WikiDer > Hochzeitsstation
Hochzeit | ||||||||
| Bahnhof in Deutschland | ||||||||
| Ort | ||||||||
| Platz | Berlin | |||||||
| Kreis | Hochzeit | |||||||
| Koordinaten | 52° 33′ N, 13° 22′ O | |||||||
| Daten | ||||||||
| DS100-Code | BWED | |||||||
| Stationscode | 7756 | |||||||
| Art | PS | |||||||
| Kategorie | 4 | |||||||
| S-Bahn-Linien | ||||||||
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| Deutsche Bahn - S-Bahn - U-Bahn | ||||||||
Hochzeit ist eine Station der S-Bahn und Berliner U-Bahn, befindet sich auf und unter dem Müllerstraße im gleichen Namen BerlinKreisHochzeit. Der S-Bahnhof liegt an der Ringbahn und wurde 1872 eröffnet. Die U-Bahn-Station, Teil der Linie U6, ist seit 1923 im Einsatz.
S-Bahn
Die ab 1867 gebaute Ringbahn sollte eine Reihe bestehender Kopfstellen miteinander verbunden, verfügt über zwei Gleise für den Güterverkehr und zwei für die S-Bahn. Der Bahnhof Wedding wurde am 1. Mai 1872 an den Stadtgleisen eröffnet. Der Bahnhof erhielt kein separates Empfangsgebäude; die Eingangshallen befinden sich in den gemauerten Viaduktbögen. Der südwestliche Eingang an der Kreuzung Müllerstraße/Lindower Straße wurde erst Anfang des 20. Jahrhunderts gebaut.[1] Bisher war der Bahnsteig nur über den Nettelbeckplatz/Reinickendorfer Straße erreichbar.
Der Stadtverkehr auf der Ringbahn wurde mit . durchgeführt Dampflokomotiven, aber in den 1920er Jahren begannen die Vorortlinien in und um Berlin zu elektrifizieren. Am 1. Februar 1929 hielt der erste elektrische Zug am Bahnhof Wedding. Ein Jahr später fusionierte die Ringlinie mit einer Reihe weiterer Stadt- und S-Bahnen zu S-Bahn-Netz Formen.
Die kamen 1933 an die Macht Nationalsozialisten hatte im Rahmen der Germaniagroße Pläne für Berlin und sein Schienennetz. Etwas westlich des S-Bahnhofs Wedding wurde einer der beiden neuen Reichstagshauptbahnhöfe geplant: der Nordbahnhof.[2] Der Bahnhof hätte dem Hof des Riesenbahnhofs weichen müssen, aber diese Pläne wurden nicht realisiert.
Nach dem Zweiter Weltkrieg alle Bahnlinien kamen nach Berlin, auch im westlich der Stadt, unter der Leitung der Ostdeutsche Bahn (Deutsche Reichsbahn), was für die nötigen Spannungen sorgte. 1980 kam es zu einem großen Streik unter dem Personal der West-Berliner S-Bahn, woraufhin die DR den ohnehin mageren Fahrplan der West-S-Bahn erheblich kürzte. Unter anderem fiel die Ringbahn, die jahrelang vernachlässigt wurde. Am 18. September 1980 fiel vorerst der Vorhang für den S-Bahnhof Wedding. Der baufällig gewordene Bahnhof wurde in den 1990er Jahren abgerissen.
Das Wand zwischenzeitlich gefallen, und 1993 konnten die ersten Abschnitte der 1980 stillgelegten Ringbahn wieder in Betrieb genommen werden. In den Folgejahren baute man die vernachlässigte Linie weiter aus. Im Juni 2002 wurde der Ring schließlich mit dem Abschnitt rund um den Bahnhof Wedding geschlossen, der erstmals seit 22 Jahren wieder Fahrgäste aufnehmen konnte. Dazu wurde der Bahnhof komplett umgebaut und leicht nach Westen verlegt, um eine bessere Anbindung an die U-Bahn zu schaffen.
Seit der Wiedereinführung des sog voller RingService im Jahr 2006 Bahnhof Wedding wird von den Linien bedient S41 (Ring im Uhrzeigersinn) und S42 (gegen den Uhrzeigersinn).
Zukunft
Westlich des Bahnhofs Wedding, während der Bahnarbeiten im Rahmen der Pilzkonzept und der Bau der Hauptbahnhof bereits einen Tunnel für die künftige S-Bahn-Strecke gebaut S21. Von Norden kommend würde diese Linie line Gesundbrunnen und Wedding zum Hauptbahnhof.
U-Bahn
Plattform | ||||
| Allgemeines | ||||
| Linien | ||||
| Öffnung | 8. März 1923 | |||
| Route | ||||
| Linienrichtung | nächste Station | |||
| Leopoldplatz | ||||
| Reinickendorfer Straße | ||||
| Ort | ||||
| Kreis | Hochzeit | |||
| Koordinaten | 52° 33′ N, 13° 22′ O | |||
Lage der U-Bahnstation Wedding | ||||
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Der U-Bahnhof Wedding befindet sich unter der Müllerstraße, westlich des S-Bahnhofs. Es online U6 gelegener Bahnhof wurde am 8. März 1923 unter dem Namen Bahnhof Wedding. Seit 1972 heißt die Metrostation einfach Hochzeit.[3]
Die Stationen der Nord-Süd-Bahn, der heutigen U6, erhielten alle eine eigene Farbgebung. Station Wedding zeichnete sich durch die Farbe Grün aus.[4] Bei einer Renovierung in den 1970er Jahren erhielt der Bahnhof jedoch seinen heutigen orangefarbenen Fliesenbelag. Bei diesem Umbau wurde auch der Bahnsteig von 80 auf 110 Meter verlängert, um längere Züge nutzen zu können.[5]
Befindet sich an beiden Enden der Ebene unterhalb des Straßenniveaus Inselplattform es gibt Ausgänge zum Mittelstreifen der darüber liegenden Müllerstraße. Am Südausgang, in der Nähe des S-Bahnhofs, befindet sich außerdem ein Aufzug vorhanden.
Quellen und Hinweise
- ↑Beschreibung des S-Bahnhofs Wedding in der Berliner Lexikon aus Edition Luisenstadt
- ↑Hans J. Reichhardt, Wolfgang Schäche: Von Berlin nach Germania. Berlin: Transit, 1998. p. 103. ISBN 9783887471279
- ↑Robert Schwandl: Berliner U-Bahn-Album. Berlin: metroPlanet, 2002. p. 71.ISBN 3936573018
- ↑Berliner-Untergrundbahn.de: Die Nord-Süd-Bahn
- ↑Da einige Stationen der U6 bis in die 1990er Jahre kürzere Bahnsteige hatten, war der tatsächliche Einsatz längerer Züge erst 2 Jahrzehnte später möglich.
Externe Links
- (das) Umweltkarte auf dem Gelände des Stadtverkehrsunternehmens BVG (40KB)
- (das) Stationsinformationen der S-Bahn Berlin
- (das) S-Bahnhof Wedding bei Stadtschnellbahn-Berlin.de
- (das) Fotos vom U-Bahnhof auf Untergrundbahn.de[toter Link]
| Stationen aus Linie U6 der Berliner U-Bahn | |
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