem durch seine Körper- und Bewegungsstudien bekannt, teilweise beeinflusst durch die Jugendstil, teilweise wegen der Konstruktivismus. Form und Linien sowie das Zusammenspiel von Schatten und Licht sind in seiner Arbeit sehr wichtig.

Obwohl Koppitz' Werk wegen der vielen Aktfotos etwas umstritten war, war er vor allem in den späten 1920er Jahren in Ausstellungen international sehr erfolgreich. Vereinigte Staaten. In seinem späteren Leben kehrte er in die Landschaftsfotografie und er machte auch eine große Sammlung von Porträts des bäuerlichen Lebens in Tirol, mit 'Blut und Boden'Einflüsse, ausgestellt 1936 in Wien unter dem Titel Land und Leute. Kurz darauf starb er.

Galerie

Literatur

  • Monika Faber (Hrsg.): Rudolf Koppitz 1884-1936. Wien, 1995.

Externe Links

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