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Samuel Fosso | ||||
| persönliche Daten | ||||
| Geboren | Kumba, 17. Juli1962 | |||
| Geburtsland | Kamerun | |||
| Beruf(e) | KunstFotograf | |||
| Leitdaten | ||||
| aktive Jahre | Seit etwa 1975 | |||
| Stil(e) | Selbstporträts | |||
| RKD-Profil | ||||
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Samuel Fosso (Kumba, 17. Juli1962) ist ein KamerunerFotograf.
Lebenszyklus
Fosso wurde in Kamerun geboren, nahe der Grenze zu den Republik Biafra, ein de facto unabhängiger Staat in Nigeria In dieser Zeit. Er wuchs im Nachbarland auf, bis die Familie 1972 wegen der Biafra-Krieg musste fliehen bangui in dem Zentralafrikanische Republik.
Hier begann er im Alter von zwölf Jahren als Fotografenassistent zu arbeiten, ein Jahr später als Porträtfotograf aus einem Privatstudio. Anfangs machte er Selbstportraits für den Rest der Filmrolle füllen. Diese Fotos waren für seine Mutter, die noch in Nigeria war. Irgendwann wurde das Anfertigen von Selbstporträts für Fosso zum Selbstzweck.
Für seine Aufnahmen verwendet er besondere Kulissen und kleidet sich in unterschiedlichste Kostüme, die stark variieren können, wie zum Beispiel in authentischen europäischen Kostüme, afrikanisch traditionelle Kostüme, ein Marine-Uniform, Karate-Uniform, Boxuniform, usw.
Seinen internationalen Durchbruch schaffte Fosso nach der Teilnahme an der ersten Ausgabe der Rencontres de la Photographie im Jahr 1994. Bamako, Mali, das seit seiner Gründung Afrikas führendes Fotofestival ist. Mit dieser ersten Ausstellung für Fosso gewann er den ersten Preis beim Festival. Später wurde er auch international mehrfach ausgezeichnet, unter anderem 2001 mit a Prinz-Claus-Preis und 2010 mit dem ersten Preis für bildende Kunst von dem Prinz Bernhard Kulturfonds.
Fossos Stil ist etwas vergleichbar mit dem von Diane Arbus, denn seine Selbstporträts geben einen Einblick in unsere Menschlichkeit. Wo jedoch Arbus sagt, dass jeder seine eigenen hat Identität oder was bleibt, wenn wir alles andere wegnehmen, zeigen Fossos Selbstporträts in wechselnden Kostümen gerade, dass Identität auch teilweise von Dingen bestimmt wird, über die jemand die Kontrolle hat. Seine Arbeit zeichnet sich daher auch als Offenbarung darüber aus, wie Menschen tatsächlich ihre eigene Identität schaffen.
Anerkennung
- 1994: 1. Preis Rencontres de la Photographie, Bamako, Mali
- 1995: Prix Afrika und Kreationen
- 2000: 1. Preis Biennale Dak'Art
- 2001: Prinz-Claus-Preis.
- 2010: 1. Preis für Bildende Kunst Prinz Bernhard Kulturfonds
Literatur
- Forlag, Gitter (2003) Samuel Fosso. Seydou Keita. Malik Sidibe. Porträts des Stolzes. Westafrikanische Portraitfotografie, Grid Forlag, ISBN 978-9171006776
- Francesca, Maria & Guido Schlinkert (2008) Samuel Fosso, 5Kontinente, ISBN 978-8874391011
- Njami, Simon & Samuel Fosso (2011) Samuel Fosso - PhotoBolsillo International, Revue Noire, ISBN 978-8492841622
Externer Link
- Nordlichter, Fotoeindruck
Quellen
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