WikiDer > Franz Lachner
Franz Lachner | ||||
![]() | ||||
Franz Lachner | ||||
| Vollständiger Name | Franz Paul Lachner | |||
| Geboren | 2. April1803 | |||
| Verstorben | 20. Januar1890 | |||
| Land | ||||
| aktive Jahre | 1823-1890 | |||
| Nebenerwerb | Dirigent, Organist | |||
| Instrument | Klavier, Organ | |||
| Lehrer | Franz Xaver Eisenhofer, Caspar Ett, Simon Sechter, Abbe Maximilian Stadler, Joseph Weigl | |||
| Schüler | Joseph Rheinberger, Franz Wüllner | |||
| Hauptwerke | Die vier Menschenalter, Catarina Cornaro, Requiem, Suite Nr. 7, Kein Netz | |||
| ||||
Lithographie von Andreas Staub um 1834
Franz Paul Lachner (Regen am Lech, 2. April1803 – München, 20. Januar1890) war ein DeutscheKomponist, Dirigent und Organist. Er war der ältere Bruder von Ignaz Lachner (1807-1895) und Vinzenz Lachner (1811-1893) und ein Junge Stiefbruder von Theodor Lachner (1795-1877); alle auch Komponisten.
Seit 1989 in Rain ist es Gebrüder-Lachner-Museum ihm und seinen Brüdern gewidmet.[1]
Lebenszyklus
Jugend, Ausbildung und Ersttermin

Lachner wurde in eine musikalische Familie hineingeboren. Sein Vater Anton Lachner war Organist und erhielt bei ihm seinen ersten Musikunterricht. Während seiner Schulzeit an der Gymnasium im Neuburg an der Donau er wurde gleichzeitig unterrichtet Komposition Biene Franz Xaver Eisenhofer (1783-1855). Nach dem Tod seines Vaters 1822 ging er nach München und setzte dort sein Studium unter anderem bei Caspar Ett, gab aber gleichzeitig auch Musikunterricht in der Stadt. Außerdem spielte er Violine, Cello, Horn und Kontrabass in verschiedenen Münchner Orchestern, insbesondere im Orchester des Isartortheaters. 1823 wurde er Organist zum Lutherische Stadtkirche im Wien und wieder beides gleichzeitig studiert Simon Sechter (Musiktheorie, Kontrapunkt, Fuge), bei Abbé Maximilian Stadler wie beim Hofkaplan Joseph Weigl (dirigieren). Kurze Zeit später wurde er in einen Künstlerkreis aufgenommen, um Franz Schubert und Moritz von Schwind. Er freundete sich mit Franz Schubert an. Auch mit Ludwig van Beethoven er war in kontakt.
Karriere als Dirigent
1826 wurde Lachner zweiter Dirigent und ab 1828 Chefdirigent des Orchesters an der Kärntnertortheater in Wien. Von 1834 bis 1836 war er dann Dirigent des Orchesters am Hof Mannheim. 1836 kehrte er nach München zurück und wurde Dirigent der Hofoper, dirigierte aber auch die Konzerte der Musikakademie und der königlichen Vokalkapelle. Diese Ernennung zum Hofkapellmeister war das Ergebnis des Erfolgs seiner Komposition Sinfonia passionata, der 1835 in Wien den ersten Preis bei einem Wettbewerb gewann. 1852 wurde er benannt Generalmusikdirektor. Wenn der König Ludwig II. von BayernRichard Wagner nach München ging Lachner in den Ruhestand. Der Musikwissenschaftler M. Würz schrieb in Musik in Geschichte und Gegenwart, dass Lachner als Dirigent in München ...für die Entwicklung seines Orchesters und für die Anregung des öffentlichen Musikgeschmacks...war wichtig. 1855 und 1863 organisierte er auch Musikfeste in München.
