WikiDer > Simon Lachez
Simon Lachez (Utrecht, 1648 - Dort, 1723) war mal Uhrmacher und regnet von dem Sint-Eloyen-Krankenhaus in Utrecht. In jungen Jahren war er auch unter den Namen Simons, La Sus, Lasjes, La Chez, Lacher, Lachaize und La Sez bekannt.
Biografie
Simon Lachez wurde als jüngster Sohn von Simon de la Sus(e) und Trijntje Jansdr., die am 6. Juli 1636 in Utrecht geheiratet hatten, geboren und am 30. September 1648 im Wallonische Kirche in Utrecht (sein Geburtsdatum ist unbekannt). Simon de la Sus kam 1635 mit den Franzosen 16 Heer in die Niederlande, um bei der Rebellion gegen Spanien. Nach seiner Heirat arbeitete er als „Schustergast“. Kurz nach Simons Geburt kehrte er nach Frankreich zu einer Erbe abholen. Danach war nie wieder etwas von ihm zu hören.Nach dem Tod von Trijntje Jansdr. 1656 wurden die Kinder (neben Simon auch seine älteren Brüder Jan und Isaac) als Waisen im Handwerkerkinderheim untergebracht.
Zwischen 1657 und 1660 Simon Lachez (unter seinen Vatersname Simon Simons) als Lehrling bei einem Tuchmacher (Tuchmacher) tätig. Danach begann er seine Karriere als Uhrmacher.
1661 nahm der Uhrmacher Egbert Jans van Leeuwarden beschäftigte ihn, um ihm das Handwerk beizubringen. Der „Vertrag“ zwischen den Reformiertes Bürgerwaisenhaus Citizen und Egbert Jans an Simon Lanchez. als Lehrling angenommen zu werden lautet:22. April1661 hat Egbert Jans van Leeuwaerden Horlogiemäcker im in Minnebroederstraße adoptierte Symon Symons für seine Profis. (presegde) hantwerck lernen und das will dem ledernen kind geld zahlen und das frisch gemachte werkzeug schürzentuch oder das gewehr und die zwei jahre ein date im sparschwein und fünf gulden vor der hütte’.
1665 wurde der Vertrag mit Simon mit der ausdrücklichen Erwähnung verlängert, dass Van Leeuwardenen Pendeluhr wird lernen: ’Egbert Jans van Leeuwarden hat sich für die Zeit von vier Jahren Zeit genommen um (...) die Hantwerck wie z.B. Groß wie Cleyn Werck Pendelarbeit und die Sall oben werkzeugfrei Schürze weiter zu lernen und de yder Jahr einen Daelder im Spaerbus noch zu bezahlen jedes Jahr ses silberne Dukaten. Actum ut supra Symon Symons. Egbert Jans van Leeuwaerden.’[1]Simon lernte die Bedienung der Tür bei Egbert Jans . kennen Christian Huygens im 1656 erfunden Pendeluhr.Mit Ostern1669 Simon Lachez hat es verlassen Waisenhaus und ein Jahr später heiratete er Petronella van der Eem, mit der er elf Kinder hatte.
Im 1674 kaufte Simon das Bürgerrecht der Stadt Utrecht, er gewann die volle Gilde der Schmiedezunft und er durfte sich Meister Horlogiemaecker nennen.Simon Lachez wohnte in der Minnebroederstraat hinter 'Huysinge de Swarte Klock' und blieb kein anonymes Mitglied der Schmiedegilde. Zwischen 1690 und 1719 war er regnet von dem Sint-Eloyen-Krankenhaus, im 1694 und 1710 in der Funktion von Hausmeister. Auf 25. Januar1702 er wurde ernannt als Decke, die er zwei Jahre lang innehatte.In 1723 Simon Lachez starb und wurde im Nachbarkirche, die Zunftkirche von Utrecht.
Uhren übrig
Von Simon Lachez sind zumindest folgende erhaltene Glocken bekannt:
- Drei Haager Uhren, einer davon befindet sich in der Museum Willet Holthuysen zu Amsterdam und eine zweite ist in Privatbesitz. Der Verbleib der dritten Haager Uhr ist unbekannt.
- Eine silberne Uhr, im Besitz der Zentralmuseum zu Utrecht.
Schüler
- Jan (Egberts) van Leeuwarden, Sohn seines Lehrers Uhrmacher Egbert Jans van Leeuwarden. Student aus 1682 und da 1700 Zunftbruder bei der Schmiedezunft.
- Hendrick Van Diest. Student seit 1683. Laut Arbeitsvertrag ist er aus Breda und der Name seines Vaters ist Anthonie.
- Isaac Lachez, sein Sohn. Von ihm sind keine Uhren bekannt. 1689 erwarb er die Mitgliedschaft im Gilde.
- Simon Simons. Student aus 1703. Wahrscheinlich haben auch keine Glocken von ihm überlebt.
- Arnoldus de Swart, sein Enkel. Student aus 1710 und von 1725 bei der Schmiedegilde eingetragen. Auch von ihm sind keine Uhren bekannt.
- William Dadelbeek. Lehrling seit 1720 und Zunftbruder in der Schmiedezunft seit 1731 (später auch Hausmeister).
Siehe auch
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
|