WikiDer > Schindelbad

Es Tauchbecken war ein hölzerner Außenpool in Amsterdam, die dort stand, wo der Schinkel in das Nieuwe Meer mündete. Das Schinkelbad wurde 1917 eröffnet[1], wurde 1937 durch einen Brand schwer beschädigt und am Ende des Zweiten Weltkriegs wegen schlechter Wasserqualität geschlossen.
Standort
Das Schwimmbad stand auf Stelzen im Freiwasser und die Becken standen somit in direkter Verbindung mit dem Wasser Schinkel und der Neuer See. Damals gab es noch eine Schleuse an der übertoom, und waschen Sie die Neu Meersluis noch nicht gebaut. An diesem Standort sind jetzt Hausboote auf dem IJsbaanpad.
Um den Pool zu erreichen, ging man nach Süden entlang der Olympiastadion, sie überquerten die Brücke und gingen direkt über die Eisbahn-Pfad. Das war nicht mehr als ein Schwarz Ascheweg, die auf halbem Weg von der Bahn nach Aalsmeer. Über diese Bahnlinie war ein Holzsteg gebaut worden, so hoch und steil, dass manche seufzten, dass das Schinkelbad wie ein "Schwimmbad auf dem Dachboden" aussah.[2]
Geschichte
Das Schwimmbad wurde 1917 gebaut und war zunächst nur für Männer geöffnet. Außerdem erhielten Jungen und Mädchen Schwimmunterricht, meist mit der berüchtigten "Angelrute".[3]. 1923 kam ein etwas kleinerer zweiter Flügel hinzu, der als Frauenabteilung fungierte und 160 Umkleidekabinen und eine allgemeine Umkleide für Schulkinder hatte. Die Herrenabteilung hatte ca. 250 Umkleidekabinen mit einer allgemeinen Jungenumkleide daneben[4]. Mischschwimmen blieb bis in die 1930er Jahre ungewöhnlich[5].

Der Pool war komplett aus Holz gebaut und hatte ein Reetdach. Die beiden Abteilungen wurden durch ein breites Gerüst getrennt, auf dem auch beidseitig Umkleidekabinen hintereinander gebaut wurden[4]. Das Bad war vor allem in den 1920er Jahren sehr beliebt. Während der Saison 1925 wurden fast 200.000 Besucher gezählt, davon mehr als 113.000 Männer. Das waren durchschnittlich 1655 Besucher pro Badetag, da das Schwimmbad nur in der wärmeren Jahreszeit geöffnet war.
Die Wasserqualität war für das Schinkelbad ein Dauerproblem. Offenes Stadtwasser erwies sich zum Schwimmen immer weniger geeignet. Um eine Verschmutzung des Beckens zu verhindern, wurde jedes Jahr eine Sandschicht auf dem Torfboden abgelagert, die jedoch aufgrund von Badeturbulenzen und Schlammlawinen durch vorbeifahrende Dampf- und Motorboote nicht ausreichend wirksam war. Nach 1926 wurde das Badegewässer durch eine Betonspundwand vom Freiwasser getrennt, auch der Badesteg und der Badezimmerboden wurden in Beton rekonstruiert.[6].
Am Samstagabend, 29. Mai 1937, brannte das Bad zum großen Teil ab. Das Feuer brach im Hauptgebäude der Frauenabteilung aus, gleich nachdem die letzten Besucher das Bad verlassen hatten. Doch die alarmierte Feuerwehr konnte wegen der Bahnstrecke zwischen Hauptstraße und Schwimmbad nicht näher herankommen und setzte sogenannte Baby-Motorsprayer ein: ein tragbares Motorsprayer im Beiwagen eines Motorrads. Als Brandursache wird eine Zigarette vermutet, die auf dem Reetdach gelandet ist.
Während der deutschen Besatzung ging die Schwimmbadnutzung zurück: Mit der Besatzungsmacht wurde vereinbart, dass das Schinkelbad der Wehrmacht vorbehalten war[1]. Im Frühjahr 1944 wurde das Schinkelbad nicht mehr für die Sommersaison geöffnet, nachdem sich das Badewasser als ungenügend erwiesen hatte. 1945 wurde das Schinkelbad endgültig geschlossen[7].
Quellen
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