Vor allem die Interpretationen von Werken von Werken Ludwig van Beethoven galten als vorbildlich. Obwohl er auch Opern von Richard Wagner erfolgreich aufgeführt hat, zögerte er, seine Musik zu akzeptieren. 1853 war er bei der bayerischen Maximiliansorden für Wissenschaft und Kunst unterscheiden. In seiner Heimatstadt Rain wurde eine Straße nach ihm benannt, sein Name ist aber auch im Gebrüder Lachner Museum und im Namen einer Schule (Lachner Gebrüder Mittelschule) vertreten. 1883 wurde Franz Lachner Ehrenbürger der Stadt München.
Karriere als Komponist
Lachner war ein produktiver Komponist. In seinem rund 200 Werke umfassenden Oeuvre sind nahezu alle Gattungen vertreten. Sein Stil ist von Beethoven, Louis Spohr, Giacomo Meyerbeer, aber hauptsächlich beeinflusst von seinem Freund Franz Schubert. Seine Musik zeichnet sich durch eine gekonnte Beherrschung der Form und vor allem des Kontrapunkts aus. Lachners Kraft ist in der Wirkung seiner Sonatenform unverkennbar. Zu seinen größten Erfolgen zählen die Kantate Die vier Menschenalter, die Oper Catarina Cornaro, sein Requiem, seine siebte Orchestersuite und die Kein Netz, für Blasinstrumente.
Nach seinem Tod nahm das Interesse an Lachners Musik rapide ab. Sein sehr konservativer Stil kam aus der Mode. Erst gegen Ende des 20. Jahrhunderts ist der Beginn einer Exposition mit Lachners Musik zu erkennen. Nicht alle seine Werke sind gleich, aber die besten Kompositionen zeigen ihn als einen gewissen Meister der kompositorischen Mittel, weshalb er zu den bedeutenden Vokal- und Instrumentalkomponisten gezählt werden kann.
Kompositionen
Arbeiten für Orchester
Symphonien
- 1828Symphonie Nr. 1 Es-Dur, op. 32
- 1833Symphonie Nr. 2 F-Dur
- 1834Symphonie Nr. 3 d-Moll, op. 41
- 1834Symphonie Nr. 4 E-Dur
- 1835Sinfonie Nr. 5 c-Moll (auch "Sinfonia passionata"), op. 52
- Andante - Allegro
- Andante con moto
- menuetto
- Finale: Allegro
- 1837Sinfonie Nr. 6 D-Dur, op. 56
- 1839Symphonie Nr. 7 d-Moll, op. 58
- 1851Symphonie Nr. 8 g-moll, op. 100
Konzerte für Instrumente und Orchester
- 1828Konzert in c-Moll, für Harfe und Orchester
- 1832Konzert in d-mollmin, für Flöte und Orchester
- 1833Konzert in d-mollmin, für Harfe und Orchester
- Concertino Es-Dur, für Fagott und Orchester
Suiten
- 1861Suite Nr. 1 d-Moll, op. 113
- 1862Suite Nr. 2 in e-Moll, op. 115
- 1864Suite Nr. 3 f-Moll, op. 122
- Auftakt
- Zwischenspiel
- Ciaconne
- Sarabande
- Gavotte
- Finale
- 1865Suite Nr. 4 Es-Dur, op. 129
- 1868Suite Nr. 5 in c-Moll, op. 135
- 1871Suite Nr. 6 in C-Dur, op. 150
- 1874Ballsuite in D-Dur, op. 170
- Einführung und Polonaise
- Mazurka
- Walzer
- Zwischenspiel
- Dreher
- Lanze
- 1881Suite Nr. 7 d-Moll, op. 190
Arbeiten für eine Konzertband
- 1828Festmarsch in Es-Dur ma, op. 24
