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Thomas Larcher (Innsbruck, 16. September1963) ist ein österreichischKomponist, Musikpädagoge und Pianist.
Lebenszyklus
Larcher studierte von 1981 bis 1986 an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien im Wien Biene Heinz Medjimorec und Elisabeth Leonskaja (Klavier) und Erich Urbanner (Komposition). Bereits während seines Studiums wurde er als Pianist der zeitgenössischen Musik bekannt und konzertierte mit Dirigenten wie Claudio Abbado, Pierre Boulez, Dennis Russell Davies und Franz Welser-Most. Er arbeitete mit Komponisten wie Heinz Holliger, Olga Neuwirth, Isabel Mundry und Johannes Maria Staud. 1994 gründete er das Festival Schallspülungen im österreichischen Bundesland Tirol, eine Plattform für Interpretationen zeitgenössischer Musik, die er auch bis 2003 leitete. Darüber hinaus gründete er 2004 mit Unterstützung der Swarovski Kristallwelten das Festival Musik in Riesen im Wattens auf.
Von 2001 bis 2004 war er Klavierlehrer an der Musikakademie Basel.
Als Ergebnis von Kompositionsaufträgen des Festivals Mozartwoche Salzburg, es Luzerner Festival und des Pianisten Till Fellner konzentrierte er sich mehr und mehr auf das Komponieren. Anfangs war es vor allem eine Erweiterung für sein „eigenes“ Instrument, das Klavier. Im Laufe der Jahre verwendete er neue Techniken in seinen Klavierwerken. Schon in diesen Arbeiten wurde deutlich, dass er über bekannte Stile und manchmal auch außerhalb der klassische Musik des 20. Jahrhunderts tritt ein. Für die CD-Produktion IXXU (der Untertitel für sein zweites Streichquartett) 2006 war er Preis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet.
Kompositionen
Arbeiten für Orchester
- 2010Rot und Grün, für Orchester
Werke für Instrumente und Orchester
- 2002immer noch, für Bratsche und Kammerorchester
- 2005Hier, heute, für Cello, Orchester und, CD
- 2006 Rev.2007Bose Zellen, für Klavier und Orchester
- 2008–2009Konzert, für Violine und Orchester
- 2011(Doppel-) Konzert, für Violine, Cello und Orchester
Vokalmusik
Arbeit für den Chor
- 2012Das Spiel ist aus, für 24 Stimmen
Arbeiten für Stimme(n) und Orchester oder Ensemble
- 2002Meine Krankheit ist die Medizin, die ich brauche, für Sopran, Violine, Cello und Klavier
- 2005-2006heute, für Sopran und Orchester
- 2008Böhmen liegt am Meer – Enigma, für Bariton, Klarinette, Violine, Cello und Klavier
- 2008Diese Nacht der Verlorenen, für Bariton und Ensemble
Kammermusik
- 1990Kalter Bauer - Streichquartett Nr. 1
- 1994-1997Kraken (De Kraken), für Violine, Cello und Klavier
- 1998-2004IXXU - Streichquartett Nr. 2
- 2001mumien, für Cello und Klavier
- 2006-2007Madhares - Streichquartett Nr. 3
- 2006Phaser, für Klarinette, Cello und Klavier
- 2008Notturno – Schlaflosigkeit, für Ensemble
- 2012Duo, für Violine und Cello
- 2012Splitter, für Cello und Klavier
- 2012Wie der Euro nach Bern kam und wie er wieder verschwand, für Ensemble
Werke für Klavier
- 1986Tastaturstück
- 1989Naunz
- 1992Noodivihik
- 1999Antennenrequiem für H.
- 2005Intelligenter Staub
- 2009Was wird/war wird
- 2010Gedichte, 12 Stück für Pianisten und andere Kinder
Literaturverzeichnis
- Harald Görtz: Beiträge '94 : Österreichische Komponisten unserer Zeit, Österreischer Musikrat, Kassel: Bärenreiter, 1994, 175 S.
- Harald Görtz: sterreichische Komponisten der Gegenwart - Eine Publikation des Österreichischen MusikratesWien: Doblinger, 1989, 255 S.
Externe Links
- (das) / (und) Offizielle Website
- (das) Biografie auf der Internetseite des Musikverlags Schott (archiviert)