WikiDer > Gerüstplätze
Das Gerüsthöfe konstituieren Bereich im Osten von Friesland, südöstlich des Flusses kuinder (Friesisch: Junge, Niedersächsisch: Kuunder), das sich vom Rest der Provinz dadurch unterscheidet, dass es früher eine andere Sprache als die Friesisch wurde gesprochen. Bis in die 1970er Jahre war es Stellingwerfs, ein Niedersächsisch Regionalsprache, häufig gesprochen. Heutzutage sprechen die jüngeren Generationen eindeutig weniger Stellingwerfs[1]. Heutzutage wird in der Gegend neben Stellingwerfs auch Friesisch gesprochen. Ooststellingwerf wurde im 19. Jahrhundert, zur Zeit des Torfabbaus, stark aufgefrischt. In beiden Gemeinden ist die Verwaltungs- und Kirchensprache Niederländisch auf dem Vormarsch und ist heute die dominierende Sprache in den beiden Gemeinden. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Frisian und Stellingwerfs. [2]
Administrativ umfasst die Stellingwerf beide Gemeinden Ooststellingwerf und Weststellingwerf. Aus landschaftlicher Sicht bildet es den Friesischer Wald. Im Grenzgebiet von Drenthe und Friesland ist da Nationalpark Drents-Friese Wold.
Politisch war die Gegend im 20. Jahrhundert stärker, um links geneigt als der Bundesdurchschnitt. Aus dieser Region kommend ist Jeltje van Nieuwenhoven des Arbeiterpartei. Die Niederlande kannten bereits einen nationalen Politiker aus dieser Region, nämlich Anne Vondeling von Apfelspieß. Im 21. Jahrhundert verlagerte sich die politische Entscheidung in Richtung VVD und rechtspopulistische Parteien wie PVV und FvD. Im Auftrag des VVD, Stellingwerver Halbe Zijlstraße 2018 kurz als Außenminister, bis er zurücktreten musste.
Die wichtigsten Orte in der Stellingwerf sind wolfga, Oosterwolde, Apfelspieß, Nordwolde und Frachterwijk.
Geschichte
Der Name Stellingwerf wird zum ersten Mal erwähnt. Hof bedeutet "Ort der Gerechtigkeit" und Gestell bedeutet "Fahrer". Stellingwerf wurde von drei Ämtern regiert, die jährlich gewählt wurden. Stellingwerf gehörte früher zu Drenthe und unterstand der Bischof von Utrecht. Warum sich Stellingwerf von Drenthe trennte und wie dies geschah, ist weitgehend unbekannt. Drenthe, Teil der Überlauf, und Friesland befanden sich zu dieser Zeit regelmäßig im Krieg, aber ob das der Grund war, Drenthe zu verlassen, bleibt unklar. Friesland war im Vergleich zum ärmeren Drenthe reicher, was ein möglicher Grund für den Wechsel sein könnte.
Die östliche Stellingwerf war vor 1300 Teil des westlichen Teils von Drenthe. Um 1300 schlossen sich die östlichen Stellingwervers den westlichen Stellingwervers an, die damals Teil der Friesische Freiheit.[3]
Im späten Mittelalter verhielt sich Stellingwerf wie eine autonome Bauernrepublik. Es gab zum Beispiel keine Ritterschaft, keine gräfliche Autorität und kein Feudalsystem. Die „freien Bauern“ übten hier kollektiv ihre eigene Gerichtsbarkeit und Verwaltung aus. Im September 1500 war Stellingwerf die letzte der Freie Friesen geben ihre Autonomie im heutigen Friesland auf. Freie Friesen haben es hier nicht mit den „Friesen“ zu tun, sondern mit Vertretern eines politischen und administrativen Systems namens Friesenfreiheit. Die Stellingwerfs hatten traditionell Stellingwerfs als Sprache, die eine Regionalsprache der Niedersächsisch. Aller Wahrscheinlichkeit nach gehörten die Stellingwerver auch nicht zu den alten Friesenstämmen.[3]
1504 wurde Stellingwerf offiziell Friesland zugeteilt. Im 1517 Stellingwerf wurde zweigeteilt grietenijen: Stellingwerf-Oosteinde, später: Ooststellingwerf, und Stellingwerf-Westeinde, später: Weststellingwerf.
Greif
Im Wappen der Stellingwerfs ist der mythische Löwenvogel: der Greif. Der rote Löwen-Vogel impliziert die Bewunderung von Stärke, Geschwindigkeit und Furchtlosigkeit.
Bodenrecht
Im 2009 entdeckte den friesischen Wissenschaftler Oebele Vries im Staatsarchiv in Arnheim eine bisher unbekannte Kopie des Landrechts van Stellingwerf. Dies wäre eine Übersetzung vom 15. Jahrhundert von einem Original in der Latein verfasster Text aus der 14. Jahrhundert. Der Text kann ein neues Licht auf die mittelalterlich Geschichte der Stellingwerf.[4]
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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