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Stan Tracey | ||||
Stan Tracey (1980er Jahre) | ||||
| Allgemeine Information | ||||
| Vollständiger Name | Stanley William Tracey | |||
| Geboren | London, 30. Dezember 1926 | |||
| Verstorben | St. Albans, 6. Dezember 2013 | |||
| Land | ||||
| Arbeit | ||||
| Genre(s) | Jazz | |||
| Beruf | Musiker, Komponist, Arrangeur | |||
| Instrumente) | Klavier | |||
| (und) IMDb-Profil (und) Allmusic-Profil | ||||
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Stanley William Tracey (London, 30. Dezember1926 - St. Albans, 6. Dezember2013) war ein britischJazzpianist, Komponist und Arrangeur.
Biografie
Tracey war im Alter von 16 Jahren eine professionelle Musikerin und spielte zunächst als Akkordeonistin zur Unterhaltung. Ab 1945 leistete er seinen Militärdienst, teilweise in Unterhaltungsbands für Militärangehörige in Ägypten und Palästina. 1948 kehrte er nach London zurück, wo er mit Ronnie Scott. 1951 nahm er mit dem Quartett von Eddie Thompson um dann auf Ozeandampfern von der Cunard-Linie und in Tanzorchestern. Ab 1952 arbeitete er auch im Bereich Jazz, unter anderem mit Kenny Baker, Victor Feldman, Tony Crombie, Ivor Kirchin und Basilius Kirchino. 1957 war er mit Ronnie Scott auf einer US-Tournee. Zwischen 1957 und 1959 arbeitete er fast zwei Jahre lang (auch als Vibraphonist) mit Ted Heide. Zwischen 1960 und 1967 arbeitete er in Ronnie Scotts Jazzclub als House-Pianist und begleitete Solisten wie Ben Webster, Sonny Rollins und Zoot-Sims. 1964 gründete er sein eigenes Quartett, zu dem zunächst Saxophonisten wie Bobby Wellins und Trevor Watts gehörte (seit 1974 Kunstthemen). Tracey aufgenommen als Solistin im Duo mit Mike Osborne, John Surman, Tony Coe und auch Keith Tippett und in größeren Bands bis zum Bigbands.
Als Pianistin wurde Tracey beeinflusst von Herzog Ellington und Theloniöser Mönch. Im Jahr 2003 war Tracey der rote Faden der BBC TV-Dokumentation Pate des britischen Jazz.
Britische Jazzpreise
Bester Pianist (1992), Bester Komponist/Arrangeur (1993, 1995, 1997, 1999), Beste Albumveröffentlichung (1993), Beste Small Band (1995). 1986 wurde ihm der Britse für seine Verdienste um den britischen Jazz verliehen Orden des Britischen Empire ausgezeichnet. 2012 wurde er mit dem neu geschaffenen Ivors Jazz Award ausgezeichnet.
Privatleben und Tod
Der Schlagzeuger Clark Tracey ist sein Sohn. Stan Tracey starb 2013 im Alter von 86 Jahren.
Diskographie
- 1957: Mit Liebe vom Jazz (Trio)
- 1965: Unter Milchholz (Blue Note-Platten) mit Bobby Wellins, Jeff Clyne, Jack Dougan
- 1978: Die Salisbury-Suite (Steam) mit Jeff Daly, Art Themen, Don Weller, Harry Beckett, Malcolm Griffiths, Dave Green, Bryan Frühling
- 1989: Genesis (Steam) mit John Barclay, Steve Sidwell, Guy Barker, Henry LowtherMalcolm Griffiths, Chris Pyne, Geoff Perkins, Peter König, Jamie Talbot, Tony Coe, Kunstthemen, Phil Todd, Roy Babbington, Clark Tracey
- 1992: Portraits Plus (Blue Note Records) mit Guy Barker, Malcolm Griffiths, Art Themen, Peter King, Don Weller, Dave Green, Clark Tracey
- 1995: Um Gottes willen (Cadillac) mit Gerhard Moderator, Andrew Cleyndert, Clark Tracey
- 1997: Solo: Dreier (Cadillac) mit Andrew Cleyndert, Clark Tracey
- 2003: Evan Parker/Stan Tracey Aussetzungen und Erwartungen (psi)
- 2003: Danny Moss/Stan Tracey Nur du, nur ich (Eifrig) mit ?
- 2004: Das letzte Mal, als ich dich gesehen habe (Trio) mit Peter King, Clark Tracey, Andrew Cleyndert
- 2011: Die Jazz-Weihnachtssuite für Kinder (ReSteamed) mit Clark Tracey, Andrew Cleyndert, Simon Allen
Literatur
- Philippe Carles, André Clergeat, Jean-Louis Comollic: Le nouveau Lexikon des Jazz of. Ausgabe Robert Laffont, Paris 2011, ISBN 978-2-221-11592-3 .
- Ian Carr, Digby Schönwetter, Brian Priestley: Grober Leitfaden Jazz. Der ultimative Führer zur Jazzmusik. 1700 Künstler und Bands der Anfängen bis heute. Metzler, Stuttgart/Weimar 1999, ISBN 3-476-01584-X .
- Richard Cook, Brian Morton: Der Pinguin-Leitfaden für Jazzaufnahmen. 8. Ausgabe Penguin, London 2006, ISBN 0-14-102327-9.
- Martin Kunzler: Jazz-Lexikon. Band 2: M–Z (= rororo-Sachbuch. bd. 16513). 2. Auflage Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 2004, ISBN 3-499-16513-9 .
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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