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Scheuerle Fahrzeugfabrik GmbH | ||||
| Einrichtung | 1869 | |||
| Gründer(n) | Christian Scheuerle | |||
| Hauptquartier | Pfedelbach | |||
| Produkte | Fahrzeuge für außergewöhnlicher Transport | |||
| Sektor | Industrie | |||
| Einnahmen/Jahr | 302 Millionen Euro | |||
| Webseite | (und) www.scheuerle.com | |||
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Das Scheuerle Fahrzeugfabrik GmbH ist ein Deutsche Unternehmen, das sich auf die Herstellung von Ausrüstungen für den Superschwertransport spezialisiert hat. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Pfedelbach im deutschen staat Baden-Württemberg.
Geschichte
1869 gründete Christian Scheuerle eine Schmiede in Pfedelbach. 1937 begann Enkel Willy Scheuerle mit der Entwicklung von Schwertransportern. Seine Entwicklungen aus den 1940er Jahren bilden die Grundprinzipien fast aller gängigen Arten von Schwertransportgeräten. 1949 verkaufte Scheuerle die erste moderne Tieflader mit mechanisch gelenkten Achsen. 1950 begann ein Produktionsprogramm mit Tiefladerkombinationen aus zweiachsigen und mehrachsigen Fahrzeugen mit einer Nutzlast von 10 bis 100 Tonnen. 1959 wurde eine hydraulische Achsfederung für den Transport von Lasten bis 500 Tonnen entwickelt. 1972 folgte die elektronische Mehrwegelenkung. Diese Entwicklungen sind die Basis für selbstfahrende Transportmodule, SPMTs („Selbstfahrende modulare Transporter“).
Ausrüstung
Das erste Großprojekt im Jahr 1960 war die Verlegung des Felsentempels von Abu simbel im Ägypten. In den 1980er Jahren wurden die ersten vollelektrisch angetriebenen SPMTs entwickelt. Durch die Verknüpfung verschiedener Module können große Lasten transportiert werden. Zum Beispiel im Jahr 2004 in England eine integrierte Öl- und Gasplattform mit einer Gesamtmasse von 14250 Tonnen. Die vielen Achslinien werden von sogenannten Powerpacks angetrieben. Diese enthalten a Dieselmotor die die Hydraulikpumpen antreiben, die jede Achse antreiben, schwenken und anheben und absenken.
2007 entwickelte Scheuerle im Auftrag der behalf Europäische Weltraumorganisation (ESA) ein Fahrzeug zum Transport der Radioteleskope für die Atacama Large Millimeter Array (ALMA) der Europäische Südsternwarte (ESO) im Atacama-Wüste im Chili.
2009 entwickelte Scheuerle ein spezielles SPMT-Fahrzeug mit 516 Rädern für die Australischer Meereskomplex zum Transport von 80 m Länge U-Boote. Die Gesamtkombination aus Fahrzeug plus Ladung wiegt mehr als 3200 Tonnen.
Unternehmen
Ende 2007 beschäftigte Scheuerle weltweit 650 Mitarbeiter, davon 350 in Pfedelbach. 700 Fahrzeuge werden jährlich produziert.
Zusammenarbeit
Scheuerle war Teil der TII-Gruppe (Transporter Industry International), im Besitz des deutschen Industriellen Otto Rettenmaier, dessen FranzösischNicolas und der Deutsche kamag sei ein Teil. Diese drei Unternehmen sind alle auf die Herstellung von Ausrüstungen für den Superschwertransport spezialisiert.