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Sarah Kirsch
Sarah Kirsch

Sarah Kirsch, geboren als Ingrid Hella Irmelinde Bernstein, (Limlingerode, 16. April1935Heide (Holstein), 5. Mai2013[1]) war ein DeutscheSchriftstellerdie sich als Dichterin einen Namen gemacht hat.

Biografie

Sarah Kirsch wuchs im Harzregion. Von 1954 bis 1958 studierte sie Biologie im Halle. Am Ende ihres Studiums lernte sie den Dichter kennen Rainer Kirsch, mit dem sie von 1960 bis 1968 verheiratet war. Ab 1960 veröffentlichte sie Gedichte in verschiedenen Zeitschriften im DDR. Von 1963 bis 1965 studierten Rainer und Sarah Kirsch an der Literaturinstitut Johannes R. Becher im Leipzig, eine Institution, die viele Dichter hervorgebracht hat, die später . wurden Sächsische Dichterschule wurden gezählt. Diese Dichter rebellieren gegen den Staat, der gepredigt wird sozialer Realismus und schrieb lieber über Gefühle, kleine Alltagsdinge und über die Natur als über den Klassenkampf.

1965 wurde Sarah Kirsch Mitglied der Schreibverein der DDR. Im selben Jahr erschien ihre erste Buchpublikation, die Gedichtsammlung Sprich mit dem Saurier, die sie mit ihrem Mann geschrieben hatte. Der eigentliche Durchbruch von Sarah Kirsch folgte 1967 mit der Veröffentlichung der Gedichtsammlung Landaufenthalt.

Nach der Scheidung von ihrem Mann Rainer (1968) zog Sarah Kirsch nach Ost-Berlin, wo sie arbeitete als Journalist, Übersetzer und Mitwirkender bei Hörspielen. Die Gedichtsammlung wurde 1973 veröffentlicht Zaubersprüche, die Kurzgeschichtensammlung Die ungeheuren bergehohen Wellen auf See und Die Pantherfrau, eine Sammlung von Gesprächen mit Frauen in der DDR. Alle drei Publikationen zeichnen sich aus durch feministische Tendenzen.

Die Sammlung wurde 1976 veröffentlicht Rückenwind, was hauptsächlich die zerbrochene Beziehung zum Autor widerspiegelt Christoph Meckel.

Schon 1976 stand der Name Sarah Kirsch ganz oben auf der Protestliste gegen die Bürgerintegration von Wolf Biermann. Ein Jahr später, nach dem Verbot von der SED und der Scripture Writer Association zog sie nach West-Berlin. In den folgenden Jahren blieb Sarah Kirsch hochproduktiv und erhielt mehrere Auszeichnungen, darunter den renommierten de Georg-Buchner-Preis (1996).

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