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Das Striene war ein Wasser, das bis ins späte Mittelalter zwischen den damaligen Betten der Flüsse de . floss Schelde und der Gittergewebe.
Bedeutung des Namens
Der Name ist mit dem Wort "Bügeln" und dem lateinischen Wort verbunden Dehnungsstreifen, was "Schlitz" oder "Schlucht" bedeutet. Das Wort „Durchstreifen“ wird auch mit „Gehen ohne feste Richtung“ assoziiert, was auf einen unklaren oder veränderlichen Verlauf des Wassers hinweisen könnte.[1]
Geschichte
Im ersten Viertel des 13. Jahrhunderts war die Striene eine noch bestehende Schifffahrtsroute von der Schelde bis zur Maas, doch mit der weiteren Ausdehnung der immer größeren Buchten ins Landesinnere wurde ihr Verlauf stark beeinträchtigt. Um 1250 wurde die Striene durch die Erweiterung einer damals nur 30 Jahre bestehenden Meeresbucht, dem späteren Haringvliet, gebrochen. Nach dem destruktiven Die Flut von St. Elisabeth im 1421 die Wasserläufe im Maas- und Rheindelta wurden drastisch verändert und das Wasser in der Striene von der Landkarte gewischt.[2]
Wiederaufbau des ehemaligen Kurses
Im Mittelalter folgte die Schelde noch dem Verlauf der heutigen Oosterschelde. Das Wasser de Striene lief wie ein Seitenarm durch die Insel Tholen mitten durch den heutigen Weiler Strijenham und durch den Nieuw-Strijenpolder und den Oud-Strijenpolder nach Norden. Die Route verlief durch die Strömung Volkerak und der Hellegat und floss westlich von Numansdorp weiter durch die Hoeksche Waard. Dort floss das Wasser in das nun weitgehend verschwundene aus Bett der Maas später auch verschwunden strienemonde. Das lag zwischen den Orten West-Maas und Altes Beijerland, etwas westlich des letzten Restes des alten Maasbettes: de Maas eingedeicht. Jetzt werden nur noch Felder gefunden.[3] Ein noch erhaltener ehemaliger Nebenfluss der Striene ist der Einheit, heute Teil der Schelde-Rhein-Kanal.
Ursachen für das Verschwinden der Striene
Es wird ein Zusammenhang zwischen dem Verschwinden der Gewässer des Striene und den menschlichen Aktivitäten im Land zwischen dem Striene und der Nordsee hergestellt. Wo die Bewohner bestehende Torfparzellen für die Landwirtschaft und Viehzucht trockenlegten, gingen die Flächen infolge von sich niederlassen und Oxidation des Torfs. Das Unterland wurde anfällig für Überschwemmungen vom Meer und das Meerwasser tränkte den Torf mit Salz.
Das Salz wurde mittels gewinnbringender 'mampfend' oder 'darinkdelven', aber damit sank das Land noch weiter und die Entwässerungsbäche flossen bei neuen Überschwemmungen in Mündungen und die Landschaft verwandelte sich in ein Gebiet voller Inseln und Wattenmeer. Dieser gesamte Prozess der Torfentwässerung und Salzgewinnung bewegte sich mit einer Geschwindigkeit von 35 km pro Jahrhundert (oder 1 Meter pro Tag) vom Küstenstreifen ins Landesinnere auf die sandigen Böden von Roosendaal und Breda. Schließlich erreichten die Ästuare auch das Striene-Becken.[4]
Abweichende Ansichten
Manche lehnen die frühere Existenz eines Wassers de Striene als Verbindung zwischen der Schelde und der Maas ab und akzeptieren nur die historische Existenz eines Wassers de Striene an der Stelle der Gegenwart Niederländische Diep.[5]
Wissenswertes
- Im Dorf Strijen wird der eigene Ortsname traditionell als . ausgesprochen strien.
- Die Ortsnamen Kampf, Strijensas und Strijenham, ebenso wie die Feldnamen Oud-Strijenpolder, Nieuw-Strijenpolder und Cromstrijen am Fluss.
- Der Ort Steenbergen heiß in der Karnevalszeit Stadt Striene und es gibt einen Karnevalsverein 'De Strienesprayers'.
Siehe auch
- Wasserverband De Striene, eine ehemalige Wasserbehörde, die nach dem Wasser benannt ist.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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