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Tal Farlow | ||||
| Allgemeine Information | ||||
| Vollständiger Name | Talmage Holt Farlow | |||
| Geboren | Greensboro, 7. Juni 1921 | |||
| Verstorben | Manhattan, 25. Juli 1998 | |||
| Land | ||||
| Arbeit | ||||
| Genre(s) | Jazz | |||
| Beruf | Gitarrist | |||
| (und) IMDb-Profil (und) Allmusic-Profil | ||||
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Tal Farlow, geboren als Talmage Holt Farlow, (grünsboro, 7. Juni1921 - Manhattan, 25. Juli1998) war ein amerikanischJazzgitarrist.
Werdegang
Tal Farlow begann im Alter von 8 Jahren Gitarre zu spielen, wurde aber erst mit 22 Jahren Profi. Zwischenzeitlich arbeitete er als Plattenmaler. Seine Karriere begann mit der Eröffnung einer Air Force Base in Greensboro, was damals unweigerlich die Eröffnung von Musikclubs mit sich brachte. Dort sammelte Farlow Spielerfahrung und zahlreiche Kontakte, die ihn bald zu New York gebracht. 1947 arbeitete er mit Dardanelle Breckenbridge, 1948 mit dem Trio von Marjorie Hyams und 1949 mit dem Sextett von Buddy DeFranco. Dann wurde er rekrutiert von Rotes Norvo in seinem innovativen Trio mit dem Bassisten Charles Mingus, die bis 1953 existierte. Nach einer Verpflichtung zu Artie Shaw 1954 und 1955 war er Mitglied des Norvo-Quintetts. In dieser Zeit machte er seine ersten Aufnahmen unter eigenem Namen. Zwischen 1956 und 1958 leitete er sein eigenes Trio mit dem Pianisten Eddie Costa. Nach seiner Heirat zog sich Farlow aus dem Musikgeschäft zurück und kehrte zu seinem alten Beruf zurück oude
Sporadische Gigs, ein Auftritt während der Newport Jazzfestival 1968 und eine Tour mit der Band of George Wein ging der lp voraus Die Rückkehr von Tal Farlow 1969. Sein eigentliches Comeback war erst 1976. Er veröffentlichte mehrere Platten auf dem Jazz-Label Concord Records und auch aufgeführt in Europa (zB 1982 mit Norvo). Gelegentlich spielte er mit der Great Guitars Formation. Farlow blieb bis ins hohe Alter ein aktiver Musiker.
Seine Art zu spielen
Seine großen Hände brachten ihm den Spitznamen Octopus ein. Sie ermöglichten ihm komplexe Begleitrhythmen, die vor allem beim schlagzeuglosen Norvo Trio besonders gut zur Geltung kamen.
Farlow zeichnete sich laut Attila Zoller durch seinen Sinn für Harmonie und seine selbstentwickelten Griffe mit besonderen Voicings aus. Seiner Meinung nach basierten Farlows Improvisationen nicht wie üblich auf Tonleitern, sondern ausschließlich auf Akkorden. Er stellte sich Intervallstrukturen auf seiner Gitarrencharta grafisch vor und schaffte es, viel melodischer und raffinierter zu spielen als viele andere Jazzgitarristen.
Versterben
Tal Farlow starb am 25. Juli 1998 im Alter von 77 Jahren im Memorial Sloan-Kettering Cancer Center in Manhattan an Speiseröhrenkrebs.
Diskografie
- 1951: Das Rote Norvo-Trio - Bewegung! (Savoy Records, 1950/51)
- 1952: Jazz-Meister 41 / Die schönste Stunde (Verve-Rekorde) - Zusammenstellungen zu den Clef/Verve-Aufnahmen bei Norman Granzo von 1952-1958, mit Rotes Norvo, Barry Galbraith, Rette Mitchell, Ray Brown, Monty Budwig, Oscar Pettiford, Chico Hamilton
- 1956: Erstes Set (Xanadu) mit Eddie Costa, Vinnie Burke
- 1956: Zweiter Satz (Xanadu)
- 1956: Die swingende Gitarre von Tal Farlow (Verve-Rekorde)
- 1969: Die Rückkehr von Tal Farlow (Prestige-Rekorde/ABl.)
- 1976: Auf der Bühne (Eintracht)
- 1977: Ein Zeichen der Zeit (Eintracht) mit Hank Jones, Ray Brown
- 1981: Chromatische Palette (Eintracht) mit Tommy Flanagan, Gary Mazzaroppic
- 1991: Erwägungsgrund der Normen (FD Musik) mit Philippe Petit
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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