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Tim Enthoven
Tim Enthoven
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Allgemeine Information
Vollständiger NameTim Enthoven
Geboren30. August1985
GeburtsortDen Haag
LandFlagge der Niederlande Die Niederlande
BerufIllustrator, Grafikdesigner, Karikaturist, bildender Künstler
Arbeit
aktive Jahre2008-
Genrekomischer roman, autobiografisch, Absurdismus
EinflüsseBalthasar van der Ast, Michelangelo Antonionica, Albrecht Dürer, Gilbert & George, Knut Hamsun, Hans Holbein der Jüngere, Anselm Kiefer, Martin Kippenberger, Lucas van Leyden, Ian McEwan, Leanne Shapton, Tizian, Cy Twombly, David Foster Wallace
Berühmte WerkeInnenräume
HerausgeberBrise, Die Harmonie
[timementhoven.nl Webseite]
Portal  Portalsymbol  Streifen

Tim Enthoven (Den Haag, 30. August1985) ist ein Holländer Illustrator, Grafikdesigner, bildender Künstler und Karikaturist. Unter anderem macht er Siebdruck, druckt, Radierung, Illustrationen und Karikaturen.

Biografie

Enthoven hat 2009 seinen Abschluss gemacht cum laude aus an Designakademie Eindhoven auf der komischer romanInnenräume. Er gewann den René-Smeets-Preis für das beste Abschlussprojekt des Programms. Das Projekt wurde während der Niederländische Designwoche, im Londoner Kaufhaus Selfridges, The Frozen Fountain in Amsterdam, The Bries Space in Antwerpen und auf der Beijing International Book Fair.

Bereits als Student illustrierte Enthoven für VPRO-Leitfaden, Die Financial Times und Vermittler. Inzwischen macht er sich als Illustrator international einen Namen. Als Designer schuf er einen visuellen Stil für das Grand Foulard Festival. Grundlage dafür sind Zeichnungen: Portraits von Acts und Veranstaltern sind die Bausteine ​​für das gesamte Bildmaterial inklusive Logo und Schrift. Jede Neuauflage sieht anders aus, denn das Bild ist mit Porträts neuer Teilnehmer neu gezeichnet.

Debüt

2011 debütierte Enthoven mit Innenräume im Verlag Brise im Belgien und mit Die Harmonie im Die Niederlande. Die Reaktionen waren überwiegend positiv, obwohl dem Comiczeichner vorgeworfen wurde, "autistisch anfällige Stilkontrolle" zu haben.[1] Er wurde jedoch auch verglichen mit Brecht Evens,[1]Charles Burns,[2]Seth[3] und Chris Ware.[3] Das Buch handelt vom neurotischen College-Studenten Tim, dessen vorhersehbares Leben durch einen Anruf gestört wird. Die geordneten, klaren Illustrationen sagen viel über Tims Weltbild aus: Alles ist gerahmt, kontrolliert und arrangiert. Design und Kontext spielen eine ebenso wichtige Rolle wie Geschichte und Zeichnung. Enthoven selbst beschreibt das Buch als Konstruktion verschiedener autobiografisch Elemente, betont aber, dass es sich um Fiktion handelt.[4]

Stil

Enthoven geht in seinem Ansatz von einer Situation, einer Figur oder einem Konzept aus – die Handlung ist zweitrangig.[5] Sein Stil ist naturalistisch und linear. Es ist das Ergebnis jahrelanger Erstellung von Anatomiebüchern[6] und Arbeit von Renaissance-Künstler wie Leonardo da Vinci.[7] Zeichnen nach echten Vorbildern in Den Haag königliche Akademie war ebenfalls einflussreich, obwohl die Akademielehrer seine Zeichnungen zu steif und altmodisch fanden.[6]

Enthovens strenge Linien bleiben durch die Verwendung von Bleistift zeichnerisch. Der Comiczeichner Sébastien Conard prägte den Stil mit: „Auf die saubere Verarbeitung von Figuren und Objekten wird viel Wert gelegt, obwohl Enthoven hier regelmäßig Unordnung hinterlässt. Das macht seine Bildsprache wieder menschlich und sogar handwerklich.'[2]

Charakteristisch für Enthovens Arbeit ist die Aufmerksamkeit für Komposition, Rhythmus und Räumlichkeit. Er hat eine Vorliebe für Schraffuren, Fischgrätmotive und minutiös ausgearbeitete Frisuren, Bärte und Schnurrbärte, die oft die Absurdität und Verfremdung verstärken. In einem Interview erklärte Enthoven, dass er es vorzieht, Zeichnungen vollständig zu definieren und auszufüllen. Er tut so wenig wie möglich, um sie anschließend im Computer zu aktualisieren.[6]