- 1866Festmarsch in Es-Dur ma, für Blechbläserensemble (4 Trompeten, Horn in Es, 4 Hörner in F, 3 Posaunen, Tuba und Bombardon), Pauken, 4 kleine Trommeln, 1 große Trommel und Becken, op. 143
- Feierlicher Marsch aus der "Suite Nr. 1 d-Moll", für Blasorchester, op. 113 - bearbeitet von Hermann Schmidt
- Festouvertüre, für Blasorchester - arrangiert von Rudolph Halter, Willi Löffler
- Ouvertüre zur Oper "Catarina Cornaro", für Blasorchester - arrangiert von Thomas H. Rollinson
- Ouvertüre zur Kantate "Die vier Menschenalter", für Blasorchester
- Triumph-Parade-Marsch, für Blasorchester - arrangiert von Hermann Bohne
Musiktheater
Opern
| Abgeschlossen in | Titel | Taten | Premiere | Libretto |
|---|---|---|---|---|
| 1828 | Die Bürgerschaft | 3 Unternehmen | 1828, Budapest | Ferdinand von Biedenfeld, zu Friedrich von Schiller |
| 1839 | Alidia | 3 Unternehmen | 1839, München | Otto Prechtler, an Sir Edward George Earl Bulwer-Lytton |
| 1841 | Catarina Cornaro, Königin von Cyperna,[2] auf. 71 | 4 Unternehmen | 3. Dezember1841, München | Alois Joseph Bussel, zum Libretto von Jules Henri Vernoy Marquis de Saint-Georges «La Reine de Chypre» |
| 1849 | Benvenuto Cellini | 4 Unternehmen | 1849, München | zu H. Auguste Barbier und A. F. Leon de Wailly |
Bühnenmusik
- 1830Lanassa, Bühnenmusik
- 1842Festspiel zur Vermählung der Prinzessin Adelgund -Text: Felix Schiller
- 1852König Adipus (König Ödipus), für Sprecher, Männerchor und Orchester für die Tragödie von Sophokles
- 1857Festchor zur Grundsteinlegung des Maximilianums -Text: Friedrich Becko
Vokalmusik
Oratorien
- 1833Moses, Oratorium in 3 Abschnitten, op. 45 - Text: Eduard von Bauernfeld
Kantaten
- 1829Die vier Menschenalter, Kantate op. 31 - Text: Johann Gabriel Seidli
Arbeit für den Chor
- 1849Psalm 133, für Frauenchor (SSSA) A cappella, op. 91
- 1863Psalm 150, für Männerchor (TTBB), Orchester und Orgel, op. 117 - Text: Psalm 150, deutsche Übersetzung: Moses Mendelssohn
- 1870Psalm 134, für Doppelchor (SATB, SATB)
- 1874Stabat mater, für Doppelchor (SATB, SATB), op. 154
- 1877Hornesklänge, für Männerchor (TTBB), Trompete in Es, 4 Hörner in Es und 2 Fagotte, op. 179
- Ave Maria, für Sopran (oder Tenor) Solo, gemischten Chor (SATB) und Orgel (und/oder Streichorchester)
- Ave Maria, für Viola, 2 Violinen, 2 Celli und Kontrabass (oder Orgel), op. 133
- Das Lied der Deutschen, für vierstimmigen Männerchor und Blasorchester (oder Klavier) - Text: August Heinrich Hoffmann von Fallersleben
- Festivallied, für vierstimmigen Männerchor (TTBB) und Blasorchester (oder Klavier), op. 123 - Text: Wolfgang Müller
- Messe in F-Dur, für Solisten und zwei gemischte Chöre, op. 130
- Psalm 15 „Herr, wer wird in deiner Hutte wohnen“, für Doppelchor
- Requiem in f-Moll, für 2 Soprane, Alt, 2 Tenöre, Bass, gemischten Chor und großes Orchester, op. 146
- Vier Lieder, für dreistimmigen Männerchor (TTB), op. 141
