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Sachsenwald
Sachsenwald
Sachsenwald (Schleswig-Holstein)
Sachsenwald
Ort
ZustandFlagge des deutschen Bundeslandes Schleswig-HolsteinSchleswig-Holstein
KreisHerzogtum Lauenburg
amtHohe Elbgeest
Koordinaten53° 33′ N, 10° 22′ O
Allgemeines
Oberfläche58,49 km²
Einwohner(31-12-2018[1])0
(0 Einwohner/km²)
Wirtschaft
GewSt Hebesatz% ([2])
Andere
Postleitzahl21521
Vorwahl04104
NummernschildRZ
Gemeindenummer01 0 53 105
Webseitewww.sachsenwald.de
Lage des Sachsenwaldes im Herzogtum Lauenburg
Karte Sachsenwald
Portal  Portalsymbol  Deutschland

Sachsenwald ist ein gemeindefreies Gebiet und ein Wald in dem Deutsche Zustand Schleswig-Holstein. Das Gebiet liegt östlich von Hamburg und liegt im Südwesten der Bezirk Herzogtum Lauenburg. Sachsenwald ist offiziell unbewohnt.

Erdkunde

Der Sachsenwald ist mit knapp 60 km² das größte zusammenhängende Waldgebiet Schleswig-Holsteins. Es ist Mitglied der Amt Hohe Elbgeest mit Sitz in Dassendorf.

Im Sachsenwald gibt es eine Reihe von Wohngebiete dass wenn Exklaven gehören nicht zum gemeindefreien Gebiet, sondern zur Gemeinde Aumühlea.

Die Schwarze Au fließt durch den Sachsenwald, der, Friedrichsruha entspringt a GrundmoräneLandschaft und fließt von Osten nach Westen. An der nördlichen Grenze des Gebietes mündet die Bille, die bei Aumühle in die Schwarze Au mündet.

Der Sachsenwald besteht hauptsächlich aus Laubwald. Der holzige Charakter nimmt zu. Es gibt immer noch einen sparsamen Prozentsatz Waldwiesen.

Nachbargemeinden

Der Sachsenwald grenzt an folgende Gemeinden: Aumühle, Bornsen, Brunstorf, Dassendorf, groß, Hain, Haben gekostet, Kasseburg, Kröppelshagen-Fahrendorf, Herdwörter, Mohnsen, Reinbek, Wentorf bei Hamburg, witzhave und Wohltorf.

Geschichte

Der Sachsenwald ist ein Überbleibsel einer Reihe alte Wälder das bewegt sich von der Ostsee bis zum Staat Niedersachsen gestreckt. Seit der Steinzeit Es gab Menschen, die sich im Sachsenwald niederließen und das Gebiet nutzten, indem sie kleine Lichtungen für Felder anlegten und den Wald zur Schweinemast nutzten.

Die ältesten Belege für eine dauerhafte Besiedlung des Sachsenwaldes und des Hamburger Raums stammen aus dem 4. Jahrhundert v. Wie in Hamburg megalithisch graben Beweise für eine frühe Besiedlung.

In den ersten Jahrhunderten unserer Zeitrechnung begannen die Menschen, den Urwald in großem Stil (insbesondere für den Ackerbau und den Bau) abzureißen, damit sie Spätmittelalter bis auf den Sachsenwald praktisch verschwunden.

Bereits im Mittelalter gab es einen Kampf um den Besitz des Sachsenwaldes, mit den Vertrag von Perleberg 1420 war damit Schluss. Die Städte Hamburg und Lübeck bekam die Hälfte des Waldes, das andere Stück gehörte noch den Herzögen von Sachsen-Lauenburg.

Mit dem Gasteiner Vertrag kam unter den Sachsenwald und das Herzogtum Lauenburg Preußisch Autorität zu fallen. Kaiser Wilhelm I gegeben Otto von Bismarck am 24. Juni 1871 der Sachsenwald in Anerkennung seiner Verdienste um die Gründung der Deutsches Kaiserreich. Der Wald ist noch immer überwiegend im Besitz seiner Nachkommen. 2003 erwarb Eberhard von Rantzau ein Drittel des Sachsenwaldes von der Familie von Bismarck.

Der nach der gleichnamigen Gemeinde benannte Forstgutsbezirk Schwarzenbek war der Vorläufer des gemeindefreien Gebiets Sachsenwald. Schwarzenbek, die südöstlich des Sachsenwaldes liegt. Dieser Forstgutsbezirk gehörte früher zum Amtsbezirk Friedrichsruh, Kreis Herzogtum Lauenburg und war 73,69 km² größer als das heutige Gebiet. Bei der Volkszählung am 1. Dezember 1910 wurden im Forstgutsbezirk Schwarzenbek 916 Einwohner gezählt. Am 1. Juli 1927 wurde der Gutsbezirk Schwarzenbek in Gutsbezirk Friedrichsruh umbenannt.

Mit der Abschaffung der gouge bezirken in Preußen 1928/29 wurde der Gutsbezirk Friedrichsruh mit Wirkung zum 30. September 1929 abgeschafft. Eine Fläche von 14,46 km² einschließlich aller bewohnten Gebiete wurde in die umliegenden Gemeinden eingemeindet, von den restlichen 59,23 km² wurde der Forstgutsbezirk Sachsenwald gebildet. 1950 hatte das Gebiet eine Fläche von 58,55 km², seit 1961 beträgt die aktuelle Fläche 58,49 km².

Der Sachsenwald wurde am 27. November 1967 von der neu gegründeten Amt Aumühle-Wohltorfu zu denen auch die Gemeinden Aumühle und Wohltorf gehörten. Das Amt Aumühle-Wohltorf wurde zum 1. Januar 2008 im Zuge der Verwaltungsreform in Schleswig-Holstein abgeschafft. Es ging hinauf im Amt Hohe Elbgeest.

Das Rote Armee Fraktion (RAF) hatte im Sachsenwald, keine 1000 Meter vom Sägewerk entfernt, das Geheimdepot "Daphne" mit Revolvern, Maschinengewehren und gefälschten Ausweisen eingerichtet. Am 16. November 1982 wurde der RAF-Terrorist Christian Klar in Friedrichsruh im Sachsenwald festgenommen, als das Depot der Polizei bekannt wurde.

Externer Link

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  1. (das) Statistikamt Nord – Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 4. Quartal 2018 (XLSX-Datei) (Fortschreibung auf Basis des Zensus 2011)