Einflüsse

Enthoven ist mehr von bildender Kunst, Literatur und Film als von Comics beeinflusst. Er liest viele Romane und Geschichten – in seinen Zeichnungen arbeitet er oft erzählerisch.[8] Zu seinen literarischen Einflüssen zählt er Knut Hamsun und David Foster Wallace.[9] Die Atmosphäre der Filme von Michelangelo Antonionica ist auch eine Inspiration, ebenso wie die Genauigkeit der Alten Meister als Balthasar van der Ast, Albrecht Dürer, Hans Holbein der Jüngere, Lucas van Leyden und Tizian.[8] Seine Kunstauffassung wurde auch von der Arbeit moderner Künstler wie z Gilbert & George, Anselm Kiefer, Martin Kippenberger, Leanne Shapton und Cy Twombly.[8][9]

Kürzliche Arbeit

Enthoven kombiniert Arbeiten für obskure Publikationen wie das Groninger Kultmagazin Van Speijk mit Aufgaben aus bekannten Titeln wie Das New York Times Magazin, für die er das umstrittene Cover "The Human Swap" mit 1.028 handgezeichneten Gefangenen gemacht hat.[10] 2011 gab Enthoven nach Zone 5300 mit dem Comic 'Pastorale' – über das Sein geringe Alphabetisierung Onkel Jos – ein Test seiner Fähigkeiten auf der kurzen Strecke. Er machte auch eine kurze visuelle Geschichte für Design Indaba, eine Designkonferenz in Kapstadt.

Preise

  • 2010 René Smeets Prize (bestes Abschlussprojekt Design Academy Eindhoven) für Innenräume
  • 2010 Keep-an-Eye-Stipendium der Design Academy Eindhoven
  • Nominierung 2010 Niederländischer Designpreis, Kategorie beste Illustration, für ein Poster des SNOR Festivals
  • 2010 StripGrafiekPrijs, 3. Preis bei den Kunststripbeurs Utrecht
  • 2011 BLEND Absolute Talent Award

Ausstellungen

  • Gruppenausstellung 2009 Doortje läuft weiter in Smalle Haven, Eindhoven (9.-26. Juli)
  • Gruppenausstellung 2010 Design Academy Eindhoven Abschlussmesse 2010 während der Dutch Design Week, Eindhoven (23.-31. Oktober)
  • Gruppenausstellung 2010 gestapelt im Grafikatelier Daglicht, Eindhoven (23.-31. Oktober)
  • 2011 Gruppenausstellung Und umgekehrt in CBK, Den Bosch (10. Dezember 2010 – 16. Januar)
  • 2011 Gruppenausstellung Sprache und Gebärden 1 im Künstlerzentrum Bergen (15. Februar bis 27. März)
  • 2011 Gruppenausstellung EveryDayNiederländisch bei Selfridge's, London (1.-27. März)
  • 2011 Einzelausstellung Innenräume im The Bries Space, Antwerpen (13.-22. Mai)
  • 2011 Gruppenausstellung in Der gefrorene Brunnen, Amsterdam (14. Mai bis Ende Juni)
  • 2011 Gruppenausstellung des Fonds BKVB auf der 18. Beijing International Book Fair im NCIEC, Beijing (31. August - 4. September)
  • 2011 Gruppenausstellung Neue Talente im Zentrum für visuelle Kultur, Breda (8.-21. September)

Publikationen (Auswahl)

  • VPRO-Anleitung (Abbildungen, 2008-2009)
  • FD (Abbildungen, 2009)
  • Vermittler (Abbildungen, 2008-heute)
  • Laster (Abbildungen und Vorveröffentlichung Innenräume, 2009–heute)
  • Schaffung (Titel und Porträt, 2010)
  • Artikel 1, 3 (Abbildungen, 2011)
  • Classic Rock präsentiert Prog Magazine (Abbildungen, 2011)
  • BLEND-Magazin (Abbildung, 2011)
  • Zone 5300 (Comic, 2011)
  • New York Times Magazin (Abbildungen, Umschlag 2011)
  • DAMn-Magazin 29 (Abbildungen, 2011)
  • ZEITmagazin (Abbildungen, 2011)

Literaturverzeichnis

  • Tim Enthoven in Weiß, Schwarz und Bunt. Eigene Leitung, 2009.
  • Innenräume. Antwerpen: Bries/Amsterdam: De Harmonie, 2011. Taschenbuch, 112 S. ISBN 978-94-6174-001-4 (BE), ISBN 978-9061699903 (NL).

Steigen Sie ein

  • Pos, Gert Jan und Willem Thijssen (Hrsg.), Filmfanfare ('Türkische Frucht'). Amsterdam: Oog & Blik|De Bezige Bij, 2012. Gebundene Ausgabe, 112 S. ISBN 978-90-5492-348-0 . (in Vorbereitung)

Auftragsarbeit (Auswahl)

  • Bild für Aufführungen Empfangshalle und Der Buttermann aus der tjettergruppe La Pralinette de Papa Nugue (2008-09)
  • Bilder für das SNOR Festival im Auftrag der Design Academy Eindhoven (2010)
  • Visueller Stil für Grand Foulard im Auftrag von de Equalizer (2010)
  • Wim Helssen, Stefaan van Brabandt und Theo Maassen: Kein Problem (Titelbild). Hilversum: VPRO, 2011. DVD.

Externe Links

Literatur

  • Joost Pollmann (2011): 'Rahmen als Kammern', Artikel 3.