WikiDer > Spartacus-Rebellion
Das Spartakus-Rebellion war ein Aufstand, inspiriert von der Kommunistische Partei Deutschlands (KPD) im Januar 1919. Dieser Aufstand folgte oder war Teil des Novemberrevolution. Das Spartakusbond, gegründet unter anderem von Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg, versucht in Zusammenarbeit mit dem Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands (USPD) und die linken Revolutionäre vergebens in Berlin die Macht zu ergreifen und eine Sozialdemokratie zu schaffen oder Räterepublik zu finden, nach dem Vorbild der Bolschewiki in Russland.
Machtkampf
Der Machtkampf war das Ergebnis der Abdankung vom Kaiser Wilhelm II und der Rücktritt des Kanzler Fürsten Max von Baden am 9. November 1918, der die Macht an Friedrich Ebert als Vorsitzender der größten Partei im Deutschen Bundestag. Nachdem Ebert und der Regierungsrat Otto Landsberg kurzzeitig von einer Marineeinheit der aufständischen Volksmarine-Division in Berlin gefangen gehalten und gegen Lösegeld freigelassen wurden, befahl Ebert der Armee, Gewalt gegen die Aufständischen anzuwenden. Aber als die Zahl der Rebellen weiter wuchs, befahl er der Armee, in die Kaserne zurückzukehren. Dieser halbherzige Akt war das Signal für den Spartakusbund, zur Revolution aufzurufen. Am 25. Dezember wurde die Druckerei des SPD-Magazins Vorwärts von den Spartakisten besetzt. In dieser angespannten Lage verließ die linkssozialistische USPD am 27. Dezember 1918 die Regierung Ebert. Am 31. Dezember 1918 wurde der Gründungsprozess der KPD beendet.
Streiks
Der Aufstand führte zu allgemeinen Unruhen und überall brachen Streiks aus: in Bremen, es Ruhrgebiet, es Rheinland, Sachsen, Hamburg, Thüringen und in Bayern. Die Regierung übernahm die Kontrolle und wollte die Streiks mit der Armee niederschlagen. Am 5. Januar 1919 erklärte die Regierung das Kriegsrecht. Am 8. Januar 1919 befahl Bundeskanzler Ebertbert Freikorps um die aufständischen Arbeiter anzugreifen. Die Freikorps bestanden aus ausgebildeten, pensionierten Soldaten aus dem Ersten Weltkrieg. Sie besaßen Waffen und militärische Ausrüstung. Dies verschaffte ihnen einen Vorteil. Sie eroberten schnell die verbarrikadierten Straßen und Gebäude, von denen aus Widerstand geleistet wurde. Viele der Aufständischen ergaben sich. Während der Kämpfe starben 156 Zivilisten und 17 Soldaten des Freikorps. Am 11. Januar 1919, angekündigt Gustav Noske, Mitglied von Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) folgerte, dass der revolutionäre Spartakus-Aufstand in Berlin niedergeschlagen sei.
Schuss
Am 15. Januar 1919 wurden die KPD-Führer Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht in einer Wohnung in Berlin-Wilmersdorf festgenommen. Sie wurden der schwer bewaffneten Garde-Kavallerie-Schützen-Division, der größten Militäreinheit des Freikorps, übergeben. Sie wurden vom Kommandanten Kapitän Waldemar Pabst verhört. Am selben Abend wurden sie mit Gewehrkolben bewusstlos geschlagen und schließlich erschossen. Die Leiche von Rosa Luxemburg wurde in den Landwehrkanal geworfen, wo sie erst am 31. Mai 1919 gefunden wurde. Die Leiche von Karl Liebknecht wurde anonym in ein Leichenschauhaus überführt.
Weimar
Weil die Unruhen in Berlin noch nicht ganz beendet waren, entschied die scheidende Kanzlerin Friedrich Ebert (SPD) zur Einberufung des Parlaments am 6. Februar 1919 in Weimar, und nicht in Berlin, um eine neue Regierung zu bilden. Sie mussten dem Land eine neue, republikanische Verfassung geben. Daraus entstand der Ausdruck „Weimarer Republik".