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SC Graudenz | ||||||
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| Name | Sportverein Graudenz | |||||
| Etabliert | 1906 | |||||
| Abgesetzt | 1945 | |||||
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SC Graudenz war ein DeutscheFußballverein von dem Westpreußisch Stadt Graudenz, die nach der Erster Weltkrieg Im Rahmen des Polnischer Korridor wurde ein Teil von Polen und jetzt Grudziedz heiß.
Geschichte
Der Verein wurde Mitte Oktober 1906 gegründet. Der Verein wuchs schnell. 1908 hatte der SC 38 Mitglieder und 1911 schon 134. Der Verein spielte in der Liga der Pommern, in dem Vereine aus Ostpommern und Westpreußen spielten. 1910 wurde der Verein Meister und nahm damit an der baltischen Endrunde teil, in der der Verein mit 0:4 verlor BuEV Danzig.
1913 nahm der Verein erneut an der Endrunde teil. Nach dem Hertha Schneidemühle zog sich der Verein direkt ins Viertelfinale ein, in dem der Verein knapp 5:6 gegen won gewann Elbinger SV 05. Im Halbfinale verlor der Verein jedoch erneut mit 5:1 gegen BuEV. Hier endete der sportliche Höhepunkt für den Verein.
Aufgrund des Ausbruchs der Erster Weltkrieg die sportliche Entwicklung des Vereins ging zu Ende. Nach dem Krieg war Polen, das Polnische Divisionen bereits seit dem achtzehnten Jahrhundert nicht mehr existiert, wiederbelebt. Um Zugang zu den Ostsee Deutschland musste große Teile Westpreußens an die neue Republik abtreten.
Der Fußball hat für eine Weile aufgehört. Viele Deutsche beschlossen, auf deutsches Territorium zu ziehen, und die Zahl der Mitglieder ging zurück. Der Verein war auch in anderen Sportarten aktiv, darunter Rudern. Weil es in der Stadt keinen anderen Sportverein gab, berichten viele Polen Tritt in den Klub ein. So sehr, dass es zu wenige Boote gab. Um den Verein nicht in polnische Hände fallen zu lassen, wurde die Mitgliederzahl begrenzt. Nun wurde auch ein polnischer Verein gegründet und die Zahl stabilisiert. Alle Deutschen versammelten sich und der SC Grudziądz, wie sich der Verein nun nennen musste, war in verschiedenen Sportarten aktiv.
Ob der Fußballverein an der polnischen Meisterschaft teilnahm, ist unbekannt. Vor dem Krieg waren 84 % der Bevölkerung in der Stadt Deutsche, aber das war jetzt nur noch eine Minderheit und das betraf auch die Mannschaft, die 1938 nur eine erste Mannschaft und keine Reserve- oder Jugendmannschaften einberufen konnte.
Ein Jahr später war Westpreußen Drittes Reich annektiert und zahlreiche Familien, die Graudenz verlassen hatten, kehrten nach dem Krieg in ihre Heimatstadt zurück. Der Club gewann mehr Mitglieder und wurde stärker, schaffte es jedoch nicht, in die Gauliga Danzig-Westpreußen, die höchste Klasse. Nach dem Zweiter Weltkrieg Westpreußen wurde wieder polnisch und wurde Aus Polen ausgewiesene Deutsche was zur Auflösung des Vereins führte.
