WikiDer > Textilabfälle
Textilabfälle ist Abfall das von Textil- gemacht wird.
In der Vergangenheit Lumpen vom Lumpenmann gesammelt, gab es auch Händler für Lumpen und Altmetalle. Die alten Kleider waren wertvoll, weil sie zur Papierherstellung verwendet wurden. Mit der Umstellung der Papierindustrie auf Holz und Altpapier als Rohstoffe verschwanden diese Berufe. Textilabfälle werden heute zu Gunsten von Wiederverwendung und Recycling.
Wiederverwendung
Im Falle einer Wiederverwendung wird das Produkt ein zweites oder weiteres Mal genau wie beim ersten Mal verwendet. Ein Beispiel ist Kleidung, die getragen wird als gebraucht Kleidung wird wieder getragen. Beim Recycling von Textilabfällen wird das Produkt für etwas anderes verwendet, als es ursprünglich gedacht war. Aus unbrauchbarer Kleidung wird beispielsweise Reinigungstücher, Füllung für Matratzen oder Dämm Material. Mit Textilrecycling ist es nun auch möglich, Fasern aus getragener Kleidung zu entfernen und zu neuen Textilien zu verarbeiten, um aus getragener Kleidung neue Kleidung zu machen.
Verarbeitung in den Niederlanden
Ausrangierte Textilien werden in den Niederlanden getrennt gesammelt und bestmöglich verwertet. Im Jahr 2000 warf Verbraucher und Unternehmen 218 Millionen Kilogramm Textilien weg. Davon wurden 72 Millionen kg Textilien zur Wiederverwendung getrennt gesammelt. Das ist ein Drittel aller ausrangierten Textilien. Der Rest, 146 Millionen kg, kam am Deponie richtig oder ist verbrannt.
Die niederländische Regierung fördert die Wiederverwendung von Abfallstoffen und möchte daher, dass eine Reihe von Abfallstoffen, einschließlich Textilien, getrennt gesammelt werden. Die Regierung möchte, dass ihre Bürger bis 2015 65 % ihres gesamten Abfalls getrennt entsorgen. Im Jahr 2010 wurden 34 % der ausrangierten Textilien getrennt gesammelt. 135 Millionen kg landen über Restmüll in der Verbrennungsanlage. Das Gemeinden sind für die Sammlung von Textilien aus Haushalten zuständig. Unternehmen sind selbst für die getrennte Sammlung und Entsorgung von Textilien aus ihrem Unternehmen verantwortlich. Sie können Textilien nachhaltig verarbeiten lassen oder sich für die Verbrennung entscheiden.[Quelle?]
Kommunen können Textilbehälter aufstellen und/oder von Tür zu Tür abholen. Die meisten Gemeinden lagern die Sammlung von Textilien jedoch aus an Wohltätigkeitsorganisationen, Secondhand-Läden oder gewerbliche Inkassounternehmen. Haushaltsbodenbeläge und Teppiche werden nicht getrennt gesammelt. Einige Gemeinden trennen Bodenbelags- und Teppichrollen in den Wertstoffcenter von sperrigem Hausmüll. Damit stehen sie dem Recycling zur Verfügung.
Die Sammler verkaufen die Textilien und Schuhwerk in der Regel an spezielle Sortierbetriebe. Manchmal kümmert sich die Organisation selbst um die Sortierung. Kleider und noch tragbare Schuhe werden nach Kategorien (Damen-, Herren- und Kinderbekleidung) und nach Materialart (zum Beispiel wolle oder Baumwolle). Anschließend werden sie in mehr als 100 Länder exportiert. Für viele Weltbürger ist Second-Hand-Kleidung die einzige Chance auf bezahlbare, qualitativ hochwertige Kleidung.
Unbrauchbare Kleidung wird von einigen Sortierern weiter sortiert. Im Wurmfrühling ist eine Weltneuheit im Bereich der Textilsortierung. Die Sortiermaschine T4T bewertet jede Sekunde bis zu zwei Kleidungsstücke auf ihre Faserzusammensetzung. Dadurch entstehen große Fraktionen von Textilien mit gleicher Zusammensetzung. Aus diesen reinen Fraktionen werden die Fasern zum Spinnen zu neuem Garn gewonnen, Textilien, die dafür nicht geeignet sind, können anderweitig recycelt werden. Zunächst wird es von Haken, Knöpfen und anderen Materialien befreit. In rechteckige Stücke geschnitten, eignet sich das Textil als Reinigungstuch für Garagen, Maschinenfabriken, Druckereien, es Heer oder der Eisenbahnen. Die Garne können auch zur Herstellung von Decken, Schallabsorption und Teppichboden. Durch Hinzufügen von Hitze und Druck werden sogar harte Platten[1] Aus etwas gemacht sein.
Im Jahr 2012 sind nur etwa 7% der gesammelten Textilien unbrauchbar. Dieser Teil ist verbrannt.[Quelle?]
Unternehmen
Unternehmen sind selbst für die Trennung ihrer Abfälle verantwortlich. Dies gilt auch für Textil- und Teppichabfälle. Unter dem Gesetze des Umweltschutzes ein Umweltgenehmigung haben oder fallen unter die allgemeinen Regeln der Allgemeine Verwaltungsmaßnahmen die auf Artikel 8.4 des Umweltgesetzes beruhen. Bei genehmigungspflichtigen Betrieben kann die Pflicht zur Abfalltrennung in die Genehmigung aufgenommen werden. Für Unternehmen, die unter die 8.40 Ratsordnung fallen, ergibt sich die Verpflichtung aus der Ratsordnung.
Abfalltrennung ist obligatorisch, wenn pro Jahr mehr als 2000 kg (die sogenannte Untergrenze) an Textil- und Teppichabfällen anfallen. Hat ein Unternehmen also durchschnittlich mehr als 40 kg Textil- und Teppichabfälle pro Woche, muss es diese separat entsorgen. Bleibt das Unternehmen unter diesem Gewicht, muss es diesen Abfall möglicherweise nicht separat entsorgen. Es autorisierte Aufsicht hat das letzte Wort. Die zuständige Behörde ist die Stelle, die aufgrund von Gesetzen und Verordnungen Genehmigungen erteilt. In diesem Fall sind dies die Gemeinden.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
|