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Es bildhaft war einer der frühesten Ströme innerhalb der Fotografie, etwas verwandt mit dem Impressionismus. Diese Bewegung hatte ihren Höhepunkt zwischen 1890 und 1910, verlor dann aber vor allem unter dem Einfluss der Modernismus.
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Der Piktorialismus war die erste Bewegung, in der die Fotografie als eigenständige Kunstform angesehen wurde. Die Bewegung entstand aus Versuchen, Kunstfotografie gleichsetzen mit Malerei und Radierung dieser Zeit. Die Piktorialisten wollten vor allem versuchen, die Verwendung von Licht und andere Eigenschaften von Gemälden in ihren Fotos zu vermitteln. Bilder aus dem Piktorialismus sind normalerweise eintönig und oft mit einem verschwommenen oder verschwommenen Bild, das einen impressionistischen Effekt ergibt. Um einen solchen Effekt zu erzielen, Weicher Fokus, Spezialfilter und Speziallinsen. Darüber hinaus kamen sogenannte Edelverfahren zum Einsatz, wie z Kaugummiabdruck, der Brom(über)druck und der Platindruck, um den Fotos einen impressionistischen Charakter zu verleihen. Auch Manipulation im Dunkelkammer wurde häufig angewendet. Ab 1898 tauchte Fotopapier mit rauer Oberfläche als Hilfsmittel der Bildsprache auf. Das Enzyklopädie Britannica von 1911 beschrieb dies als „Erzielung eines persönlichen künstlerischen Eindrucks“.
Geschichte
Der Piktorialismus entstand um 1885 nach der großangelegten Einführung des Fotografierens mit Trockenplatten. Es war ursprünglich eine britische Bewegung, mit Henry Peach Robinson und Peter Henry Emerson als Hauptgründer[1]. Die Bewegung fand jedoch bald auch in anderen Ländern, insbesondere in Amerika, Fuß. Ab den 1890er Jahren nichtBriten zur führenden britischen Bildgesellschaft Bruderschaft des verbundenen Rings. In den Vereinigten Staaten selbst war in dieser Zeit die Foto-Sezession zu einer führenden Fotografievereinigung, die sich vor allem auf den Bildalismus konzentriert. Wichtige Fotomagazine, aus denen der Piktorialismus hervorgegangen ist, waren "Die Kunst in der Fotografie", "Kamerahinweise" Und vor allem "Kameraarbeit" von Alfred Stieglitzer, das von 1903 bis 1917 erschien, mit 12 Fotos pro Band. Stieglitz, der den Begriff 1897 einführte, gilt auch als der "große Mann" des Piktorialismus.
Um 1900 war der Pictorialismus weltweit die dominierende Bewegung in der künstlerischen Fotografie. Um 1910 begannen jedoch auch immer mehr Fotografen, sich auf neue Bewegungen zu konzentrieren, insbesondere unter dem Einfluss der Modernismus.[2] Eine Gruppe amerikanischer Fotografen lehnte den Piktorialismus insgesamt ab und gründete vorm Gruppe f/64, der hauptsächlich mit Scharfeinstellung arbeitete und Fotobearbeitung ablehnte. Die neue Generation modernistischer Fotokünstler (Edward Weston, Paul Strand, Man Ray) hatte jedoch in jeder Hinsicht starke Wurzeln im Piktorialismus.
Piktorialismus in den Niederlanden
In den Niederlanden ist der Einfluss der Impressionismus in der Malerei, insbesondere der der Die Haager Schule, noch groß im ersten Jahrzehnt des zwanzigsten Jahrhunderts. Dieses Klima eignete sich gut für die Entwicklung einer Bildbewegung in der niederländischen Fotografie. Dabei betrachteten die niederländischen Fotografen vor allem die künstlerischen Entwicklungen in Deutschland, gefördert durch technische Entwicklungen bei Verfahren wie dem Gummidruck und dem Bromöl(über)druck. Der Amsterdamsche Amateur Fotografen-Vereeniging (AAFV) war der erste Impulsgeber der Bildsprache, gefolgt von den Nederlandsche Fotografen Kunstkring (NFK). In Den Haag im Jahr 1904 die Erster Internationaler Salon für Kunstfotografie organisiert, wo Highlights der internationalen Bildsprache gezeigt wurden. Der niederländische Club für Fotokunst (NCvFK), gegründet von Adrian Boer, Ernst A. Loeb und Johan Huijsen und andere, spielten eine wichtige Rolle bei der Entwicklung des Piktorialismus in den Niederlanden. Unter der Schirmherrschaft des niederländischen Amateurfotografenverbandes AAFV wurde 1908 im Stedelijk Museum in Amsterdam eine große internationale Ausstellung fotografischer Kunst organisiert. Die Ausstellung war ein Auftakt zur 1909 eröffneten Internationalen Ausstellung in Dresden.[3]
Wichtige Vertreter
Externer Link
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Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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