WikiDer > Pierre-Robin-Syndrom
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Pierre-Robin-Syndrom | ||||
| Sequenz von Pierre Robin | ||||
| Synonyme | ||||
| Niederländisch | Robin-Syndrom[1] | |||
| Codierungen | ||||
| ICD-10 | Q87.0 | |||
| ICD-9 | 756.0 | |||
| OMIM | 261800 | |||
| KrankheitenDB | 29413 | |||
| MedlinePlus | 001607 | |||
| eMedizin | Fuß/2680Transplantat/150 | |||
| Gittergewebe | D010855 | |||
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Es Pierre-Robin-Syndrom oder der Sequenz von Pierre Robin ist nach dem französischen Zahnarzt benannt Pierre Robin (1867-1950), der sich mit der Behandlung von Patienten mit Atemwegserkrankungen im Zusammenhang mit Gaumenspalten befasste (Lippenspalte). Das Syndrom ist neben einer Gaumenspalte durch einen kleinen Unterkiefer und eine im Rachenraum liegende Zunge gekennzeichnet. Diese drei Anomalien können zu lebensbedrohlichen Atemwegsbeschränkungen führen. Die Probleme manifestieren sich in der Regel direkt nach der Geburt.
1902 beschreibt Robin zum ersten Mal die Verwendung einer Gummischiene („Monoblock“), um die Atemwege dieser Patienten offen zu halten. Seine Behandlungsmethode wird jedoch kaum verfolgt, wäre sie nicht 1985 wiederentdeckt worden und wird seitdem angewendet. Unterkiefer-Repositionsgerät (MRA) erlebt weltweit ein großes Revival in der Behandlung von Patienten mit Atemproblemen im Schlaf (Schnarchen und hinderlich Schlafapnoe).
Ab 1908 geht der Däne Viggo Andresen, Professor der Kieferorthopädie in Oslo, kieferorthopädisch die Entwicklung des Unterkiefers und der unteren Zähne bei heranwachsenden Kindern stimulieren, indem a Zahnspangen, die Robins Monoblock sehr ähnlich ist. Andresen ruft die Zahnspange Aktivator. Der Aktivator, der auch in den Niederlanden oft verwendet wird Blockhalterung ist heute eine der am häufigsten verwendeten Zahnspangen in der Kieferorthopädie.
| Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise |