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EIN Seilmacher, Liniendreher, Banner oder Seewender ist ein Handwerker Das Garne, war früher meistens von Hanf, bis um Seil verarbeitet. Seit Ende des 19. Jahrhunderts ist der Beruf praktisch ausgestorben.
Der Seiler verrichtete seine Arbeit im Freien, überdacht oder in einem zeltartigen Ganzen, in einem Seilherstellung oder Seilbahn: ein schmaler Bodenstreifen manchmal bis zu 300 Meter lang, über dem viele Spinner zugeführte Garne wurden geschert (gespreizt). Das Seil landete in einer „Grube“, einem noch existierenden Längenmaß für Seile.
Lijnbaan
An einem Ende der Schnurbahn wurden die Garne gruppenweise an den Haken eines Rades oder Schlagwerks (Pendel) befestigt, an jedem Haken eine Garngruppe. Es gab auch ein Teer- und Trockenhaus.
Auf der anderen Seite der Seilbahn wurden die Garne alle an dem einen Haken, dem Lamm, des Laufbocks befestigt. Dieser Gehbock war ein Wagen mit zwei Rädern und einem schleifenden Ende auf dem Boden, auf dem Gewichte platziert werden konnten, um die Kraft zu kontrollieren, mit der die Garne zusammengedreht wurden. Auf diese Weise konnte die Kraft bestimmt werden, mit der die Garne zu Litzen verdrillt werden und damit die Zugfestigkeit und die Steifigkeit des Seils. Auch an diesem Ende der Schnurbahn befand sich die Spule: ein sich verjüngendes Stück Holz, für jeden eingekerbt Gruppe von Garnen, die die Garne auseinander halten.
Der Begriff Seilherstellung wird durch die Verwendung von Haken während des Prozesses erklärt und wenn sich ein Haken in der Runde dreht, sagt man, dass sich der Haken in der Runde dreht. Die Spinnhaken machen somit Striche in den Garngruppen.
Das Rad/Pendel wurde dann so gedreht, dass durch Drehen der Haken (Drehung) wurde aus jeder Garngruppe ein Knäuel (verzwirnte Garne) gebildet. Diese Stränge wurden dann mit Hilfe einer Holzspule unter ständigem Drehen des Rades wieder zu einem Seil, dem sogenannten Fäustlingseil, zusammengedreht.
Diese Spule sorgte in diesem Stadium dafür, dass die Litzen beim Zwirnen nur an einer Stelle (nur hinter der Spule auf der Losbockseite) umeinander verdrillt wurden und die Litzen sehr regelmäßig zusammengedreht wurden. Auch durch Gehen mit der Spule und Anhalten bzw. Schieben in Richtung des Hubmechanismus könnte die Länge des Seilhubs bestimmt werden: die Länge, über die die Stränge eines Seils für eine volle Umdrehung umeinander verdreht sind. Je kürzer dieser Hub, desto steifer ist das Seil.
Um unterschiedliche Seilstärken herstellen zu können, wurde die Anzahl der Garne pro Haken erhöht. Mit einigen wenigen solcher Takelseile konnte der Vorgang dann wiederholt werden, sodass dicke flexible Schiffsseile, die sogenannten Seilseile, hergestellt werden konnten.
Erwähnungen
Seil war weit verbreitet für die Takelwerk von Segelschiffe. Seilmetzger waren daher in Hafenstädten reichlich vorhanden. Viele Städte haben Straßen, deren Name an diese frühere Funktion erinnert, zum Beispiel die Lijnbaan im Rotterdam, das Lijnbaansgracht im Amsterdam, in die Lijnbaanstraat Groningen, in den Touwslagersdreef Maastricht, die Lijnbaanstraat und die Lijndraaiersstraat in Ostende und der Reeperbahn im Hamburg.
Bilder
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Hanf- und Seilherstellungsdruck von 1608

Modelle von Schwenkstange und Schlitten von 1800-1860
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Seilbahn in Gouda

Seilbahn in Maassluis, 1919
Siehe auch
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