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Titus Leeser | ||||
Titus Leeser bei seinen Bronzeskulpturen (Provinzhaus Südholland) | ||||
| persönliche Daten | ||||
| Vollständiger Name | Titus Jules Gerard Karl Leeser | |||
| Geboren | Köln, 14. Oktober1903 | |||
| Verstorben | Zwolle, 3. Mai1996 | |||
| Geburtsland | Die Niederlande | |||
| Beruf(e) | Maler Bildhauer | |||
| Leitdaten | ||||
| aktive Jahre | 1927 - 1996 | |||
| RKD-Profil | ||||
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Titus Jules Gerard Karl Leeser (Köln, 14. Oktober1903 – Zwolle, 3. Mai1996) war ein NiederländischBildhauer und Maler.[1]
Leben und Arbeiten
Leeser wurde in Köln als Sohn eines Dramatikers und einer Schauspielerin geboren. Er erhielt seine Ausbildung in Den Haag zum Akademie der Bildenden Künste im Studienjahr 1921-22, dann wechselte er an die Akademie der Bildenden Künste in München, wo er bis 1927 unter anderem bei dem Maler studierte Angelo Janko (1868-1940). In den 1930er Jahren engagierte er sich in der Salon vom Zwolle Anwalt Harro Bouman und seine Frau Carina freundeten sich unter anderem mit den Schriftstellern an Adrian Roland Holst, M. Vasalis und J. C. Blume und der Schauspieler Albert van Dalsum. In diesen Jahren arbeitete er als Kunstlehrer und gestaltete für verschiedene Verlage - u.a. Callenbach zu Nijkerk - Bucheinbände und Einbände. Er entwarf auch Plakate und Werbegrafiken (zB Filmplakate).
1950 erhielt er den Preis des Künstlerwiderstands. Monumentale Werke, die von ihm zum Gedenken an den Krieg und die Gefallenen entworfen wurden, befinden sich in einer Reihe niederländischer Gemeinden - eine der bekanntesten in seiner späteren Heimatstadt Zwolle (bis 1973 lebte Leeser in ommen). In dem Kriegsdenkmal Zwolle, im Park Ter Pelkwijk gibt es Worte von Victor van Vriesland gemeißelt. Leeser entwickelte erst nach dem Krieg seinen eigenen plastischen Stil, in dem er auch seine schöpferische Kraft entwickelte. Neben Skulpturen fertigte er Zeichnungen an. Der 'Kopf' am Grab des Dichters J. C. Blume (im Osterklo) wird von Leeser geschrieben.
Neben seiner Arbeit engagierte sich Leeser nach und nach in zahlreichen Kunstorganisationen. Er war Vorsitzender der niederländischen Sektion der Association d'Art Plastique und stellvertretender Vorsitzender des internationalen Vorstandes. Außerdem war er Mitglied der Niederländischer Bildhauerkreis, die Gesellschaft für Malerei Pulchric und des Kulturrats von Overijssel. Er stellte vor allem in den fünfziger und frühen sechziger Jahren unter anderem in Sonsbeek, Pulchri und das Stadtmuseum von Arnheim. Leesers Arbeiten sind in den Sammlungen der Museum Henriette Polak Museum im Zutphen und im Museum De Wieger in Deurne. Leeser war in der Pfadfinderbewegung, er war einer der Trainer beim ersten Gilwell-Training die vom 9. bis 23. Juli 1923 in den Niederlanden stattfand Gilwell Adas Hoeve in Ommen. Er lieferte auch viele Cover-Designs und Illustrationen für Scouting-Publikationen.
Arbeiten im öffentlichen Raum (Auswahl)
- Bandung Monument (1938) nach einem Entwurf von R.C. Mauve, Radioweg/Turfbergweg, Radio Kootwijk.
- Kriegsdenkmal Zwolle (1950), Park Ter Pelkwijk, Zwolle.
- Landungsdenkmal (1952), Kommandostraße, Spülen.
- Widerstandsdenkmal der Provinz Overijssel (1953), Markelose Berg, Markelo.
- Ohne Titel (1954), Provinzhaus Gelderland, Markt 11, Arnheim. In sechs Bronzeteilen sind verschiedene Handwerke dargestellt.
- Ohne Titel (1954), Provinzhaus Gelderland, Markt 11, Arnheim. Entlastung der feudalen und demokratischen Verwaltung.
- Griechin und Römerjunge Romeinse (1956), Neuer Markt, Deventer. (Bis ca. 2003 am Eingang der ehemaligen Turnhalle, dann in einem Privatgarten in Twello)
- Leiter J. C. Blume (1960), Friedhof in Osterklo.[2]
- Erholung und Helfer (1960/1961), Krankenhaus des Roten Kreuzes, Den Haag.
- Denkmal für den Wiederaufbau (1961), Zutphen.
- Meeresdenkmal (1963), Rotterdam.
- Kaffeetrinker (1965), Amstelveen.
- Reiter (1968), Sportpark Ookmeer, Amsterdam.
- Englandspiel-Denkmal (1972), Den Haag. Ikarus-Statue von 1972, 1980 enthülltes Denkmal.
- Die Schwimmer (1976), Platz vor dem Aa-Bad, Zwolle (Im Jahr 2007 weitgehend ausgeraubt).[3]
- Meister Willem Bartjens (1980), Rathaus, Zwolle.
- Dynamik, Kerkstraat, Zwolle. (Ausgeraubt in der Nacht vom 12. auf den 13. Dezember 2006)[4]
- Zusammenspiel, Hof des Polizeipräsidiums an der Koggelaan, Hanseland, Zwolle. (Zuvor hing auf der Polizeiwache an der at Großes Kreaturenland)[5]
Öffentliche Sammlungen
Werke von Titus Leeser sind in öffentlichen Sammlungen zu finden, darunter:
Fotogallerie

Nationaldenkmal der 4. Kommandobrigade

Erholung und Helfer

Bandung-Denkmal

Kaffeetrinker
Literatur
- Redeker, H. (1985) Titus Leeser, Bildhauer. Zwolle: Waanders.
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| Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise Quellen
Verweise
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