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Suzanne Manet
Edouard Manet, Frau Manet am Klavier (1867 - 1868)

Suzanne Manet (GeburtsnameLeenhoff, Delft, 30. Oktober1829 - Paris, 8. März1906) war eine niederländische Pianistin und die Frau des Malers Edouard Manet.

Biografie

Suzanne Leenhoff ist aufgewachsen in Lachshummel. Ihr Vater, Carolus Antonius Leenhoff, War dort Glockenspiel. Einer ihrer Brüder war der Bildhauer Ferdinand Leenhoff.

In den späten 1840er Jahren verließ sie mit ihrer Mutter und ihren Geschwistern für Pariswo ihre Großmutter lebte. Laut Dr. A. van Anrooy, Franz Liszt riet ihr, ihr Klavierstudium in Paris fortzusetzen, als er sie 1842 auf einer Reise durch die Niederlande spielen hörte. Für diesen Besuch Liszts bei der Familie Leenhoff in Zaltbommel gibt es keine anderen Quellen; es gibt Dokumente, die belegen, dass er 1842 in Nijmegen und auf einem Schiff von Köln nach Rotterdam Rotterdam war[1].

In Paris gab Leenhoff unter anderem den jüngeren Brüdern von Edouard Manet. Um 1849 begann sie eine Beziehung zu diesem Maler. 1852 gebar Suzanne Leenhoff einen Sohn, Léon. Als Vater gab sie eine Koëlla auf, über die sonst nichts bekannt ist. Es gibt Theorien, dass Manet, der der Pate des Kindes wurde, der Vater war. Es gibt auch den Verdacht, dass das Kind Manets Vater Auguste gehörte.

Leenhoff und Manet heirateten am 28. Oktober 1863 in Zaltbommel, ein Jahr nach Augustes Tod. Die Ehe wurde im gesegnet Martinskirche Dort. Sie lebten bei Léon und Manets Mutter in Paris, wo die beiden Frauen eine Wochenzeitung hatten Salon organisiert. Manet malte mehrere Bilder von seiner Frau.

Suzanne Manet starb 1906. Wie ihr Mann wurde sie im Friedhof von Passy.

Galerie

Literatur

  • DR. A. van Anrooy, Impromptu, Den Haag: Boucher, 1939. ISBN 90-288-1620-8 (Biographie von Suzanne Manet-Leenhoff)
  • Ton van Kempen & Nicoline van de Beek - Madame Manet, Musik und Kunst im Paris der Impressionisten. 2014. ISBN 978-90-823073-0-6 (Historischer Roman)[2]