WikiDer > Skalenvorteil
Skaleneffekte ist der wirtschaftlich Vorteil, der durch das Arbeiten in größerem Maßstab realisiert wird. Im Allgemeinen sinken die durchschnittlichen Kosten pro Einheit Ausgabe mit zunehmendem Umfang, da die Fixkosten auf mehr Produktionseinheiten verteilt werden. Die operative Effizienz ist mit zunehmendem Maßstab oft auch größer, was wiederum zu geringeren variablen Kosten führt. Steigen die durchschnittlichen Kosten mit zunehmendem Maßstab, spricht man von Skalennachteil.
Empirische Untersuchungen zeigen, dass die Durchschnittskostenkurve im Allgemeinen zunächst einen Abwärtstrend zeigt. Ab einem gewissen Punkt ist die Linie flach und wenn ein Unternehmen zu groß wird, steigt sie manchmal wieder an, was zu Skaleneffekten führt.[1] Er wird daher je nach letztem Streckenabschnitt auch als U-förmiger oder L-förmiger Kurvenverlauf bezeichnet. Skalennachteile können beispielsweise durch Kapazitätsprobleme oder Bürokratie. Der Punkt, an dem die Kurve abflacht, wird als . bezeichnet Minimale effiziente Skala und gibt an, nach welcher Skala die durchschnittlichen Kosten gleich bleiben oder wieder steigen.[1]
Skaleneffekte sind nicht zu verwechseln mit Synergievorteile. Skaleneffekte entstehen durch die Erhöhung der Produktionskapazität, Synergievorteile durch den Einsatz einer Produktionsanlage für zwei Produkte.
Wenn eine Branche durch Skaleneffekte gekennzeichnet ist, kann dies zu a Monopol oder Oligopol. Nur große Unternehmen können dann wirtschaftlich produzieren, was bedeutet, dass die Eintrittsbarrieren für neue Marktteilnehmer sind hoch.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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