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unter einem Zugbrief wird auf Niederländisch verstanden Philatelie ein Brief, der teilweise oder ganz von der Niederländische Eisenbahnen, statt durch die PTT. Der Zugbrief wurde hauptsächlich für dringende Nachrichten und für Nachrichten verwendet, die am Wochenende verschickt werden mussten.
Der Transport von Zugbriefen fand zwischen 1924 und 1979 statt. Erst 1955 wurde der Begriff „Zugbrief“ erstmals in einem amtlichen Dokument verwendet. Vorher wurden die Briefe auch „Gepäckschreibtischbriefe“ genannt.
Nach dem Zweiter Weltkrieg beschäftigte sich zunehmend mit dieser Form der Postzustellung durch die Bahn Zugbriefe drücken.
Geschichte
Seit dem 1. April 1924 ist der Versand von Eilbriefen mit Zügen möglich, die nicht Postkutsche enthalten. Am 15. Mai 1927 wurden auch gewöhnliche Briefe zugelassen.[1]
Am 7. August 1929 erfolgte die Übertragung auch über eine de Niederländische Eisenbahnen (NS) betriebene Straßenbahn erlaubt.[2]Am 13. Januar 1943 wurde mit Dienstbefehl 20 bekannt gegeben, dass der Transport von Zugbriefen zum 14. Januar eingestellt wird.
Am 19. September 1951 wurde bekannt gegeben, dass ab 7. Oktober wieder Zugbriefe verschickt werden können.In einem Dienstauftrag vom 24. März 1955 wurde erstmals der Begriff „Zugbrief“ verwendet.
Am 1. Mai 1979 wurde der Transport von Zugbriefen eingestellt.
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Serviceaufträge
Obwohl die Möglichkeit, Briefe mit der Bahn zu verschicken, schon seit einiger Zeit genutzt wurde, wurde erst 1927 eine formelle Vereinbarung zwischen der PTT und Niederländische Eisenbahnen. Aus diesem Anlass erließ die PTT den ersten Dienstauftrag, der sich auf Briefe bezieht, die direkt an die Bahnen angeboten werden.
1927: erster Dienstauftrag für die Briefbeförderung der NS
Die Dienstverordnung 287 der PTT vom 4. Mai 1927 erwähnt erstmals die Möglichkeit, Briefe bis 500 Gramm direkt bei den Gepäckstellen der Bahnen vorzulegen:[4]
1. Mit der Geschäftsführung der Niederländischen Eisenbahnen wurde vereinbart, dass das Publikum ab dem 15. Mai neben Express-Briefsendungen auch Nicht-Eilsendungen für die Niederlande umfasst, für die keine Registrierung erforderlich ist, um die Gepäckbüros der Bahnhöfe können ausgegeben werden.
2. Der Eisenbahndienst vergütet seinen Aufwand, auch für die nicht ausdrückliche Korrespondenz, mit je 10 Cent in bar.
3. Ab dem vorgenannten Datum dürfen die von der Bahn abzunehmenden Stücke, auf die hierin Bezug genommen wird, ein Gewicht von 500 Gramm nicht überschreiten.
In der Praxis erfolgte die Abgabe von 10 Cent pro Postsendung durch Einkleben von a Eisenbahnstempel (Frachtbriefmarke) von 10 Cent. Gelegentlich wurde auch ein Paar 5-Cent-Briefmarken verwendet. Diese Siegel mussten formell auf der Rückseite des Briefes angebracht werden. Auf der Vorderseite erfolgte die normale Frankatur mit Briefmarken zum PTT-Tarif. Alle Briefmarken, sowohl auf der Vorder- als auch auf der Rückseite, wurden mit einem Stempel der Eisenbahn entwertet.[1]
1939: die Versetzung
Die Dienstverordnung 390 vom 26. Juli 1939 enthielt erstmals eine ausführliche Beschreibung der Übergabe von Briefen an PTT-Personal im Ankunftsbahnhof.
1943: Vorübergehendes Ende des Transports von „Gepäckamtsbriefen“
Zu den Zugbriefen, die inzwischen als „Gepäckamtsbriefe“ bezeichnet werden, heißt es in der Dienstanweisung 20 vom 13. Januar 1943:[5]
Angesichts der gegenwärtigen Umstände ist die NV Nederlandsche Spoorwegen gezwungen, die Möglichkeit zur Abgabe von Dokumenten an die Gepäckbüros ihrer Bahnhöfe und der Bahnhöfe der von ihr betriebenen Straßenbahnen (Artt 283 der VP 1 und 110 van den Postgids) mit gültig ab 15. Januar als
1951: Transport von 'Gepäckbürobriefen' wieder aufgenommen
Mit Zustellungsbeschluss vom 19. September 1951 wurde bekannt gegeben, dass ab 7. Oktober der Transport der sogenannten „Gepäckamtsbriefe“ wieder aufgenommen werden sollte. Dieser Serviceauftrag bezieht sich auf Züge und Buslinien der Niederländischen Eisenbahnen. Es wird unterschieden zwischen:
- Inlandsbriefe bis 500 g und Postkarten;
- Briefe für den Auslandsversand per Luftpost, maximal 20 g und Postkarten.
Die NS verrechnet für ihre Eingriffe, die durch einen Eisenbahnstempel auf dem Stück, für Briefe auf der Rückseite und für Postkarten auf der Vorderseite ausgewiesen werden, je Stück 15 Cent.
