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Stadt in Polen | |||
| Ort | |||
| Woiwodschaft | Pommern | ||
| Kreis | Powiat Tczewskic | ||
| Gemeinde | Tczew | ||
| Koordinaten | 54° 6′ N, 18° 43′ O | ||
| Allgemeines | |||
| Oberfläche | 22,26 km² | ||
| Einwohner(2005) | 60.128 (2701 Einwohner/km²) | ||
| Identifikationsnummer | 22140 | ||
Fotos | |||
| Markt von Tczew | |||
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Tczew (Deutsche: dirschau) ist ein Stadt in dem PolierenWoiwodschaftPommern, liegt in den powiatTczewskic. Die Fläche beträgt 22,26 km², die Einwohnerzahl beträgt 60.128 (2005).
Geschichte
Der Ort Dersow wurde 1309 von den Deutscher Orden erobert und zerstört und erst 1364 in eine Stadt umgewandelt und mit Siedlern aus dem Norden Deutschlands besiedelt. Seitdem hieß sie Zursau. 1440 schloss sich die Stadt dem Aufstand der preußischen Städte gegen die Autorität des Ordens an. Der polnische König übernahm die Führung in diesem Aufstand und besiegte schließlich den Orden, der in der Zweiter Frieden von Dorn ganze Westpreußen musste aufgeben. Das westpreußische Stadtbürgertum wurde nach 1520 lutherisch, aber in Zursau (oder Dirschau) musste der Stadtrat Gegenreformation erlaubt und seitdem hat sich der polnische Charakter der Stadt verstärkt. In den Kriegen zwischen Polen und Schweden wurde die Stadt als Operationsbasis der Schweden mehrmals belagert und teilweise zerstört. 1772 annektiert Königreich Preußen die Provinz Westpreußen und auf der ersten Aufzeichnung stellte sich heraus, dass Dirschau zu einem Dorf mit knapp 1.500 Einwohnern abgestiegen war. In der Umgebung gab es sogenannte Holländereien (Oledrzy) Mennoniten niederländisch-friesischen Ursprungs ließen sich dort nieder, um die Auen der of Weichsel Böschungen und machen sie damit für die Landwirtschaft geeignet. In Dirschau verstärkte sich der deutsche Anteil durch die hier errichteten preußischen Verwaltungseinrichtungen. Dieser Prozess verlief jedoch vorerst langsam. 1807 wurde die preußische Herrschaft von französischen und polnischen Truppen übernommen, die wenige Jahre später zum Einmarsch in Russland eingesetzt werden sollten. Eine Beschleunigung der industriellen Entwicklung konnte erst erfolgen, als 1888 eine Eisenbahnbrücke über die Weichsel wurde für die Berlin-Königsbergen. 1905 hatte sich die Bevölkerung gegenüber 1772 verzehnfacht. 40% davon waren Lutheraner Deutsche in Industrie und öffentlicher Verwaltung. 1919 musste Deutschland Westpreußen und tritt damit auch Dirschau an die neue Republik Polen ab. Die Stadt hieß seitdem Tczew und wurde eine polnische Grenzstadt mit dem freie Stadt Danzig. Die Brücke über den Weichsel wurde abgebrochen, um die für Polen unerwünschten Beziehungen zwischen Polen zu blockieren Westpreußen und blieb auf Deutsch Ostpreußen. Viele Deutsche verschwanden, 1922 nannte sich ein Viertel Deutsche und 1939 kaum ein Zehntel der Bevölkerung. Nach der Wiederannektierung während der deutschen Besatzung (1939-1945) endete jede deutsche Präsenz, weil Deutschsprachige mussten jetzt verschwinden. In der Nachkriegszeit entwickelte sich die Stadt zu einem Industriezentrum und die Einwohnerzahl wuchs auf 60.000 Einwohner, nach 1990 stagnierte sie jedoch.
Verkehr und Transport
Geboren
- Alexander von Suchten (ca. 1520–1590), Alchemist
- Johann Reinhold Forster (1729–1798), Naturforscher
- Gottfried Edelbüttel (1867–1937), General der Deutschen Reichswehr
- Fritz Lüdecke (1873–1931), Admiral der Deutschen Reichsmarine
- Bernhard Kamnitzer (1890–1959), Senator der freie Stadt Danzig
- Alfred Eisenstädter (1898–1995), deutsch-amerikanischer Fotograf
- Alfred Salomon (1910–2006), Pfarrer der Bekennende Kirche
- Inferno (1978), polnischer Schlagzeuger
- Piotr Trochowski (1984), deutscher Fußballspieler
- Paweł Wszołek (1992), polnischer Fußballspieler
| Woiwodschaft Pommern | |
|---|---|
Stadtbezirke:Danzig · Gdingen · Słupsk · Zoppot |
| Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise |