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Schwienswei
Erholungsgebiet Schwienswei
Naturschutzgebiet
Schwienswei (Niederlande)
Schwienswei
Ort
OrtLimburg
Koordinaten51° 1′ N, 5° 53′ O
Nächster StandortSittard
Information
Oberfläche0,97 km²
Etabliert2001
VerwaltungLandschaftspark De Graven
Fotos
Lage des Erholungsgebietes Schwienswei in der Gemeinde Sittard-Geleen

Das Schwienswei ist ein Natur- und Erholungsgebiet am nördlichen Stadtrand von Sittard, in der niederländischen Provinz Limburg, im Grenzgebiet zum Deutschen Tüddern.

Erdkunde

Der grüne Bereich befindet sich um den Punkt, an dem die Bachtäler des Geleenbeek und der Roter Bach Zusammenkommen. Auch der Molenbeek, ein Nebenarm des Geleenbeek, fließt durch das Gebiet. Die Schwienswei besteht aus einem Laubwaldgebiet, durchsetzt mit Feldern und Wiesen und einem Fischteich. Das Gebiet ist Teil von Landschaftspark De Graven und hat eine Fläche von ca. 97 Hektar, davon 4 Hektar Wasser.[1]

Nördlich der Schwienswei ist es Millen Park Wald konstruiert. Am nordöstlichen Rand verläuft die Staatsgrenze mit Deutschland. Auf deutscher Seite der Grenze geht das Gebiet nahtlos in das Naturschutzgebiet über Tüdderner Fenno. Die Stadtteile Sittard liegen am südlichen Rand Broeksitard, Stadthosen und Geplänkel und am westlichen Rand die Nachbarschaft überhängen.

Geschichte

Bis in die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts war dieses Gebiet noch weitgehend unbebauter Wald, Feucht- und Grasland. Ein auffallendes Wälle- und Kanalsystem, bekannt als Hateboer, finden Sie in der Mitte des Geländes. Welche Funktion dieser Komplex hatte und wann genau er gebaut wurde, ist noch nicht bekannt. Im Mittelalter wurden hier Schweine getrieben. Der Name Schwienswei bedeutet wörtlich Schweinewiese in dem Sittards Dialekt ("zjwienswei"). Es wurde vor kurzem entdeckt, dass das Gebiet eine Römerstraße ist gewandert.[2]

Ab den 1950er und 1960er Jahren zersplitterte das Gebiet, teilweise durch den Bau einer großen Sportanlage (CIOS) und das Schwimmbad (Der neue Hateboer). Darüber hinaus wurde entlang des Tudderenderwegs ein großes Wohnwagencamp realisiert und eine Reihe von Industriegrundstücken errichtet. Die Bäche in der Umgebung waren kanalisiert.

1999 wurde es Landschaftspark De Graven gegründet, eine Partnerschaft der Gemeinden Sittard-Geleen und Leuchtenden, die den Erhalt und die Stärkung der Randgebiete in diesen Gemeinden sicherstellt. Im Rahmen dieses Projekts wurde die Schwienswei 2001 komplett neu gestaltet. Spazierwege und Brücken wurden gebaut, die Kanäle des Hateboer wurden teilweise restauriert und sind wieder da mäandert im Roode Beek gebaut.[3]

Erholung und Annehmlichkeiten

Die Schwienswei ist frei zugänglich und ein Wanderweg ist angelegt. Es gibt einen künstlichen Hügel, der als Aussichtspunkt dient. Reste der Kanäle des Hateboer können besichtigt werden. In der Mitte des Gebiets befindet sich ein Angelteich, in dem Sie im Winter angeln und Schlittschuh laufen können. Es gibt auch natürliche Wiesen, die natürlich von Schafen beweidet werden. Einen großen Teil der Fläche nehmen die Sportplätze des Euregionalen Sport- und Kongresszentrums ein. Hier ist auch die Jugendakademie von Fortuna Sittard etabliert. Hier befindet sich auch das Schwimmbad Der neue Hateboer.

Direkt am südlichen Rand des Areals, im Stadtteil Stadbroek, befindet sich das historische Stadbroekermolen.

Es liegt am Tudderenerweg Regionales Wohnwagenzentrum Sittard und ist mit ca. 25 Seillängen eine der größeren Wohnwagencamps in der Region. Es hat seinen eigenen Amateurfußballverein, den club Center-Jungs. Das Wohnwagencamp wurde zwischen 2011 und 2012 weitgehend aufgeräumt.[4]

Erholungsgebiet Schwienswei ist ein statistischer Bezirk der Gemeinde Sittard-Geleen, verfügt jedoch über keine Bezirksplattform.

Fotogallerie

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