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Burg Burresheim Burg Burresheim | ||
| Ort | Sankt Johann (bei Mayen) | |
| Koordinaten | 50° 21′ N, 7° 11′ O | |
| Allgemeines | ||
| Inhaber | Land Rheinland-Pfalz | |
| Aktuelle Position | Museum | |
| Eingebaut | 12. - 17. Jahrhundert | |
| Detailkarte | ||
| Liste der Schlösser in Deutschland | ||
Es Burg Burresheim (Deutsche: Burg Burresheim) liegt im Tal der Nette, nordwestlich des Deutsche Platz Mayen Biene St. Johann (Rheinland-Pfalz). Dank der strategischen Lage des Schlosses im Grenzgebiet von Keur-Köln und Keur-Trier bestimmt die Wähler wichtiger Teil der Burggeschichte.
Geschichte
Die Burg erscheint zusammen mit den Namen der damaligen Besitzer Eberhard und Mettfried erstmals in einer Urkunde aus dem Jahr 1157. Eberhards Sohn Filip verkaufte seinen Anteil kurz vor 1189 an den Erzbischof von Köln. Philipp I. von Heinsberg, und dann als Darlehen zurückkaufen. Auch das Erzbistum Trier sah das Gelände zur Verteidigung seiner Interessen und erwarb unter Erzbischof Heinrich II. von Fistingen die andere Hälfte des ehemaligen Schlosses.
Zusammen mit den Schlössern Eltz und Lissing Bürresheim ist das einzige Schloss der Eifel, das nie erobert oder zerstört wurde und alle Kriege des 17. und 18. Jahrhunderts und die sozialen Unruhen der Französische Revolution überlebte unversehrt.
Die Architektur
Die nun als Ganzes erscheinende Anlage erhielt ihre heutige Hauptform erst ab dem 15. Jahrhundert. Davor gab es zwei völlig getrennte Burgen, die nur die romanische bergfried aus dem 12. Jahrhundert geteilt. Sobald die Sperre mit gemacht wurde Ringwände und zwei Wassergräben wurden verteidigt, aber die Wassergräben wurden abgerissen und nur wenige Reste der Ringmauern blieben erhalten.
Bergfried
Das bergfried ist der älteste Teil der Burganlage. War der Bergfried früher nur durch eine hohe Maueröffnung zu betreten, wurde im 17. Jahrhundert vom Hof aus eine feste barocke Treppe errichtet. Vermutlich im 15. Jahrhundert wurde der Bergfried um ein Stockwerk erhöht, um im fünften Stock das Turmwärterhaus unterzubringen.
Kölner Schloss
Namensgeber dieses Teils der Burg war der Initiator Erzbischof Philipp I. von Heinsberg, der das Gebäude 1339 im westlichen Teil der Anlage errichten ließ. Es bestand aus einem großen Vorburg, von denen heute nur noch Reste der Ringmauer und der Gotik Atomburg blieben erhalten. Zufahrt erfolgt von Nordwesten über a Zugbrücke. Die Kernburg bestand aus dem Torhaus mit Doppeltürmen, das gleichzeitig Schildmauer serviert. Dahinter befand sich ein Saalbau: ein großer Saal mit einer kleinen abgetrennten Kapelle und darunter ein Keller mit einer Tonnengewölbe.
Nach dem Ausbau des Trierer Schlosses ab 1659 wurde das Kölner Schloss nur noch gewerblich genutzt und verfiel schließlich. Heute liegt die Kölner Burg in Trümmern.
Trierer Schloss
Die ältesten erhaltenen Teile des Trierer Schlosses stammen aus der Gouverneure von Leutesdorf, der in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts Wohnquartiere am Rande der Kölner Burg errichtete. Alle anderen Gebäude entstanden in ihrer heutigen Form unter den Herren von Breidbach. Nach 1473 ließen Gerhard und Johan van Breidbach im Südosten ein dreistöckiges Wohnhaus mit einem runden Turm mit vier Meter dicken Mauern errichten. Das oberste Turmgeschoss von Handwerkskunst wurde später hinzugefügt. Nachdem das Haus Breidbach 1659 den Besitz der gesamten Anlage erwarb, wurde das Schloss zu einem barocken Wohnschloss ausgebaut. Zwischen dem Rundturm und dem Wächterhaus entstand ein großer Südflügel, während Georg Rheinhard van Breibach in den Jahren 1698-1700 mit dem sog Kapellenbau war geschlossen. Ungewöhnlich ist, dass der Bauherr die Kapelle entgegen der bisherigen Praxis nicht im Erdgeschoss, sondern im ersten Stock hatte.
An der südwestlichen Ecke des Schlosses wurde 1683 ein Barockgarten angelegt. 1952 wurde dieser Garten rekonstruiert.
Ansehen
Teile des Trierer Schlosses können im Rahmen einer Führung besichtigt werden. Dadurch, dass Bürresheim lange Zeit im Besitz eines einzigen Adelsgeschlechts blieb, hat sich eine einzigartige, sehenswerte Innenausstattung erhalten, die die Zeit von der Spätgotik bis zum Historismus repräsentiert. Die zahlreichen Porträts zeigen die Mitglieder und Verwandten der Besitzer aus früheren Zeiten. Zu den prominenten Gästen des Schlosses gehörten King Ludwig I. von Bayern und Kaiser Wilhelm II.
Die Ruine der Kölner Burg ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich.
Wissenswertes
Im Film Indiana Jones und der letzte Kreuzzug eine kurze Außenaufnahme der Schleuse ist zu sehen. Schloss Bürresheim stellt im Film das fiktive Schloss Brunwald an der deutsch-österreichischen Grenze dar, in dem Dr. Henry Jones festgehalten wurde. Bürresheim ist auch in einigen deutschen Filmproduktionen zu sehen sowie in einem Werbespot von 4711.
Externe Links
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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