- Trinkendes Lied
- Abendruhe
- O Sommer früh blau und halten
- Ave Maria
- Zigeunerlied, für Bass, gemischten Chor und Klavier - Text: Johann Wolfgang von Goethe
Lieder
- 1835Der Sänger am Rhein, für Stimme und Klavier, LoO 10 - gewidmet: Großherzogin Stephanie de Beauharnais
- Lied im See - Text: Anton Prokesch von Osten (1795-1876)
- Das Leyermädchen - Text: Anton Prokesch von Osten
- Nichts ohne Liebe - Text: Johann Nepomuk Vogli (1802–1866)
- Wonne und Schmerz - Text: Heinrich Heine
- Das Königskind - Text: Heinrich Heine
- Die Lotosblume ängstigt sich - Text: Heinrich Heine
- 1838Drei deutsche Gesänge, für Singstimme und Klavier op. 56 - gewidmet: Sophie Loewe
- In die Ferne - Text: K. Klätke
- Die Rose - Text: Söltl
- Morgen Lied - Text: Friedrich Gottlieb Klopstock
- 1841Der Sänger und die Hirtin, für Singstimme und Klavier - Text: Johann Gabriel Seidl
- 18576 Duett, für Sopran, Alt und Klavier op. 106 - Text: Johann Franz Ludwig Koch
- spielen
- An den Mai
- Des Vögleins Tod
- Im Walde
- Der Bettler
- Weihnachtsfreude
- 1871Kriegslied, für vier Männerstimmen - Text: Emanuel Geibel
- 1873Psalm 26, für Bass und Orchester (oder Orgel), op. 163
- 3 Lieder, für 3 Soprane und Klavier op. 80
- 3 deutsche Lieder, für Singstimme und Klavier op. 36
- 6 deutsche Lieder, für Singstimme und Klavier op. 49 - Text: Heinrich Heine
- Eine alte Geschichte
- Der Zimmermann
- Das Lied der Liebenden
- Ihr Schattenbild
- dass Ilse
- -
- 6 deutsche Lieder, vor dem Bariton (oder Alt) und Klavier, bei 54
- Abend-Elegie, für Tenor, Violine und Orgel (oder Klavier), op. 166 - Text: Franziska von Hoffnaaß
- Die Seejungfern, für Tenor, Horn und Klavier (oder Harfe) - Text: Heinrich Heine
- Drei Lieder, für Singstimme, Horn (oder Cello) und Klavier, op. 30 - Text: Ludwig Rellstab
- Herbst
- Verlangen
- Bewusstseinssignal
- Frauenliebe und Leben, für Sopran, Klarinette (oder Horn) und Klavier, op. 59 - Text: Adelbert von Chamisso
- Ich liebe dich dich, weil ich dich liebe, liebe muss, für 2 Soprane und Klavier, op. 86 Nr. 3 - Text: Friedrich Rückert
- Ihr Schattenbild, für Singstimme und Klavier - Text: Heinrich Heine
- Songtext Intermezzo, für Sopran, Klarinette (oder Horn) und Klavier, op. 82 - Text: Heinrich Heine
- Nacht in der Kajüte, für Sopran, Horn (oder Cello) und Klavier, op. 34 - Text: Heinrich Heine
- Notte soave delizia, für Alt, Horn und Klavier
- Sängerfahrt, 16 Lieder für Singstimme und Klavier, op. 33 - Text: Heinrich Heine
- Die badende Elfe
- An den Mond
- Der Winteraben
- Die Bergstimme
- Der Wunde Ritter
- Im Mai
- Eine Liebe
- dass Meerfrau
- Wasserfahrt
- Das Fischermädchen
- Liebessehen
- Ein Traumbild
- Die einsame Träne
- Ihr Porträt
- Mein Traum
- Diese Liebes-Boote
- Sängerfahrt, für Singstimme und Klavier op. 96 - Text: Heinrich Heine
- Ihre Gestalt
- warum?
