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Scheepshelling
Lange Piste
Querhang
"De Tijd Catches You In" (1929) an einer Rampe auf der Helling in Koningspoort Rotterdam

EIN Gleitbahn ist eine Installation auf Werften Schiffe zu Wasser lassen und gegebenenfalls wieder aus dem Wasser zu holen. Eine Rampe besteht aus mehreren Rutschen oder Schienen, die sich von der Baustelle ins Wasser erstrecken und mit einer Zugvorrichtung versehen sein können.

Funktionen

Man unterscheidet zwischen Neubaupisten und Reparaturpisten. Neben den genannten Rutschen oder Schienen weist eine Reparaturrampe auch eine Zugeinrichtung zum Aufziehen und auch kontrollierten Absenken von Schiffen auf. Eine Reparaturrampe kann also grundsätzlich für den Neubau verwendet werden, umgekehrt kann jedoch eine bestimmte Neubaurampe nicht für die Reparatur verwendet werden, da hier häufig die Zuganlage fehlt. Außerdem reichen die Schienen oder Rutschen oft nicht weit genug unter Wasser (tatsächlich fällt das Schiff im letzten Teil ins Wasser).

Neubaurampen verwenden oft Kufen, die über gefettetes Holz, Beton oder Stahl gleiten. Auch Kunststoffmaterialien werden verwendet. Auf Reparaturpisten müssen die Schiffe bis zum Hang hochgezogen werden, daher kommen hier Schienen zum Einsatz. Schiffe werden angedockt und stehen auf einem sogenannten Rampenwagen. Der Rampenwagen rollt auf den Schienen mit Rädern oder Paletten mit Rollen. All dies, um die Zugkräfte zu begrenzen. Da bei Neubaurampen in der Regel Gleit- und Reparaturrampen des Bahnverkehrs verwendet werden, werden erstere im englischen Sprachraum meist als „Slipway“ und die zweite Bauart „Marine Railway“ bezeichnet.

Typen

Böschungen können in Schiffslängsrichtung verlaufen (lange Piste) oder in Querrichtung zur Längsachse eines Schiffes verlaufen können (Banked). Werften entlang (schmal) Flüsse und Kanäle fast immer Querhänge benutzen. Eine lange Rampe würde zu weit ins Wasser ragen und zudem gäbe es dann keine Ausstiegsmöglichkeit, um das Schiff ins Wasser zu setzen. Um die Länge einer Bank zu begrenzen, wird sie manchmal parabelförmig gemacht. Dies könnte auch mit einer Längsrampe erfolgen, allerdings müsste man dann eine begrenzte Anzahl oder ganz spezielle Schiffsstützen verwenden. Dies dient dazu, das Schiff beim Herunterfahren der parabolischen Rampe gut zu unterstützen. Bei einer Querneigung ist dies einfacher. Normalerweise kann nur ein Schiff an einer langen Böschung stehen, aber auf einer schrägen Seite können meist mehrere Schiffe „geparkt“ werden. Die ziehende Installation am Längshang ist einfach, sie befindet sich meist zwischen den beiden Schienen. Bei Querneigung muss über die gesamte Schiffslänge in Querrichtung gezogen werden. Dazu werden in der Regel ein Antrieb und mehrere gekoppelte Winden verwendet.

Siehe auch

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