Von diesem Moment an wurden Sondermarken für Zugbriefe in Umlauf gebracht. Die alten Eisenbahnmarken, die Frachtbriefe aus NS und Van Gend & Loos wurden eingeklebt, waren seit dem Eisenbahnstreik im September 1944 nicht mehr verwendet.[6]
1955: Der Begriff „Zugbrief“ taucht auf
Die Bezeichnung „Zugbrief“ wurde erstmals in einem Dienstauftrag vom 24. März 1955 verwendet:[7]
H. 205. Zugbriefe. 1. Es hat sich gezeigt, dass Verwechslungen aufgrund der unterschiedlichen Bezeichnungen (Pressepakete, Gepäckbürobriefe, Eisenbahnbriefe, Briefe mit Eisenbahnstempeln und andere) entstehen, die den von der Öffentlichkeit an die Gepäckbüros der Nederlandsche . abgegebenen Gegenständen gegeben wurden Spoorwegen zum Versand.
2. Diese Dokumente dürfen von nun an ausschließlich als „ZUGBRIEFE“ bezeichnet werden, gemäß der allgemein von den niederländischen Eisenbahnen verwendeten Bezeichnung.
3. Presse- und Redaktionen können die für sie bestimmten Zugbriefe nach Eintreffen der Züge am Bahnhof abholen lassen. Den damit beauftragten Personen ist ein Identitätsnachweis vorzulegen. Bei Abwesenheit der zur Abholung befugten Personen werden die Dokumente von der Nederlandsche Spoorwegen gemäß den Bestimmungen von Artikel 325 A (Absätze 1-3) VP 1 und Artikel 186 (Absätze 1 .) der Post übergeben und 2) des VPH 4. Artt 109 A der Postgids, Teil 1 A, 325 A der VP 1 und 186 der VPH werden geändert.
1970: Reorganisation
Als die NS 1970 unter der Verfolgen Sie die Schlacht '70 auch den Gepäck- und Eilgüterverkehr neu organisiert, auch der Transport von Zugbriefen wurde radikal umgestellt. Die Neuregelung (gemäß Dienstordnung Nr. 286 vom 14. Mai 1970) unterschied zwischen Zugbriefen und Pressezugbriefen. Zugbriefe konnten nur an den Schaltern einer begrenzten Anzahl von Bahnhöfen vorgelegt werden. Neben dem Porto war der NS ein Betrag von 45 Cent geschuldet, der auf dem Stück mit einer NS-Marke zu begründen war.
Pressebriefe waren für Presse und/oder Redaktionen bestimmt und wurden von den Adressaten am Bahnhof oder Zug abgeholt. Sie mussten auf der Adressseite mit einem roten Aufkleber „Pressezugbrief“ versehen werden.[8] Die PTT hatte keinerlei Einfluss auf die Pressezugbriefe (sie wurden am Schalter des Bahnhofs abgegeben und vom Empfänger auch am Schalter abgeholt), mussten aber wegen des Postmonopols mit Briefmarken (und weiter) frankiert werden oben drauf mit einem Zugbriefstempel ).[9]
1979: Ende des Zugbriefes
Mit dem Dienstauftrag 213 vom 18. April 1979 wurde bekannt gegeben, dass zum 1. Mai 1979 der Transport von Zugbriefen und Pressezugbriefen eingestellt wird.
Zugbriefmarken
Zusätzlich zum normalen Porto auf dem Zugbrief oder der als Zugbrief versandten Postkarte, um den Express-Tarif erhöht, musste für den Transport eines Zugbriefes auch eine Gebühr an die Niederländischen Bahnen entrichtet werden.
Zwischen 1924 und 1944 betrug der Satz 10 Cent. Diese Entschädigung musste durch Anbringen eines (orange-gelben) Frachtbriefstempels (sog Eisenbahnstempel) ab 10 Cent auf der Rückseite des Briefes (oder auf der Vorderseite einer 'Zugpostkarte'). Sporadisch wurden auch 2 Bahnmarken à 5 Cent beigefügt.[10]
Als 1946 die Beförderung von Zugbriefen wieder aufgenommen wurde, wurden spezielle Zugbriefmarken gedruckt. Dies waren zunächst Briefmarken von 15 Cent in Blau und Rot. Am 1. März 1964 wurde der Satz auf 50 Cent erhöht. Zuvor erschienen neue Briefmarken, in neuem Format und in neuem Design, in den Farben Gelb und Grün. Bereits am 12. April wurde diese Preiserhöhung vom Wirtschaftsminister rückgängig gemacht. Am 1. Februar 1965 wurde eine Tariferhöhung von 15 auf 25 Cent beschlossen. Briefmarken erschienen in derselben Zeichnung wie die zurückgezogene 50-Cent-Marke, aber jetzt in Orange und Schwarz. Ein Jahr später, am 1. Juli 1966, folgte eine Tariferhöhung auf 35 Cent. NS gab zunächst vorübergehend eine 5-Cent-Marke heraus (gleiches Motiv, karminrot und grau). Ende Juli 1966 erschien eine 35-Cent-Briefmarke im gleichen Design in Petrol und Hellgrau. Am 1. Oktober 1967 wurde der Satz erneut auf 45 Cent angehoben. Das früheste bekannte Datum der neuen 45-Cent-Marke in Rot und Gelb, immer noch im gleichen Design, ist der 23. November. 1967.[11] 1970 erschien eine neue Designmarke von 45 Cent mit dem neuen NS-Emblem und einem stilisierten Bild einer elektrischen Eisenbahn in Gelb und Blau (frühester Termin: 10. April). Die letzte Tarifänderung trat am 01.05.1972 in Kraft. Aus diesem Anlass erschien wieder eine komplett neu gestaltete Briefmarke in größerem Format in voller Farbe mit der Abbildung eines elektrischen Zuges und zum ersten (und letzten) Hinweis "Zugbriefmarke".
Fußnoten
Literatur
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| Typen Postsendungen |
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