WikiDer > Tanmatra
Tanmatra (subtil Element), oder sukshma mahabhuta, ist ein Begriff aus dem Sanskrit, das im Hinduismus steht für das subtile oder rudimentäre Element (Klang, Form, Geschmack, Berührung, Geruch), das dem gröberen zugrunde liegt panca Mahabhuta's (fünf Hauptelemente): bzw. akasha (Äther), agni (Feuer), ap (Wasser), vayu (Luft) und prithvic (Boden).
Etymologie
Tan mátra kommt von 'tad' (das) und 'mátra' (allein) und bedeutet 'das, was in seiner eigenen besonderen Qualität bleibt, ohne Veränderung oder Vielfalt'.[1]
Ursprung
Die Tanmatras entstehen aus ahamkara ("Ich-Prinzip"), was wiederum ausdrückt Buddhismus (mahat, kosmisches Bewusstsein) kommt, dass von trainieren (Natur, Urmaterie). Durch die Vereinigung von Prakriti und purusha (Seele, Geist) entsteht ein Universum.
In dem Sankhya Philosophie, die fünf Tanmatras und ihre Ursachen und Wirkungen gehören zu den 25 tattva's (Prinzipien, Kategorien). Das param-anus (Kerne von Atome) sind nach dem Yoga und Sankhya-Schulen von Panca Tanmatra.[2]
Fünf Elemente
Die fünf Tanmatras sind:
- Gandha Tanmatra, das feinstoffliche Geruchselement, bewirkt das Element Erde
- rasa Tanmatra, das subtile Geschmackselement, bewirkt das Element Wasser
- Rupien Tanmatra, das subtile Element der Form, bewirkt das Element des Lichts (Feuer)
- sparsha Tanmatra, das subtile Element der Berührung, bewirkt das Element der Luft
- Shabda Tanmatra, das subtile Element des Klangs, bewirkt das Element des Äthers
Linga sarira
Es linga sarira (feiner Körper), divya sarira (göttlicher Körper) es ist'Astralkörper“ im Menschen, der aus den Tanmatras besteht, den feinstofflichen Elementen. Der grobstoffliche Körper des Menschen besteht aus den fünf Mahabhutas, den grobstofflichen, großen Elementen. Die Leichen gehören zum „Werkzeugkasten“ des Bewohners, der jivatman (Purusha).
Literatur
- Iswara Krishna, Der Sankhya Karika, Englische Übersetzung 1837, Vergessene Bücher, 2015
- Swami Yogeshvarananda Sarasvati, Wissenschaft der Seele (Atma-Vijnana) (1964), Ankh Hermes, dritte Auflage 2002
| Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise |