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Systematische fout

EIN systematischer Fehler, auch genannt (systematisch) vorspannen erwähnt ist in der Statistik ein sogenannter Nicht-Stichprobenfehler die zu einem Bias (d. h. einer Abweichung vom korrekten Ergebnis) führt, der eine systematische Ursache hat und somit nicht auf zufällige Effekte zurückzuführen ist.

Man kann einen systematischen Fehler anhand einer statistischen Model indem die Fehlerursache explizit in das Modell aufgenommen wird. In der Praxis ist es jedoch nicht immer offensichtlich, die Ursache zu finden und richtig zu modellieren. Zunächst einmal ist es nicht selbstverständlich, erkenne dass das Modell einen systematischen Fehler aufweist. Dies wird oft erst deutlich, wenn die auf dem Modell basierenden Vorhersagen an der Realität überprüft werden können. Darüber hinaus sind einige systematische Fehler mangels guter Datenquellen nur schwer oder gar nicht zu beheben.

De Pelsmacker und Van Kenhoven[1] Gib das Beispiel des legendären Wahlprognose in den Vereinigten Staaten von 1930 (Senatswahlen). In einer ungewöhnlich großen Stichprobe wurden 2 Millionen Menschen vorab zu ihrem geplanten Wahlverhalten befragt und die Vorhersage war ein durchschlagender Sieg für die Republikaner. Trotzdem gewannen die Demokraten. Danach stellte sich heraus, dass nur mittlere und höhere soziale Klassen befragt und nicht die untere soziale Schicht. Genau diese letzte Kategorie wählt normalerweise demokratisch. Die Nichtaufnahme dieser Gruppe in die Stichprobe führte zu einem systematischen Fehler.

Verweise

  1. Patrick De Pelsmacker und Patrick Van Kenhoven (1996) "Marktforschung - Methoden und Anwendungen", zweite Auflage, Leuven/Apeldoorn, Garant, Seite 103