- Um Mitternacht
- Frühlingslied
- Stabat mater, für 2 Soprane und Orgel (oder 2 Soprane, 2 Violinen, 2 Celli, Kontrabass und Orgel), op. 168
- Vier Gedichte von L. Koch, für 2 Soprane, Tenor und Bass, op. 107 - Text: Johann Franz Ludwig Koch
- Vier Lieder, für Sopran, Horn und Klavier, op. 27
- Neuer Frühling - Text: Heinrich Heine
- Wanderers Gebet - Text: Anton Prokesch von Osten
- Ihr Traum - Text: Adelbert von Chamisso
- Fragen - Text: Anton Prokesch von Osten
- Waldlänge, für Singstimme, Horn (oder Cello) und Klavier, op. 28 - Johann Michael Vogli (1768-1840)
- Waldvöglein
- Waldwarts
- Zwei deutsche Lieder, für Singstimme und Klavier mit obligater Klarinette
- Auf Flügeln des Gesanges - Text: Heinrich Heine
- Seit ich ihn gesehen habe - Text: Adelbert von Chamisso
- Zwei geistliche Gesänge, für Singstimme und Orgel (oder Klavier) - Text: Friedrich Gottlieb Klopstock
- Am Karfreitag
- Morgenlied
Kammermusik
- 1823Bläserquintett Nr. 1 F-Dur
- 1824Septett Es-Dur, für Flöte, Klarinette, Horn, Violine, Viola, Cello und Kontrabass
- 1825Fantasie in f-Moll, für Horn und Klavier
- 1826Nocturne Nr. 2 zu den Themen favoris de Oberon, für Cello, Horn (nach Belieben) und Klavier zu vier Händen, op. 22
- 1827Bläserquintett Nr. 2 Es-Dur
- 1829Serenade in G-Dur, für 4 Zellen
- 1834Streichquintett c-mollmin, für 2 Violinen, Viola, Cello und Kontrabass
- 1843Streichquartett Nr. 1 h-Moll, op. 75
- 1843Streichquartett Nr. 2 A-Dur, op. 76
- 1843Streichquartett Nr. 3 Es-Dur, op. 77
- 1849Streichquartett Nr. 4 d-Moll, op. 120
- 1849Streichquintett c-mollmin, für 2 Violinen, Viola und 2 Celli, op. 121
- 1849Streichquartett Nr. 5 in G-Dur, op. 169
- 1850Streichquartett Nr. 6 in e-Moll, op. 173
- 1857Nonett in F-Dur, für Flöte, Oboe, Klarinette, Fagott, Horn, Violine, Bratsche, Cello und Kontrabass
- 1868Klavierquintett Nr. 1 in a-Moll, für 2 Violinen, Viola, Cello und Klavier, op. 139
- 1869Klavierquintett Nr. 2, für 2 Violinen, Viola, Cello und Klavier, op. 145
- 1872Oktett B-Dur, für Blasinstrumente (Flöte, Oboe, 2 Klarinetten, 2 Hörner, 2 Fagotte), op. 156
- 1875Nonett in F-Dur, für Flöte, Oboe, Klarinette, Fagott, Horn, Violine, Bratsche, Cello und Kontrabass
- 1879Elegie, für Flöte und Orgel
- Elegie, Quintett für fünf Celli, op. 160
- große Sonate, für Cello und Klavier, op. 14
- Klarinettenquintett Es-Dur, für Klarinette und Streichquartett, op. 102
- Kein Netz, für 2 Trompeten, 4 Hörner und 3 Posaunen
- Suite, für Violine und Klavier, op. 140
- Trio in E-Dur, für Klarinette, Horn und Klavier
- Trio, für Violine, Bratsche und Gitarre
- Variationen über eine Schweizer Nationalhymne "Das Alte Guggisberger Lied", für Horn und Klavier
Arbeiten für die Orgel
- 1840Introduktion und Fuge d-Moll, für Orgel, vierhändig, op. 62
- 1877Sonate Nr. 1 f-moll, op. 175
- 1877Sonate Nr. 2 in C-Dur, op. 176
- 1877Sonate Nr. 3 a-Moll, op. 177
Werke für Klavier
- 1824Momento Capriccioso, für Klavier, vierhändig, op. 3
- 1824Sonate a-Moll
- 1825Sonate fis-moll, op. 2
- 1825Rondeau Brilliant, op. 8
- 1826Nocturne Nr. 1 sur un thême français, op. 21
- 1827Dur-Sonate c-Moll, für Klavier, vierhändig, op. 20
- 1827Große Sonate F-Dur, op. 25
- 1828Rondeau brillant in h-Moll, op.17
- 18293 Scherzi, für Klavier, vierhändig, op. 26
- 1832Sonate d-Moll, für Klavier, vierhändig, op. 39
- 18566 Lieder ohne Worte, op. 109
- 1868Variationen in e-Moll, für Klavier, vierhändig, op. 138
- 1868Suite in c-Moll, op. 142
- 1873Marche célèbre aus der 1. Orchestersuite, für zwei Klaviere, achthändig
- 18766 Klavierstücke, op. 172
- Fantasie in As-Dur, für Klavier zu vier Händen
- Rondeau Brilliant, op. 1
Literaturverzeichnis
- Stephan Hörner, Hartmut Schick (Hrsg.): Franz Lachner und Seine Bruder. Hofkapellmeister zwischen Schubert und Wagner (= Münchner Veröffentlichungen zur Musikgeschichte. Bd. 63). Nachricht über das Musikwissenschaftliche Symposium anlässlich des 200. Geburtstages von Franz Lachner, veranstaltet von der Gesellschaft für Bayerische Musikgeschichte und dem Institut für Musikwissenschaft der Universität München, München, 24. – 26. Oktober 2003. Tutzing: Schneider Verlag, 2006, ISBN 3-7952-1215-4
- Clarissa Hoschel: Franz Lachner in seiner Zeit, in: Literatur in Bayern. Heft 74, Dezember 2003, ISSN 0178-6857, pp. 50–63.
- Jürgen Wulf: Die geistliche Vokalmusik Franz Lachners. Biographische und stilistische Untersuchungen mit thetischem Verzeichnis (= Studien und Materialien zur Musikwissenschaft. Bd. 18), Olms, Hildesheim u. a. 1999, ISBN 3-487-10863-1 (Münster, Univ., Dissertation, 1995).
- Wolfgang Suppan, Armin Suppan: Das Neue Lexikon des Blasmusikwesens, 4. Auflage, Freiburg-Tiengen, Blasmusikverlag Schulz GmbH, 1994, ISBN 3-923058-07-1
- Paul E. Bierley, William H. Rehrig: Die Heritage Encyclopedia of Band Music - Komponisten und ihre Musik, Westerville, Ohio: Integritätspresse, 1991, ISBN 0-918048-08-7
- Andreas Masel: Das Große Ober- und Niederbayerische Blasmusikbuch; mit Beiträgen von Stephan Amethsbichler, Stefan Hirsch und Heinz Wohlmuth; Ehrentafel der Ober- und Niederbayerischen Blasmusikkapellen, Herausgegeben vom Musikbund von Ober- und Niederbayern, Wien: Verlag Christian Brandstätter, 1989, 543 S.
- Harald Johannes Mann: Die Musikerfamilie Lachner und die Stadt Rain, Deibl, Regen 1989. 192 S.
- Anton Hans Würz: Franz Lachner im: Neue deutsche Biografie, 13 (1982), p. 375–376
- Karl Krebs: Franz Lachner im: Allgemeine Deutsche Biografie, Bd. 51 (1906), p. 525–530
- Anton Hans Würz: Franz Lachner als dramatischerer Komponist, Dissertation, München: Druck von Knorr und Hirth, 1927. 126 S.
- Ludwig Karl Mayer: Franz Lachner als Instrumentalkomponist, Dissertation, München, 1922. (unveröffentlicht)
- (das) Nekrologie in der "Neuen Freien Presse", Wien, 21. Januar 1890.
Externe Links
- (das) Artikel auf der Website von "München Wiki"
- (das) Hartmut Schick: Franz Lachner - Hofkapellmeister und Komponist
- (das) Die musikalischen Brüder Lachner (archiviert)
- (das) Werke von Franz Lachner in der "Digitalen Bibliothek MDZ"
- (das) Arbeitsliste auf der Internetseite von "kassika.info"
- (das) Biodaten auf der Internetseite des "Opernclub München - in memoriam Franz Lachner"
- Noten von Franz Lachner auf der Website der Internationales Bibliotheksprojekt für Musiknoten
| Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise |
