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Scharmer Ae
Die Scharmer Ae nördlich von Woudbloem in Richtung Schaaphok

Das Scharmer Ae, auch in der Vergangenheit Charmeur oder ee, GroningenSchere IJ, ist ein ehemaliger Torffluss und Entwässerungskanal in der Provinz Groningen. Es war die Hauptwasserstraße der Scharmer Seitenweste und einer der Quellflüsse der fünfl.

Die Scharmer Ae entstand in der Nähe des Foxholster See und verlief - parallel zur Slochter Ae - nach Norden in Richtung Fivel. Der Oberlauf ist praktisch verschwunden oder Teil des Naturschutzgebietes Uiterdijken geworden. 1972 wurde die Scharmer Ae mehr als 100 m südlich von Woudbloem aufgestaut, wo das neue Pumpwerk Woudbloem errichtet wurde. Damit sollen dreizehn kleinere Pumpwerke und Poldermühlen ersetzt werden. Von hier wird das Wasser der Scharmer und Slochter Ae nach Norden abgeleitet. Von dort fließen beide Flüsse in Richtung Slochterdiep bei Schafstall, wo sie in der . gipfeln Duurswold-Entwässerungskanal. Hier nehmen sie auch das Wasser aus dem Woltersumer Ae op, die ursprünglich die Fortsetzung der Slochter Ae bildete. Hier fließen der Blokkumersloot und die Smerig Ae, die das Lageland überschwemmen. Auch die Verbindung mit der Region rund um das Foxholstermeer muss durch den Bau der Borgwal, die die unteren Regionen vor dem Wasser des Flusses Drenthe und dem Wasser aus den Hochmooren schützte.

Die Route südlich von Waldblume ist jetzt Teil von Slochter Ae, die hier auch mit dem verbunden ist Brookerswijk (die heute ihren Ursprung in der Scharmer Natursekt) und Groote Wijk (früher Molensloot).

Die Scharmer Ae war ursprünglich ein Zweig der Slochter Ae. Vermutlich weil die zuvor gewonnenen Landstriche von Slochteren vom Scharmer Torfwasser betroffen waren, wurde um 1200 parallel zur Slochter Ae ein neuer Unterlauf gegraben. Dieser neue Wasserlauf floss durch die Schmutzige Ae (damals Schmutziges Ae) durch die Westermeer zum lustiges maar (Seit dem Bau der Blokumer Wassermühle im Jahr 1813, meist Molensloot genannt). Möglicherweise wurde der Wasserlauf bis Woltersum zunächst als a Hoijkinghe maer, Hoykema aber, Hoeycke aber oder hey maer betitelt.[1]

Das Lustigemaar wiederum gipfelte im Fivel at Ten Post. Weg Blokum aber das vereinte sich mit dem Lehmgraben, wo immer er ist oldediepke nannte sich. Der weitere Verlauf wurde hier um 1870 durch den Bau der Emskanal.

Seit 1659 das Slochterdiep gegraben wurde, münden die Slochter, Scharmer Ae und Woltersumer Ae in diesen Kanal, der wiederum eine direkte Verbindung mit dem Damsterdiep hätten; die Trasse der Scharmer Ae nördlich des Slochterdiep wurde gestrichen. Die Smeared Ae wiederum entwässerten fortan direkt in die Woltersumer Ae; die Fortsetzung der Smeerige Ae in Richtung Kleisloot versiegte. Um sicherzustellen, dass der Wasserlauf nicht landete, wurde die Slochter Ae bei Woudbloem in die Scharmer Ae umgeleitet.