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Schubertiade
Schubertiade, mit Schubert hinter der Klaviatur.

Gemälde von Julius Schmid († 1935), 1897

EIN Schubertiade ist ein Treffen, bei dem gemeinsame und informelle Musik gemacht und ist nominiert.

Ursprung der Schubertiade

Der Begriff entstand Anfang des 19. Jahrhunderts als Ergebnis der Treffen, bei denen Franz Schubert mit seinem Freundeskreis von Komponisten- und Musikerkollegen. Es waren Salonabende mit hauskonzertähnlicher Struktur.[1]

Diese Treffen fanden manchmal bei einem der Teilnehmer zu Hause statt, aber auch in den Kaffeehäusern von Wien. Die Schubertiades – auch scherzhaft“Kanevasgenannt Abende (die ihren Namen von Schuberts stereotyper Frage "Kann war da?"[2] – waren geprägt von ausgelassenem Lesen und Musizieren, manchmal auch Tanzen und Feiern.

Bemerkenswerte Besucher der Schubertiades waren Josef von Spaun, Franz Lachner, Moritz von Schwind, Wilhelm August Rieder, Leopold Kupelwieser, Eduard von Bauernfeld, Franz von Schober, Franz Grillparzer und andere Freunde von Schubert wie die Sängerin Johann Michael Vogli, für den Schubert viele seiner Lieder komponierte. Viele Kompositionen Schuberts (nicht nur Lieder) wurden während der Schubertiade getauft.

Die Abende wurden oft von Schuberts wohlhabenderen Freunden finanziell unterstützt und hatten Besucherzahlen von einer Handvoll bis über hundert.

Schubertiade heute

Schubertiade in Schwarzenberg (2004)

Heutzutage werden an vielen Orten der Welt regelmäßig sogenannte "Schubertiades" organisiert: informelle Treffen, bei denen Musik von Freunden oder Musikern gespielt oder rezitiert wird, sowohl auf professioneller als auch auf Amateurebene. Eine Schubertiade muss nicht unbedingt von Schubert oder seinen Kompositionen handeln. Viele große Schubertiaden haben sich jedoch zu großen und professionellen Festivals entwickelt, in denen Schuberts Werk im Mittelpunkt steht.[3]

Die erste moderne Schubertiade fand 1976 in Hohenems in dem österreichisch Zustand Vorarlberg Platz. Die Absicht war, Franz Schubert nebenher zu stellen Mozart und Beethoven Ehren.[4] Heutzutage Konzertsäle in Schwarzenberg und Hohenems für die Schubertiade.[5] Diese Schubertiade hat rund 80 Veranstaltungen und durchschnittlich 35.000 Besucher pro Jahr.[6]

Externe Links