Tirreno-Adriatico ist ein mehrtägiges Radrennen, die in der Mitte des Italien. Während dieser Runde, in etwa einer Woche, wird die Tyrrhenisches Meer (Tirreno) zum adriatisches Meer (Adria) Gefahren. Das Rennen gibt es seit 1966 und war von 2005 bis 2007 Teil der UCI ProTour. Im Jahr 2008 wurde die Veranstaltung aufgrund eines Konflikts zwischen dem Veranstalter aus dem ProTour-Kalender gestrichen RCS Sport und der Radsport-Weltverband. Ab 2011 gehört er zu den UCI Welttour. Das Rennen wird ungefähr zeitgleich mit Paris-Nizza.
Hintergrund
Das Tirreno-Adriatico findet in der Woche zuvor statt Mailand-San Remo und kennt mehrere Ankünfte im Massensprint. Es ist daher ein wichtiges Vorbereitungsspiel für Mailand-San Remo, das meist auch in einem Sprint endet. Das Spiel beginnt normalerweise in Civitavecchia und hat sowohl flache als auch hügelige Etappen und ein Zeitfahren. Oft gibt es eine Ankunft auf einem Apennin Col.
Drei Belgier schafften es, die Runde zu gewinnen: Antoine Houbrechts 1970 gewonnen, Roger De Vlaeminck gewann die Wertung von 1972 bis 1977 und ist mit diesen sechs Gesamtsiegen sogar Rekordhalter. Der jüngste belgische Sieg kam rein 2016 Dank an Greg Van Avermaet. Das Tirreno-Adriatico ist eines der wenigen großen Radrennen, das noch nicht abgeschlossen ist Eddy Merckx wurde gewonnen und in seiner Zeit geritten. Auf der Ehrenliste stehen auch drei Niederländer. Joop Zoetemelk war der erste im Jahr 1985; Erik Dekker (2002) und Thomas Dekker (2006) folgten im 21. Jahrhundert.
Gewinner
Das Tirreno-Adriatico hat in zweierlei Hinsicht eine vielfältige Erfolgsgeschichte. Einerseits gibt es nicht mehr als vier Gewinner, die ihren Titel verlängert haben. Auf der anderen Seite gibt es Unterschiede in der Herkunft der Siegerfahrer; elf verschiedene Nationalitäten sind vertreten. Das Heimatland Italien ist mit 24 Siegen der Lieferant.
Liste der Gewinner
Mehrere Gewinner
| Siege | Läufer | Land | Jahre |
|---|
| 6 | Roger De Vlaeminck | Belgien | 1972, 1973, 1974, 1975, 1976, 1977 |
| 2 | Francesco Moser | Italien | 1980, 1981 |
| Giuseppe Saronni | Italien | 1978, 1982 |
| Tony Rominger | Schweiz | 1989, 1990 |
| Rolf Sorensen | Dänemark | 1987, 1992 |
| Vincenzo Nibalic | Italien | 2012, 2013 |
| Nairo Quintana | Kolumbien | 2015, 2017 |
Siege nach Land